Kafka’s verbeelding

06. November 2001
Deutsches Literaturarchiv Marbach

Veranstaltungsort


Goethe-Institut Amsterdam

Vorträge: Hans-Gerd Koch; Thomas Verbogt
Moderation: Cor de Back
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassette 138 

Programmtext

In all den Arbeiten Franz Kafkas nehmen Bilder und die bildliche Sprache eine wichtige Rolle in. Träume beschreibt er in seinen Tagebüchern. Auch der Film hatte Einfluss auf ihn, was in seinem Roman „Der Verschollene“ deutlich zu erkennen ist. In zwei Vorträgen sollen die Formen, die die Bilder bei Kafka annehmen können, näher betrachtet werden und herausgefunden werden, wie diese auf den Leser übertragen werden. Der Autor und VPRO-Mitarbeiter Thomas Verbogt (1952) wird über die Bilder bei Kafka sprechen. Wie Bilder zu Literatur werden, wird Hans-Gerd Koch (1954) in seinem Vortrag „Franz Kafka: Der Beobachter und seine Bilder“ erläutern. Als Literaturwissenschaftler ist Koch verbunden mit der Kafka-Forschungsstelle der Bergischen Universität in Wuppertal und ist zudem Redakteur der kritischen Kafka-Edition.

Weiterführende Informationen

In seinem niederländischen Vortrag spricht der Romancier Thomas Verbogt über Kafkas Bilder. Hans-Gerd Koch spricht anschließend über den „Beobachter und seine Bilder“ und darin über Kafkas filmische Arbeitsweise. Die Veranstaltung wurde vom Nederlandse Franz Kafka-Kring organisiert.

Die Sammlung des Goethe-Instituts Amsterdam umfasst 217 Tonkassetten mit Autorenlesungen, Vorträgen, Konferenzen und Performances. Sie wurde dem Deutschen Literaturarchiv Marbach vom Goethe-Institut in Amsterdam gestiftet. Die früheste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1989, die späteste aus dem Jahr 2006.

[Die Lesung im Marbacher Online-Katalog findet sich hier.]

Personen auf dem Podium