Duitse economie in de problemen: conjunctureel of structureel? englisch

24. Oktober 1996
Deutsches Literaturarchiv Marbach

Veranstaltungsort


Goethe-Institut Amsterdam

Vortrag: Kees van Paridon

Programmtext

Kees van Pardion, Professor für ökonomische Geschichte an der Freien Universität Amsterdam und Mitglied des WRR (Wetenschappelijke Raad voor het Regeringsbeleid), zeichnet in seinem Vortrag ein finsteres Bild der zukünftigen deutschen Ökonomie. 1996 gab es in Deutschland rund 4 Millionen Arbeitslose. Sind diese Probleme konjunkturell oder strukturell zu verstehen? Und was können die Regierung, die sozialen Partner, die Bundesbank und die Wirtschaft tun? Im zweiten Vortrag skizziert Dr. Jürgen Heise von der DG-Bank in Frankfurt ein optimistisches Bild von der aktuellen konjunkturellen Entwicklung – vor allem blickt er auf die Effekte der kommenden EMU. 

Vereniging Internationaal Monetair Onderzoek (IMO) in Zusammenarbeit mit dem Duitsland Instituut Amsterdam und dem Goethe-Institut.

 

Weiterführende Informationen

Vor den umfassenden Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Koalition unter Gerhard Schröder ab 1998 spricht Kees van Paridon in seinem auf Englisch gehaltenen Vortrag über die ökonomische Konjunktur in den neuen Bundesländern, über die Standortdebatte in Deutschland und schließlich über die Notwendigkeit, die Beziehungen zwischen Arbeitsmarktpolitik und sozialer Sicherheit neu zu bestimmen und eine neue soziale Marktwirtschaft zu entwerfen. 

Der angekündigte Vortrag von Jürgen Heise wurde leider nicht aufgenommen.

Die Sammlung des Goethe-Instituts Amsterdam umfasst 217 Tonkassetten mit Autorenlesungen, Vorträgen, Konferenzen und Performances. Sie wurde dem Deutschen Literaturarchiv Marbach vom Goethe-Institut in Amsterdam gestiftet. Die früheste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1989, die späteste aus dem Jahr 2006.

[Die Lesung im Marbacher Online-Katalog findet sich hier.]

Personen auf dem Podium