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Helmut Baldauf
Helmut Baldauf arbeitete als Literaturredakteur des DDR-Rundfunks jahrelang eng mit Johannes Bobrowski zusammen. Er gab die Chronik "Lebensbilder - Johannes Bobrowski" (2011) mit unveröffentlichten Texten, Briefen und Bildern des Dichters heraus.
Michael Rom
Michael Rom, geboren 1957, gehörte zur Ostberliner Literaturszene im Prenzlauer Berg und war ab 1980 zweiter Sänger der DDR-Punk-Band „Zwitschermaschine“. 1984 stellte er einen Ausreiseantrag. Er wurde 1991 in Berlin von Unbekannten ermordet.
Joachim Seyppel
Joachim Seyppel, geboren 1919 bei Berlin, 1943 in Rostock promoviert, 1945 wegen "Wehrkraftzersetzung" zu neun Monaten Haft verurteilt, war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Ab 1950 tätig als Hochschullehrer in Harvard, kehrte er 1961 nach West-Berlin zurück, um 1973 in die DDR überzusiedeln, aus der er nach dem Ausschluss aus dem DDR-Schriftstellerverband 1979 ausreisen durfte. In der Folge arbeitete er als Gastprofessor und Journalist in West-Deutschland. Seyppel veröffentlichte seit 1947 sowohl Romane und Erzählungen als auch Essays und Studien. Er starb 2012 in Wismar.
Ulla Fix
Ulla Fix (*1942) ist eine deutsche Sprachwissenschaftlerin und emerierte Professorin für deutsche Sprache der Gegenwart der Universiät Leipzig. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind u. a. „Deutsche Sprache der Gegenwart", Textlinguistik, Stilistik, Semiotik, Sprache in der Politik (Schwerpunkt DDR), Sprache und Schöne Literatur, Sitl und Denkstil, Leichte Sprache. Von ihr stammen zahlreiche Fachbuchveröffentlichungen.
Rainer Kirsch
Rainer Kirsch, geboren 1934 in Döbeln, studierte Geschichte und Philosophie in Halle (Saale) und Jena und später am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig. Von 1960 bis 1968 war er mit Sarah Kirsch verheiratet, mit welcher er 1965 das Lyrikdebüt "Gespräche mit dem Saurier" veröffentlichte. 1990 wurde er Präsident des Schriftstellerverbandes der DDR. Er starb 2015 in Berlin.
Bernd Wagner
Bernd Wagner, geboren 1948 in Wurzen, absolvierte eine Lehre als Rohbaumonteur und studierte anschließend Deutsch und Kunsterziehung an der Pädagogischen Hochschule Erfurt. Ab 1970 arbeitete er als Lehrer, ab 1977 als freischaffender Schriftsteller. Sein erster Erzählband „Das Treffen“ erschien 1976 bei Aufbau. Ab 1983 war Wagner Mitherausgeber der Ostberliner Untergrund-Literaturzeitschrift „Mikado“, 1985 wurde er aus der DDR ausgebürgert.
Sarah Kirsch
Sarah Kirsch, geboren 1935 in Limlingerode, studierte Biologie in Halle (Saale) und später am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig. Von 1960 bis 1968 war sie mit dem Lyriker Rainer Kirsch verheiratet; 1965 publizierten sie ihr gemeinsames Lyrikdebüt "Gespräch mit dem Saurier". Seit 1973 war sie Mitglied im Vorstand des Schriftstellerverbandes der DDR, aus welchem sie 1976 nach Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung ausgeschlossen wurde. Im Folgejahr siedelte sie nach West-Berlin über. Kirsch wurde mit zahlreichen bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Büchner-Preis (1996). Sie starb 2013 in Heide (Holstein).
Monika Walter
Monika Walter, geboren 1942 in Berlin, war ab 1970 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR und hat dort zu Themen der Hispanistik (Pikareske, Cervantes, Ortega y Gasset) promoviert (1974) und habilitiert (1984). In den Jahren 1990-1991 war sie Mitarbeiterin im Zentrum für Literaturforschung Berlin, ab 1991-1993 Gastprofessorin am Lateinamerika-Institut der FU Berlin, an den Romanistik-Instituten in Heidelberg und Mainz, und Lehrbeauftragte in Hamburg. Im Jahr 1993 folgte die Berufung zur Professorin für romanische Literaturen am Institut für romanische Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin. Letzte Buchpublikation: „Mit blinden Augen sehen. Wie Spanier und Franzosen ihre Islamgeschichte entdecken“.
Bettina M. Bock
Dr. Bettina M. Bock ist Juniorprofessorin am Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Universität zu Köln. Sie forscht auf dem Gebiet der Text- und Diskurslinguistik, beschäftigt sich mit dem Bereich Sprache und Politik sowie der Soziolinguistik und Sprachdidaktik. Sie setzt sich mit inklusiven und exklusiven Aspekten von Sprache auseinander und erforscht die Verständlichkeit von Sprache, mit einem Schwerpunkt auf "Leichter Sprache". Darüber hinaus setzt sie sich in ihrer Forschung mit der Sprache der DDR und der Sprache der Staatssicherheit auseinander.
Günter de Bruyn
Günter de Bruyn, geboren 1926 in Berlin und gestorben 2020 in Bad Saarow, war ein deutscher Schriftsteller und gehörte zu den bedeutendsten Autoren der DDR. Nach dem Krieg absolvierte er eine Ausbildung zum Bibliothekar am Zentralinstitut für Bibliothekswesen in Ost-Berlin und wurde anschließend dessen wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 1961 war de Bruyn freier Schriftsteller. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Heinrich-Mann-Preis, dem Thomas- Mann-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Künste, dem Jean-Paul-Preis und dem Deutschen Nationalpreis.