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Gert Neumann

Gert Neumann, geboren 1942 in Heilsberg (Ostpreußen), studierte am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig, von dem er 1969 aus politischen Gründen zwangsexmatrikuliert wurde. In der Folge mit einem Publikationsverbot belegt, veröffentlichte er sein Debüt "Die Schuld der Worte" 1979 bei S. Fischer in der Bundesrepublik. 1999 wurde ihm der Uwe-Johnson-Preis verliehen.

Kenneth Bonert

Kenneth Bonert (*1972 in Johannesburg) emigrierte 17-jährig mit den Eltern nach Kanada. Er studierte Journalistik in Toronto, wo er heute als Reporter und Schriftsteller lebt. Sein Debüt «Der Löwensucher» gewann 2013 den National Jewish Book Award und den Edward Lewis Wallant Award.

Thomas von Steinaecker

Thomas von Steinaecker, geboren 1977 in Traunstein, ist freier Autor, Literaturwissenschaftler und Journalist. 2007 promovierte er über literarische Fototexte bei Brinkmann, Kluge und Sebald, im selben Jahr erschien sein literarisches Debüt „Wallner beginnt zu fliegen“, das Platz 3 der SWR-Bestenliste erreichte und auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis kam. Neben Romanen schreibt Thomas von Steinaecker Comicrezensionen, Hörspiele und Dokumentarfilme.

Sigrid Behrens

Sigrid Behrens, geboren 1976 in Hamburg, studierte zunächst Kunst und Germanistik in Hamburg und Genf. Sie lebt als Künstlerin, Schriftstellerin und Dramatikerin in ihrer Heimatstadt. 2007 erschien ihr Prosa-Debüt „Diskrete Momente“. Für ihre Arbeiten erhielt sie u.a. den Hamburger Förderpreis für Literatur (2002), Stipendien des Klagenfurter Literaturkurses und des Literarischen Colloquiums Berlin (2003) sowie den Würzburger Leonard-Frank-Preis (2007).

Judith Schalansky

Judith Schalansky, geboren 1980 in Greifswald, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign, unterrichtete Typografische Grundlagen an der Fachhochschule Potsdam und lebt heute als freie Schriftstellerin und Buchgestalterin in Berlin. 2006 veröffentlichte sie ihr typografisches Kompendium „Fraktur mon Amour“. 2008 erschien ihr literarisches Debüt, der Matrosenroman „Blau steht dir nicht“. Für ihren „Atlas der abgelegenen Inseln“ wurde sie mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Im Herbst 2011 erschien ihr Bildungsroman „Der Hals der Giraffe“, welcher es auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis schaffte.

Noemi Somalvico

Noemi Somalvico, 1994 in Solothurn geboren, studierte Literarisches Schreiben in Biel, Contemporary Arts Practice in Bern und ging dazwischen allerlei Beschäftigungen nach. Nach ihrem Studium am Literaturinstitut in Biel hat Somalvico einen Master in Contemporary Arts Practice absolviert. Anfang 2022 erschien bei Voland & Quist ihr Debüt »Ist hier das Jenseits, fragt Schwein«, das mehrfach ausgezeichnet wurde. 2023 war sie zu Gast im Literarischen Colloquium Berlin, wo sie an ihren neuen Texten gearbeitet hat.

Verena Roßbacher

Verena Roßbacher, geboren 1979 in Bludenz/Vorarlberg, aufgewachsen in Österreich und der Schweiz, studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. »Mon Chéri und unsere demolierten Seelen« ist nach ihrem Debüt »Verlangen nach Drachen« (2009), »Schwätzen und Schlachten« (2014) und »Ich war Diener im Hause Hobbs« (2018) ihr vierter Roman bei Kiepenheuer & Witsch.

Ottessa Moshfegh

Ottessa Moshfegh wurde 1981 in Boston als Tochter eines iranischen Violinisten und einer kroatischen Bratschistin geboren und wuchs in Newton auf. Mosfeghs Kurzgeschichten wurden zunächst in »The Paris Review«, »Vice« und »The New Yorker« veröffentlicht. 2014 erschien ihr Debüt, die Novelle »McGlue« (dt. 2016). 2015 erschien ihr erster, von der Kritik hochgelobter Roman »Eileen«. Der Roman wurde mit dem PEN / Hemingway Award ausgezeichnet und stand 2016 auf der Shortlist des Man Booker Prize. Ottessa Moshfegh lebt in Los Angeles.

Alisha Gamisch

Alisha Gamisch, geb. 1990 in Tegernsee, studierte Germanistik und Anglistik und war 2016 Mitbegründerin des feministischen Online-Magazins www.wepsert.de. Ihr Debüt lustdorf umkreist „eine oma“ – als Chiffre für Fragen nach Geschlechterrollen und (auch transgenerationellen) Traumata, Mehrsprachigkeit oder Migration, wobei sich Abgründe dieser Themen oft gerade unter scheinbar Harmlosem auftun: unter Kulinarischem oder Warzen.

Matias Faldbakken

Der norwegische Schriftsteller und Künstler wurde 1973 in Hobro, Dänemark, geboren und wuchs in Hamar in Norwegen auf. Als Schriftsteller gab Faldbakken sein Debüt mit dem Roman »The Cocka Hola Company« (2001; dt. 2005), der mit »Macht und Rebel« (2002; dt. 2005) und »Unfun« (2008; dt. 2009) als »Skandinavische Misanthropie« eine Trilogie bildet. Faldbakken wurde u. a. mit dem Bjørnsonstipendet, dem ITB BuchAward und dem Norwegischen Kritikerpreis für Norwegische Literatur ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Oslo.

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