Feineinstellungen: Michael Hofmann liest aus seinem neuen Gedichtband (englisch/deutsch)

16. Mai 2001
Stiftung Lyrik Kabinett

Übersetzungen, Einführung und Moderation: Marcel Beyer
(Lesung im Lyrik Kabinett München)

Ankündigungstext

Michael Hofmann wurde 1957 in Freiburg im Breisgau geboren, als Sohn des Schriftstellers Gert Hofmann (gest.1993) und seiner Frau Eva Maria. Er lebt seit seinem fünften Lebensjahr in England. Nach einem Studium der Anglistik und Komparatistik an der Universität Cambridge lebt er zusammen mit seiner Frau, der Schriftstellerin Lavinia Greenlaw, in London. Michael Hoffmann hat u. a. Brecht, Kafka, Wolfgang Koeppen, Joseph Roth, Patrick Süßkind und Kurt Tucholsky ins Englische übersetzt. Für seine Übersetzung von Joseph Roths Die Geschichte von der 1002. Nacht wurde er mit dem PEN/Buch-des-Monats-Preis ausgezeichnet und für die Übersetzung von J. Roths Die Rebellion mit dem Helen-und-Kurt-Wolff-Übersetzerpreis 2000. Er selbst hat fünf Lyrikbände veröffentlicht: Night in the Iron Hotel (1983), Acrimony (1986), K. S. in Lakeland (1990), Corona, corona (1993), Approximately Nowhere (1999). Seine Gedichte wurden mit dem Cholmondeley Award und den Geoffrey Faber Memorial Prize ausgezeichnet.

Marcel Beyer, geb. 1965, lebte bis 1996 in Köln, seitdem in Dresden. Er ist Autor der Romane Das Menschenfleisch (1991), Flughunde (1996) und Spione (2000) sowie dreier Gedichtbände: Walkmännin, 1988/89, Brauwolke,1994, und Falsches Futter, 1996. Literarische Texte von M. Beyer finden sich in zahlreichen Literatur- und Kunstzeitschriften sowie in Anthologien; er hat auch literarische Texte ediert. Marcel Beyer übersetzte aus dem Englischen: E.E.Cummings, William S. Burroughs und Gertrude Stein und ins Englische Max Ernst und Kurt Schwitters. – Preise u.a.: Berliner Literaturpreis und Johannes Bobrowski Medaille 1996, Uwe-Johnson-Preis 1997, Lessing-Förderpreis 1999, Jean-Paul-Literaturförderpreis 2000. Marcel Beyer ist in vielen Funktionen ein gern gesehener Gast im Lyrik Kabinett.

Personen auf dem Podium