Suchergebnisse
Ihre Suche nach "Sprache" ergab 330 Treffer.
Die Ergebnisse sind nach Relevanz sortiert.
Elif Shafak
Elif Shafak wurde 1971 als Tochter türkischer Eltern in Straßburg geboren. Sie studierte Soziologie und Kommunikationswissenschaften an der Middle East Technical University in Ankara und erwarb einen Magister am Fachbereich für Frauen- und Genderstudien und einen Doktortitel an der Fakultät für Politikwissenschaft.
Elif Shafaks Bücher, darunter zehn Romane, wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Sie lehrt und forscht an der Abteilung für Nahost-Studien der University of Arizona in Tucson und der Kingston University in London. Shafak gehört zu den fünfzig Gründungsmitgliedern des paneuropäischen Think-Tank European Council on Foreign Relations. Sie lebt in Istanbul und London.
Hans Carl Artmann
Hans Carl Artmann wurde am 12. Juni 1921 in Wien geboren. Nach mehrfacher Desertion gelang es ihm 1944, sich in Wie zu verstecken. Dort publizierte er ab 1947 erste Texte und war ab 1952 Teil der „Wiener Gruppe“. In Lyrik und Prosa verarbeit H. C. Artmann eine Vielzahl von historischen Sprachschichten und Stillagen, vom Barock über den Wiener Dialekt bis zu den Techniken der Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts. Sein höchst einflussreiches literarisches Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter 1997 mit dem Georg-Büchner-Preis. H. C. Artmann starb am 4. Dezember 2000 in Wien.
Marina Agathangelidou
Marina Agathangelidou, geboren 1984 in Athen, lebt seit 2010 in Berlin. Sie studierte Theaterwissenschaft und literarisches Übersetzen in Athen und schloss ihr Studium mit einer Promotion am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin ab. Sie arbeitet als freie Übersetzerin und übersetzt aus dem Deutschen und ins Deutsche. Sie übersetzte u. a. Werke von Terézia Mora und Gerhard Falkner ins Griechische. Agathangelidou veröffentlicht Gedichte, Essays, Literaturrezensionen und Theaterkritiken in griechischer und deutscher Sprache. Sie ist Mitglied der Deutsch-Griechischen Jury (2019-2020) beim Online-Literaturportal und Übersetzungsförderungsprogramm Litrix.de / German Literature Online des Goethe-Instituts.
Dmitri Dragilew
Dmitri Dragilew ist Autor und 1971 in Riga geboren. Er gehörte zur russischen Sektion der jungen Autoren beim Lettischen Schriftstellerverband, arbeitete für die russische Redaktion des Staatlichen Rundfunks und leitete Jazz-Bands. Er studierte an den Universitäten in Riga und Jena sowie an der Musikhochschule in Weimar, war Redakteur u.a. für die internationale literarisch-kulturologische Schriftenreihe VIA REGIA und Gastdozent der Europa-Universität Viadrina. Zudem konzipierte und moderierte er mehrere Lesereihen, das erste Thüringer Radiomagazin in russischer Sprache, das Eddie-Rosner-Jazzfestival (Berlin) und war Mitinitiator der Autorengruppe SAPAD NAPERJOD (KdW – Kehrseite des Westens).
Ines Geipel
Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verssprache an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium aus Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie.
2000 war sie Nebenklägerin im Prozess gegen die Drahtzieher des DDR-Zwangsdopings. Ihr Buch »Verlorene Spiele« (2001) hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Bundesregierung einen Entschädigungs-Fonds für DDR-Dopinggeschädigte einrichtete. 2005 gab Ines Geipel ihren Staffelweltrekord zurück, weil er unter unfreiwilliger Einbindung ins DDR-Zwangsdoping zustande gekommen war.
Ines Geipel hat neben Doping auch vielfach zu anderen gesellschaftlichen Themen wie Amok, der Geschichte des Ostens und auch zu Nachwendethemen publiziert.
Novuyo Rosa Tshuma
Novuyo Rosa Tshuma wurde in Simbabwe geboren und hat in Südafrika und den USA gelebt. Von LARB, LA Rieview of Books, wird Novuyo Tshuma als prägende Stimme ihrer Generation bezeichnet. 2018 erschien ihr Roman "House of Stone" (Atlantic Books 2018, W. W. Norton 2019), für den sie auf die Longlist des 2019 Swansea University International Dylan Thomas Prize kam. Ihre Kurzgeschichtensammlung "Shadows" wurde 2014 mit dem südafrikanischen Herman Charles Bosman Prize für das beste literarische Werk in englischer Sprache ausgezeichnet. Ihre Texte sind Teil von zahlreichen Anthologien, zuletzt erschien "The Displaced: Refugee Writers on Refugee Lives", herausgegeben von Viet Thanh Nguyen.
Robert Gernhardt
Robert Gernhardt wurde 1937 in Reval, heute Tallinn/Estland, geboren und studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. Im Jahre 1964 zog er nach Frankfurt a.M. und wurde Teil der Redaktion der Satirezeitschrift "Pardon". Seit 1966 arbeitete er als freier Lyriker, Schriftsteller, Maler, Zeichner, Theoretiker und Kritiker. 1979 war er Mitbegründer der Satirezeitschrift "Titanic", die das Publikationsorgan der Neuen Frankfurter Schule, die er auch mitbegründete, wurde. Gernhardt gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter deutscher Sprache. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und starb am 30. Juni 2006 in Frankfurt a.M.
Anne Fleig
Anne Fleig, geboren 1968. Seit 2010 Professorin für deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin. Habilitation 2006 an der Leibniz Universität Hannover mit einer Arbeit zur Ästhetik des Sports im Werk Robert Musils; 1997 Promotion an der Philipps-Universität Marburg mit einer Arbeit über Dramatikerinnen im 18. Jahrhundert. Vorher Studium in Marburg, Fächer: Neuere deutsche Literatur und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte und Soziologie. Ihre Schwerpunkte sind Literatur um 1800, kulturelle Moderne und Gegenwartsliteratur, Geschlechterforschung, weibliche Autorschaft, Theorie und Geschichte des Körpers, Theorie und Geschichte der Gefühle, Transkulturalität und Mehrsprachigkeit. Aktuelles Projekt im Rahmen des SFB 1171 „Affective Societies“: Geteilte Gefühle. Entwürfe von Zugehörigkeit in der transkulturellen Gegenwartsliteratur.
Cia Rinne
Cia Rinne (Göteborg), Autorin, lebt in Berlin. Studium der Philosophie in Frankfurt/Main, Helsinki und Athen. Lesungen, Performances und Ausstellungen mehrsprachiger minimalistischer, konkreter und akustischer Poesie, u.a. im Grimmuseum Berlin, Signal Malmö, Overgaden Kopenhagen, INCA Seattle und CNEAI Chatou. In Zusammenarbeit mit Joakim Eskildsen auch dokumentarische Projekte, u.a. über die Roma verschiedener Länder (Die Romareisen, Steidl, Göttingen 2007). Zuletzt erschien “l’usage du mot/notes for soloists/zaroum”.
Marijana Verhoef
Marijana Verhoef, 1986 in Belgrad geboren, ist eine serbische Theaterautorin, Dramaturgin und Filmemacherin. Nach einem Studium der Dramaturgie und des Kreativen Schreibens in Belgrad zog sie nach Berlin und studierte an der Freien Universität Theaterwissenschaften. Ihre Stücke feierten Uraufführungen im Düsseldorfer Schauspielhaus („Amsterdam“), im Theater Augsburg („Playboy“), im Maxim Gorki Theater („This is not happening“), bei der Theaterbiennale Neue Stücke aus Europa („Bunny-Boy“) und an zahlreichen anderen Orten. Derzeit arbeitet Verhoef an ihrer dritten Kurzfilm-Dokumentation für das Deutsche Theater Berlin, an ihrem Langfilm-Dokumentationsdebüt „Sofke’s World“ und an dem Spielfilm „Margita“. Sie ist Teil des Künstlerkollektivs Mixed Pickles. Ihre Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch, Niederländisch und Serbokroatisch.