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Verleger·innen ohne Grenzen
20. Oktober 2020
Literarisches Colloquium Berlin
Mit Berliac, Antonia Stolz, Natan Schäfer und Alex Chauvel
Moderation: Jasmin Wrobel
Berliac
Berliac, geboren 1982, ist ein Manga-Künstler aus Buenos Aires, Argentinien. Seine von der Kritik gefeierte Graphic Novel »SADBØI« wurde in neun Ländern veröffentlicht, seine Kurzgeschichten in Medien wie Vice, LE MONDE Diplomatique, McSweeney’s Quarterly und anderen publiziert.
Etgar Keret
Geboren 1967 in Ramat Gan, Israel, gehärt Etgar Keret zu den bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller:innen Israels. Seine Short-Story-Bände sind Bestseller und werden in 40 Sprachen übersetzt. Sein Band »Tu’s nicht« wurde mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet. Keret schreibt auch Drehbücher und Graphic Novels. Er lebt mit seiner Familie in Tel Aviv.
Jaromir Švejdik
Jaromír Švejdík »Jaromír 99«, geboren 1963, ist Comiczeichner, Maler sowie Sänger und Texter der tschechischen Kultband Priessnitz. Er arbeitet als Musiker für verschiedene Bands, zeichnet Storyboards für Filme und veröffentlichte mehrere Graphic Novels und Comics. Zuletzt auf Deutsch erschienen: »Alois Nebel« und »Alois Nebel ‒ Leben nach Fahrplan«. Er lebt und arbeitet in Prag.
Anja Golob
Anja Golob, geboren 1976, studierte Philosophie und Komparatistik an der Universität Ljubljana in Slowenien. Für 12 Jahre schrieb sie Theaterkritiken für die Zeitung Večer, für die sie seit 2018 wieder als Kolumnistin tätig ist. Sie ist Mitbegründerin und Chefredakteurin des auf Graphic Novels spezialisierten Independent Verlags VigeVageKnjige. Bisher sind von ihr die drei slowenischen Lyrikbände „V roki“ (2010), „Vesa v zgibi“ (2013) und „Didaskalije k dihanju“ (2016) sowie ein Gedicht in sechs Teilen, welches sie zusammen mit Nikolai Vogel schrieb („Taubentext, Vogeltext“, 2018), erschienen. 2014 und 2016 wurde sie mit dem Jenko-Preis, dem wichtigsten Lyrikpreis Sloweniens, ausgezeichnet.
Tardi: Ich, René Tardi, Kriegsgefangener im Stalag IIB
15. Januar 2014
Literarisches Colloquium Berlin
Ausstellungseröffnung mit Hansgeorg Hermann, Andreas Platthaus und Julia Schoch
Einführung: Florian Höllerer
Besprochene Bücher: Ich, René Tardi, Kriegsgefangener im Stalag IIB
Jaroslav Rudiš
Jaroslav Rudiš, geboren 1972, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker. Er studierte Deutsch und Geschichte in Liberec, Zürich und Berlin und arbeitete u.a. als Lehrer und Journalist. Im Luchterhand Literaturverlag erschienen seine aus dem Tschechischen übersetzten Romane „Grand Hotel“, „Die Stille in Prag“, „Vom Ende des Punks in Helsinki“ und „Nationalstraße“, bei btb außerdem „Der Himmel unter Berlin“. „Winterbergs letzte Reise“, der erste Roman, den Jaroslav Rudiš auf Deutsch geschrieben hat, ist 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2012 erschien bei Voland & Quist seine Graphic Novel „Alois Nebel“ auf Deutsch, illustriert von Jaromír 99. 2012/13 hatte Jaroslav Rudiš die Siegfried-Unseld-Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. 2014 erhielt Jaroslav Rudiš für sein Werk den Usedomer Literaturpreis, 2018 wurde er mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet. Seine Romane „Grand Hotel“ und „Nationalstraße“ sowie „Alois Nebel“ wurden verfilmt.
internationales literaturfestival berlin
An elf Tagen im September ist alles anders. Und das schon seit 2001. In Theatern, Museen, Konzerthäusern, ja sogar im Gefängnis. Elf Tage lang bereichert die internationale Literaturszene jedes Jahr das Kulturleben Berlins. In Lesungen, Gesprächen, Workshops und Begegnungen. Elf Tage lang dreht sich alles um eine große gemeinsame Leidenschaft: die Literatur.
Das internationale literaturfestival berlin (ilb) gehört zu den bedeutendsten Literaturveranstaltungen weltweit. Sein breites stilistisches und thematisches Spektrum ist einzigartig – ob Prosa, Lyrik, Nonfiction, Graphic Novel oder Kinder- und Jugendliteratur. Das Programm erstreckt sich von Gesprächsrunden mit Literaturnobelpreisträger*innen bis zu Angeboten zur Leseförderung und Literaturvermittlung. Das Festival bietet Menschen in Berlin und der Region die außergewöhnliche Möglichkeit, einen kuratierten Einblick in das faszinierende weltweite Literaturgeschehen zu gewinnen. Das ilb steht für Menschenrechte, Weltoffenheit, Multiperspektivität, Dialog und Gastfreundschaft ein.