Katja Lange-Müller leest uit haar nieuwe roman

02. Dezember 1998
Deutsches Literaturarchiv Marbach

Veranstaltungsort


Goethe-Institut Amsterdam

Lesung: Katja Lange-Müller
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassette 20

Programmtext

Die im Jahre 1951 in Ostberlin geborene Autorin zog 1984 nach Westberlin. 1986 erschien Wehleid – Wie im Leben. Zwei Jahre später publizierte sie Kaspar Mauser – Die Feigheit vorm Freund. Lange-Müller verfasst ebenfalls jede Woche eine Kolumne in Die Zeit und 1995 stellte sie eine Anthologie über die Literatur in Berlin in den 90er Jahren zusammen (Bahnhof Berlin). Ihr neuer Roman Setzer handelt von dem Verschwinden archaischer Berufe.

[Übersetzung aus dem Niederländischen]

Weiterführende Informationen

Katja-Lange-Müller liest das erste Kapitel ihres damals noch im Entstehen befindlichen Romans. Einleitend vergleicht sie das Verschwinden klassischer Berufe wie der des Bergmanns oder eben des Setzers und Druckers mit dem Artensterben in der Natur. Der Arbeitstitel des Romans war dieser Analogie folgend noch „Der Setzer“. Katja Lange-Müller kündigt aber an, ihn wahrscheinlich „Blindmaterial“ nennen zu wollen. Am Ende sollte er zwei Jahre später unter „Die Letzten. Aufzeichnungen aus Udo Posbichs Druckerei“ veröffentlicht werden. Der gelesene Text weicht auf vielfältige Weise von der Druckfassung ab und stellt somit eine audiophone Variante dar.

Die Sammlung des Goethe-Instituts Amsterdam umfasst 217 Tonkassetten mit Autorenlesungen, Vorträge, Konferenzen und Performances. Sie wurde dem Deutschen Literaturarchiv Marbach vom Goethe-Institut in Amsterdam gestiftet. Die früheste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1989, die späteste aus dem Jahr 2006.

[Die Lesung im Marbacher Online-Katalog findet sich hier.]

Personen auf dem Podium