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Fernando Aramburu

Fernando Aramburu, 1959 in San Sebastián im Baskenland geboren, ist ein spanischer Autor, Übersetzer und Journalist. Für seine Romane erhielt er zahlreiche Preise. Für seinen Debütroman „Limonenfeuer“ wurde er 1997 mit dem Madrider Literaturpreis Ramón Gómez de la Serna ausgezeichnet, für seinen Roman „Patria“ erhielt er den Premio Nacional de la Crítica 2017, den bedeutendsten spanischen Literaturpreis, den Premio Nacional de Narrativa 2017 sowie den Premio Strega Europeo 2018. Seit Mitte der achtziger Jahre lebt er in Hannover.

Lavinia Branişte

Lavinia Branişte, 1983 in Brăila, Rumänien, geboren, lebt in Bukarest und arbeitet als Literaturübersetzerin. Sie veröffentlichte zwei Sammlungen mit Kurzgeschichten, „Cinci minute pe zi“ (Fünf Minuten am Tag, 2011) und „Escapada“ (Escapade, 2014), einen Roman (Interior zero, 2016) sowie drei Kinderbücher. Einige ihrer Kurzgeschichten wurden ins Englische, Französische, Portugiesische, Kroatische und Bulgarische übersetzt. Ihr Roman „Interior zero“ wurde mit dem „Nepotul lui Thoreau“ („Thoreau’s Neffe“) Preis für den besten rumänische Roman im Jahr 2016 ausgezeichnet.  

Jürg Laederach

Jürg Laederach, 1945 in Basel geboren, studierte Mathematik in Zürich und Romanistik, Anglistik und Musikwissenschaften in Basel. 1996 verließ er aus Protest seinen langjährigen Verlag Suhrkamp, nachdem dieser Texte Peter Handkes veröffentlicht hatte, in denen dieser Partei für die serbischen Nationalisten genommen hatte. 2009 erschien sein E-Mail-Roman "Depeschen nach Mailland" wieder bei Suhrkamp. Er war korrespondierendes Mitglied der Akademie für Deutsche Sprache. Jürg Laederach starb 2018 in Basel.

Jochen Schmidt

Jochen Schmidt, geboren 1970 in Ostberlin, studierte Romanistik, Informatik und Germanistik an der Humboldt-Universität. 1999 gehörte er zu den Mitbegründern der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“. 2002 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Müller haut uns raus“. Es folgten mehrere Bände mit Kurzprosa; 2008 veröffentlichte Voland&Quist sein Lektüretagebuch „Schmidt liest Proust“. Sein zweiter Roman „Schneckenmühle“ erschien 2013. Schmidt wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er 2004 den Kasseler Förderpreis Komische Literatur.

A. M. Homes

Die Schriftstellerin A. M. Homes (geboren 1961 in Washington, D.C) hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht, die in 18 Sprachen übersetzt wurden. Für ihren Roman „Jack“ erhielt sie 1993 den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2007 erschien ihr Roman „Dieses Buch wird Ihr Leben retten“ in Deutschland. Sie schreibt Essays u.a. für „Vanity Fair” und „The New Yorker”.

Svealena Kutschke

Svealena Kutschke, geboren in Lübeck, ist Schriftstellerin und Dramatikerin. Ihr jüngstes Theaterstück No Shame in Hope (eine Jogginghose ist ja kein Schicksal) war für den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2023 nominiert. 2022 erhielt sie den Hebbel-Preis, u.a. für ihren letzten Roman Gewittertiere (Claassen), 2019 den Förderpreis des Schiller-Gedächtnis-Preises.

Sherko Fatah

Sherko Fatah ist Autor von Romanen und Erzählungen und wurde 1964 als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geboren. Er wuchs in der DDR auf, bis die Familie 1975 nach West-Berlin übersiedelte, wo Fatah bis heute lebt.  Sein erster Roman "Im Grenzland" erschien 2001.

Armin Wühle

Armin Wühle wurde 1991 geboren und schreibt Prosa, Essays und Theaterstücke. Für seinen Debütroman »Getriebene« (S. Marix, 2021) recherchierte er in Bosnien und im Libanon. Er erhielt den Essay-Preis des Stadtkulturnetzwerks Bayern und war Stadtschreiber in Goslar. Aktuell arbeitet er an seinem zweiten Roman. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Milena Michiko Flašar

Milena Michiko Flašar, geboren 1980 in St. Pölten (Österreich), studierte Komparatistik, Germanistik und Romanistik in Wien und Berlin.  2008 erschien ihr Prosadebüt „[Ich bin]“. Ihr 2012 erschienener Roman „Ich nannte ihn Krawatte“ stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Im selben Jahr erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin.

Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu, Jahrgang 1964, wurde aufgrund seines Buches "Kanak Spraak" einem größeren Publikum bekannt - und gilt als einer der führenden deutschsprachigen Autoren mit Migrationshintergrund. Die Literaturkritik überzeugte er aber erst mit seinen Romanen "Leyla" und "Liebesbrand". Vor allem letzterer wurde bewundert wegen des kühnen romantischen E. T. A-Hoffmannschen Entwurfes. 

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