Ulrich Woelk leest uit eigen werk

07. November 1995
Deutsches Literaturarchiv Marbach

Veranstaltungsort


Goethe-Institut Amsterdam

Lesung: Ulrich Woelk
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassette 182 

Programmtext

„Freigang“, das Romandebüt dieses jungen deutschen Autors, erzählt mit Humor, Einfühlungsvermögen und Spannung die Lebens- und Liebesgeschichte eines wissenschaftlich geschulten Protagonisten, der gegen seine eigene Natur handelt und dadurch die Katastrophe nicht mehr verhindern kann. In seinem später erschienenen Roman „Rückspiel“ verbindet Woelk die deutsche Gegenwart und Vergangenheit. 

Ulrich Woelk (1960) arbeitet als theoretischer Astrophysiker in Berlin.

Weiterführende Informationen

Ulrich Woelk liest aus seinem Roman „Rückspiel“. Er setzt ein, als sich der Protagonist Johannes Stirner mit seiner Mitfahrgelegenheit, der Spanierin Lucca, auf der Transit-Autobahn West-Berlin nähert und ihr vom Grund seiner Reise und seinem Vorhaben berichtet, Johnny, einen alten Freund seines Bruders, zu besuchen. In Johannes Stirners Bericht, der die Erzählsitutation darstellt, vermischt sich die Liebesgeschichte mit Lucca mit einem Porträt Berlins kurz vor der Wende 1989 und dem Nachhall der 68er-Generation in Gestalt des Bruders und seines Freundes Johnny. Das anschließende Publikumsgespräch ist sehr knapp gehalten.

Die Sammlung des Goethe-Instituts Amsterdam umfasst 217 Tonkassetten mit Autorenlesungen, Vorträgen, Konferenzen und Performances. Sie wurde dem Deutschen Literaturarchiv Marbach vom Goethe-Institut in Amsterdam gestiftet. Die früheste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1989, die späteste aus dem Jahr 2006.

[Die Lesung im Marbacher Online-Katalog findet sich hier.]

Personen auf dem Podium