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Ihre Suche nach "Englische Literatur" ergab 58 Treffer.
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Nataša Kramberger
Nataša Kramberger, geboren 1983, ist Schriftstellerin, Kolumnistin und Öko-Landwirtin. Sie schreibt für Zeitungen und Zeitschriften Essays, Reportagen und Kommentare. Für ihren Romandebüt »Nebesa v robidah« (2007) erhielt sie 2010 den Preis der Europäischen Union für Literatur (EUPL). 2011 veröffentlichte sie »Kaki vojaki« (mit Jana Kocjan), 2014 einen Essayband »Brez zidu« und 2016 »Tujčice«. »Verfluchte Misteln« ist auf Slowenisch unter dem Titel »Primerljivi hektarji« 2018 erschienen. Im Sommer lebt sie in Jurovski Dol, Slowenien, und betreibt mit dem Öko-Kunstkollektiv Zelena Centrala einen kleinen biodynamischen Bauernhof, den Winter verbringt sie in Berlin. Sie spricht Slowenisch, Englisch, Italienisch und Deutsch.
Milena Nikolova
Milena Nikolova, 1974 in Sofia geboren, wuchs in Bulgarien, Deutschland und der Schweiz auf. Seit 1995 lebt sie in Berlin, wo sie an der Humboldt-Universität ein Studium der amerikanischen und skandinavischen Literatur- und Kulturwissenschaften absolvierte. Zwischen 1996 und 2000 war sie Kunstkorrespondentin für die Zeitschriften Flash Art und Spiegel Spezial. Später begleitete sie als Produzentin mehrere große Filmprojekte. 2016 erschien ihre lyrische Erzählung „SchrödingER’s Cat – a subatomic love story“ mit Illustrationen von Viktor Muhtarov, Tita Koicheva und Sava Muhtarov. Die deutsch- sowie englischsprachige Veröffentlichung des Buches sind für das kommende Jahr geplant. Milena Nikolova arbeitet als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin in Berlin.
Burçin Tetik
Burçin Tetik ist eine Schriftstellerin und Journalistin aus Istanbul. Sie studierte Türkische Sprache und Literatur sowie Englische Sprache und Literatur an der Boğaziçi-Universität. Ihren Masterabschluss absolvierte sie in Anglistik an der Freien Universität Berlin. Ihre Geschichte “Eşçip”, die sich mit den Rechten der Frauen in einer dystopischen Zukunft befasst, gewann 2015 den ersten Platz im Science-Fiction-Story-Wettbewerb des Turkish Informatics Journal. Sie war damit die erste Frau, die diesen Preis erhielt. Im Jahr 2018 wurde ihre Kurzgeschichte “Half Hour” mit einem Sonderpreis von KaosGL ausgezeichnet. Sie hat für verschiedene Plattformen wie 5Harfliler, Amargi Magazine, bianet und für die tageszeitung geschrieben. Sie war Redakteurin bei der taz.gazete, der zweisprachigen Plattform von die tageszeitung. Ihr Kurzgeschichtenbuch “Annemin Kaburgası”, (“Die Rippen meiner Mutter”), wurde 2020 veröffentlicht. Derzeit setzt sie ihre journalistische Arbeit bei +90/Deutsche Welle fort. Ihr Schwerpunkt liegt auf Frauen- und LGBTI+-Rechten.
Nikolaus Stingl
Nikolaus Stingl absolvierte von 1973 bis 1978 ein Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Heidelberg, das er 1978 mit dem Magistergrad abschloss. Seit Anfang der 1980er Jahre ist er als literarischer Übersetzer tätig. Stingl lebt in Flensburg. Nikolaus Stingl übersetzt erzählende Literatur aus dem Englischen ins Deutsche, darunter Werke von Cormac McCarthy, Andrew Miller, Thomas Pynchon und Neal Stephenson. Stingl wurde 1995 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet, 2000 mit dem Literaturpreis der Stadt Stuttgart sowie 2007 mit dem Paul-Celan-Preis. 2013 erhielt Stingl den Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW. Stingl ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke, VdÜ.
Mátyás Dunajcsik
Mátyás Dunajcsik ist ein queerer Autor und Performer, der Prosa, Theater und Lyrik auf Ungarisch, Englisch und neuerdings auf Deutsch schreibt. Er ist geboren und aufgewachsen in Budapest, Ungarn, wo er Ästhetik (Kunsttheorie) und französische Literatur studierte und im Verlagswesen arbeitete. Er emigrierte 2014 und verbrachte zunächst zwei Jahre in Reykjavík, wo er mit einem staatlichen Stipendium isländische Sprache und Literatur studierte, bevor er sich in Deutschland niederließ. Sein literarisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen in Ungarn und mehreren internationalen Stipendien ausgezeichnet, darunter die Junge Akademie der Akademie der Künste (2009, Berlin). Auf Ungarisch publizierte er zwei Sammlungen von Kurzgeschichten und ein Kinderbuch, das er später selbst für die Bühne adaptierte. Sein erster Roman Víziváros ("Wasserstadt") kam 2021 heraus und eine Sammlung seiner ungarischen Gedichte soll Ende 2024 erscheinen.
Charlotte Van den Broeck
Die flämische Lyrikerin Charlotte Van den Broeck wurde 1991 in Turnhout geboren. Sie studierte Literatur- und Sprachwissenschaft in Gent, woran sich ein Studium der Wortkunst am Konservatorium von Antwerpen anschloss. 2015 erschien ihre erste Gedichtsammlung »Kameleon« (Ü: Chamäleon), die 2016 den Herman-de-Coninck-Debütpreis gewann. 2016 eröffnete Van den Broeck zusammen mit Arnon Grunberg die Frankfurter Buchmesse mit dem Länderschwerpunkt Flandern/Niederlande.Van den Broecks Werke wurden u. a. ins Englische, Französische, Spanische und ins Afrikaans übersetzt. Sie nahm an zahlreichen Festivals teil, u. a. Saint Amour, Poesiefestival Berlin, Woordfees Stellenbosch, Ledbury Poetry Festival, und verfolgt auf der Bühne einen performativen, körperlichen Ansatz. Sie arbeitet als Redakteurin der literarischen Zeitschrift »DW B« und lehrt literarische Analyse und Essayistik am Konservatorium Antwerpen.
Eugene Ostashevsky
Eugene Ostashevsky, geboren 1968 in Leningrad, ist ein russisch-amerikanischer Dichter, der 1979 mit seiner Familie in die USA auswanderte, dort zweisprachig aufwuchs und an der Stanford University Komparatistik studierte. 2005 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband “Iterature”, 2008 “The Life and Opinions of DJ Spinoza”, darüber hinaus mehrere Chapbooks. 2006 erschien unter seiner Herausgeberschaft mit “OBERIU: An Anthology of Russian Absurdism” die erste englischsprachige Anthologie dieser Autoren. Ostashevsky übersetzt aus dem Russischen, etwa Wladimir Majakowski, Ossip Mandelstam, Daniil Charms, Arkadi Dragomoschtschenko, Alexander Vvedensky und Dmitri Golynko, sowie aus dem Italienischen, etwa Elisa Biagini. 2014 war er Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Eugene Ostashevsky lehrt neben dem eigenen Schreiben Literatur an der New York University und war 2016 der erste russisch-amerikanische Siegfried-Unseld-Gastprofessor an der Berliner Humboldt-Universität.
Forrest Gander
Forrest Gander, geboren in der Mojave-Wüste, lebt heute mit der Künstlerin Ashwini Bhat in der Nähe von San Francisco, Kalifornien. Er studierte Geologie und Englische Literatur und ist als Autor sowie als Übersetzer tätig und veröffentlicht kritische Essays in »The Nation«, »The New York Times Book Review« und im »New York Journal of Books«. In San Francisco traf er die Dichterin C. D. Wright und lebte mit ihr zusammen in Mexiko, Arkansas und schließlich Rhode Island, wo Gander an der Harvard University unterrichtete und das Literary Arts Program an der Brown University leitete. Von der zeitgenössischen lateinamerikanischen Dichtung inspiriert, die er in Mexiko kennengelernt hatte, begann er mit seiner Übersetzertätigkeit von Werken aus Mexiko, Bolivien, Argentinien, Chile, Spanien und Japan und wurde mehrfach dafür ausgezeichnet.
Neben seinen Essays und Übersetzungen veröffentlichte er mehrere Lyrikbände. Zuletzt erschien der Band »Be With« (2018), für den er mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet wurde. Ganders Lyrik beschäftigt sich mit der Komplexität von Intimität und Freundschaft sowie dem wechselseitigen Verhältnis von menschlicher und nichtmenschlicher Welt – ein Genre, das den Namen Ökopoetik erhalten hat. 2008 erschien sein erster Roman »As a Friend« (dt. »Als es dich gab«, 2010), der gerade verfilmt wird. Darin löst ein Landvermesser in seiner Umgebung eine Atmosphäre der Erotik und der intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst aus. 2014 veröffentlichte Gander seinen gefeierten zweiten Roman »The Trace« (Ü: Die Spur) über ein Paar, das sich auf den Spuren des Bürgerkriegsschriftstellers Ambrose Bierce in der Chihuahua-Wüste verirrt.
Gander arbeitet häufig mit anderen Künstler*innen zusammen, darunter Ann Hamilton, Sally Mann, Gus Van Sant und Graciela Iturbide. Er erhielt Stipendien von der Library of Congress, der Guggenheim, der Howard, der Whiting und der United States Artists Foundation.