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Ihre Suche nach "Familie" ergab 73 Treffer.
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Susanne Kippenberger
Susanne Kippenberger, 1957 in Dortmund geboren, arbeitet als Redakteurin beim Berliner Tagesspiegel. Sie ist die Schwester des 2007 verstorbenen Künstlers Martin Kippenberger, dessen biografisches Porträt sie in ihrem 2007 erschienenen Buch „Der Künstler und seine Familien“ lieferte.
Horst Samson
Horst Samson wurde 1954 in der Bărăgansteppe geboren, wohin seine Familie deportiert worden war. Er arbeitete als Lehrer und Journalist, ist Herausgeber von Anthologien und übersetzt immer wieder aus dem Rumänischen (Ana Blandiana, Mircea Dinescu u.a.). Seit 1976 erschienen von ihm zwölf Gedichtbände. Als Kritiker des Ceaușescu-Regimes erhielt er 1985 Schreibverbot und wurde vom rumänischen Sicherheitsdienst mit Verhaftung und Mord bedroht. 1987 emigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland und war 2006-14 Generalsekretär der Sektion deutschsprachige Länder des EXIL-PEN. 2018 widmete ihm der Pop-Verlag eine Monographie Heimat als Versuchung – Das nackte Leben, herausgegeben von Traian Pop, mit Beiträgen von Theo Breuer, Kurt Drawert, Franz Hodjak, Jan Kuhlbrodt u.v.a. Zuletzt erschien von ihm der Gedichtband In der Sprache brennt noch Licht (Ludwigsburg: Pop Verlag, 2021).
Mona Yahia
Mona Yahia, geboren 1954 in Bagdad, floh mit ihrer Familie 1970 in den Iran und wanderte von dort nach Israel ein. Sie studierte Psychologie an der Universität Tel Aviv und Kunst an der Gesamthochschule Kassel. Ihr Debütroman “When the Grey Beetles Took over Baghdad” erhielt 2001 in London den Jewish Quarterly Wingate Price for Fiction und wurde ins Deutsche und Französische übersetzt. Mona Yahia schreibt auf Englisch und lebt in Köln.
Kristine Bilkau
Kristine Bilkau, 1974 geboren, zählt zu den wichtigen Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie studierte Geschichte und Amerikanistik in Hamburg und New Orleans. Bereits ihr Romandebüt »Die Glücklichen« fand ein begeistertes Medienecho, wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Mit »Nebenan« stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Ihr neuer Roman »Halbinsel« wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2025 ausgezeichnet. Kristine Bilkau lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Annette Pehnt
Annette Pehnt, *1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Freiburg und Hildesheim, wo sie das Institut für Literarisches Schreiben & Literaturwissenschaft leitet. Sie erhielt zahlreiche Preise u.a. den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. 2023 wurde sie mit dem Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen „Der Bärbeiß“. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman „Die schmutzige Frau“.
Ayşe Polat
Ayşe Polat ist eine deutsch-kurdische Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Geboren in Malatya (Türkei), aufgewachsen in Hamburg, studierte sie Philosophie, Germanistik und Kulturwissenschaften in Berlin und Bremen, während sie erste Kurzfilme realisierte. Ihre Filme erzählen von Konflikten um Zugehörigkeit und Identität und von den Rissen, die sich durch Familien, Biografien und gesellschaftliche Strukturen ziehen. Ayşe Polat arbeitete im Rahmen eines Stipendiums in der Villa Aurora an einem Drehbuch, das zentrale Motive eines Textes von Robert Walser in die Gegenwart überträgt.
Agi Mishol
Agi Mishol ist eine der wichtigsten Stimme der zeitgenössischen hebräischen Lyrik. Sie wurde 1946 in eine ungarische Familie in Transsilvanien geboren, die bald darauf nach Israel einwanderte. 1972 erschien der erste ihrer bisher 20 Gedichtbände, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Für ihre Lyrik wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet, 2019 etwa mit dem internationalen Zbigniew-Herbert-Literaturpreis und 2024 mit dem Horst-Bienke-Preis für Lyrik.
Etgar Keret
Geboren 1967 in Ramat Gan, Israel, gehärt Etgar Keret zu den bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller:innen Israels. Seine Short-Story-Bände sind Bestseller und werden in 40 Sprachen übersetzt. Sein Band »Tu’s nicht« wurde mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet. Keret schreibt auch Drehbücher und Graphic Novels. Er lebt mit seiner Familie in Tel Aviv.
Matthias Jügler
Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle/Saale, studierte Skandinavistik und Kunstgeschichte in Greifswald sowie Oslo und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sowohl für seinen Debütroman »Raubfischen« (2015) als auch für seinen Roman »Die Verlassenen« (2021) wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2022 erhielt er den Klopstock-Preis für Literatur des Landes Sachsen-Anhalt. 2023 ist Jügler Stadtschreiber von Halle. Er lebt mit seiner Familie in Leipzig, wo er auch als freier Lektor arbeitet.
Dimitrij Kapitelman
Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, kam im Alter von acht Jahren als »Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters", für das er den Klaus-Michael Kühne-Preis gewann.