Die Uneinigkeit der Einzelgänger – Wozu brauchen Schriftsteller einen Verband? (II)

07. Februar 1986
Literarisches Colloquium Berlin

Vortrags- und Diskussionsrunde mit Lothar Baier, Hans Christoph Buch, Martin Buchhorn, Peter O. Chotjewitz, Friedrich Christian Delius, Ingeborg Drewitz, Jürgen Fuchs, Volker Hassemer, Karin Hempel-Soos, Walter Höllerer, Yaak Karsunke, Ursula Krechel, Ulrich Schacht, Hans Joachim Schädlich, Michael Schneider, Sigmar Schollak, Guntram Vesper und Heinrich Vormweg
Moderation: Anna Jonas

Weiterführende Informationen

Die Fragen, die im Zentrum des Schriftstellerkongresses stehen, werden zunächst durch Vorträge einiger Teilnehmer abgesteckt. Bei Hans Christoph Buch dabei um die Aufgaben der Literatur, die Potentiale, die der Schriftstellerverband mit sich bringt und die Möglichkeiten der bzw. die Pflicht zur Kritik an totaltären Systemen. Inwiefern eine gewerkschaftliche Organisation der Schreibenden sinnvoll und notwendig ist und wie die Beziehungen zwischen Kunstschaffenden und Gewerkschaften aussehen kann, wird ebenso erörtert wie die Funktionsweisen der Autorenförderung. In der sich an die Vorträge anschließenden Diskussion geht es zudem darum, wie künftige Treffen des Schriftstellerverbandes aussehen können, welchen Platz die Literatur darin einnehmen und wie man zu einer positiven und konstruktiven Diskussionskultur beitragen kann.

Personen auf dem Podium