in einem Schweif unvernebelter Wörter - Elizabeth Bishop (1911-1979): Gedichte

17. Februar 2020
Stiftung Lyrik Kabinett

Übersetzt und vorgestellt von Steffen Popp und Donna Stonecipher
(Lesung im Lyrik Kabinett, München)

Programmtext

Kein Geringerer als John Ashbery nannte sie „a poet’s poet’s poet“. Trotzdem hat Elizabeth Bishop (geb. 1911 in Worcester, gest. 1979 in Boston) hierzulande bis heute nicht annähernd jene Beliebtheit erreicht, die sie im englischsprachigen Raum genießt. Ihr schmales Werk wurde u.a. 1956 mit dem Pulitzer-Preis ausgzeichnet. Nun hat Steffen Popp die bislang umfänglichste deutsche Übertragung ihres Werks vorgelegt. Er schreibt dazu: „Die Gedichte von Elizabeth Bishop zu lesen ist ein großes Abenteuer, mit exotischen Schauplätzen, längst untergegangenen Welten Magie, einer Legion von Farbeindrücken, Himmel- und Meerfahrten, umwerfenden Details, Perspektiven und Panoramen. Unter ihren Szenerien liegen Kristalle, Albträume und Visionen; das ganze Instrumentarium der Moderne mit seinen unmöglichen Blicken, Spiegeln und Uhren hält diese Abenteuer in Gang.“

Personen auf dem Podium