Das Werk: Eva Demski

18. Februar 2004
Literarisches Colloquium Berlin

Lesung: Eva Demski
Moderation: Thomas Geiger

Programmtext

In unserer Reihe „Das Werk“ stellen wir Autorinnen und Autoren vor, die einen Weg jenseits der literarischen Moden gehen und für die der Schriftstellerberuf eine existentiell notwendige Lebensform ist. Im Februar haben wir die 1944 in Regensburg geborene und dort, in Wiesbaden und Frankfurt am Main aufgewachsene Schriftstellerin Eva Demski eingeladen, noch einmal in ihren Büchern zu blättern und aus ihrem Werk zu lesen. Kaum eine Autorin ihrer Generation hat ein so vielfältiges publizistisches Werk vorgelegt. Es reicht von ihren Romanen, u. a., „Goldkind“ (1979), „Afra“ (1992) und „Das Narrenhaus“ (1997); über Essaybände, poetologische Schriften bis hin zu Reisebüchern über die Insel Sappho, Venedig und den Fluß, der das Gesicht ihrer Geburtsstadt prägt: die Donau. Darüber hinaus machte Eva Demski zahlreiche Fernsehfilme und Berichte, und ihre Schwäche für Katzen bleibt keinem verborgen, der in ihrem Werkverzeichnis blättert. Ihr eigentliches Thema war und blieb aber seit ihren ersten Romanen immer das schwierige Verhältnis von Individuum und Gesellschaft.

Personen auf dem Podium