Jens Sparschuh leest uit ‘Der Zimmerspringbrunnen‘

11. Februar 1998
Deutsches Literaturarchiv Marbach

Veranstaltungsort


Goethe-Institut Amsterdam

Lesung: Jens Sparschuh
Moderation: Alexander von Bormann
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassette 4

Programmtext

In der Geschichte von Hinrich Lobeks Aufstieg als Mitarbeiter der Kommunalen Wohnungsverwaltung bis zum Vertreter von Zimmerspringbrunnen in Ostdeutschland zeigen sich allerlei fremde und tragische Aspekte der Spannung zwischen Ost und West. Sowohl die zu einem Ritual gewordene Opferhaltung, als auch die Kolonialisierungswut werden verspottet. Des Weiteren liest Sparschuh aus der im Jahre 1997 erschienen Textsammlung Ich dachte, sie finden uns nicht.

[Übersetzung aus dem Niederländischen]

Weiterführende Informationen

Nach einer ausführlichen Einführung und Würdigung durch Alexander von Bormann liest Jens Sparschuh zunächst aus seinem Roman „Der Zimmerspringbrunnen“; anschließend liest er einige kleinere Texte aus dem Sammelband „Ich dachte, sie finden uns nicht“. Im anschließenden Gespräch wird u. a. die Frage behandelt, inwiefern der Roman Gefühle der sog. Ostalgie bediene. Jens Sparschuh findet dafür die politische wie poetologische Formel, zwischen Wahrheit und Wahrheit zu stehen.

Die Sammlung des Goethe-Instituts Amsterdam umfasst 217 Tonkassetten mit Autorenlesungen, Vorträge, Konferenzen und Performances. Sie wurde dem Deutschen Literaturarchiv Marbach vom Goethe-Institut in Amsterdam gestiftet. Die früheste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1989, die späteste aus dem Jahr 2006.

[Die Lesung im Marbacher Online-Katalog findet sich hier.]

Personen auf dem Podium