Stefanie Zweig leest uit haar roman ‘Nirgendwo in Afrika‘

30. September 1996
Deutsches Literaturarchiv Marbach

Veranstaltungsort


Goethe-Institut Amsterdam

Lesung: Stefanie Zweig
Sammlung „Goethe-Institut Amsterdam“: Tonkassette 2

Programmtext

Dieser ergreifende und spannende autobiografische Roman beschreibt die Odyssee einer jüdischen Familie, die im Jahre 1938 aus Oberschlesien vor den Nazis flieht, um auf einer Farm in Kenia ein neues Leben aufzubauen. Während die Eltern sich mit Heimweh und der Sorge über die verbliebenen Familienmitglieder quälen, fühlt sich die Tochter Regina in dem neuen Land mehr als wohl. Nirgendwo in Afrika, kürzlich in der niederländischen Übersetzung von Dirk Linthout im Atlas Verlag erschienen, erzählt vom Immigrantenleben in Kenia. Der Nachfolgeroman, der während der kommenden Frankfurter Buchmesse präsentiert wird, berichtet über die Rückkehr der Familie nach Deutschland im Jahre 1947.

[Übersetzung aus dem Niederländischen]

Weiterführende Informationen

Neben Auszügen aus ihrem ersten autobiographischen Roman „Nirgendwo in Afrika“ liest Stefanie Zwei auch aus ihrem zum damaligen Zeitpunkt noch unveröffentlichten Roman „Irgendwo in Deutschland“. Das Gespräch zwischen der Autorin und  Elisabeth Wehrmann behandelt u. a. Fragen des autobiographischen Schreibens, des Exils sowie der Remigration.

Die Sammlung des Goethe-Instituts Amsterdam umfasst 217 Tonkassetten mit Autorenlesungen, Vorträge, Konferenzen und Performances. Sie wurde dem Deutschen Literaturarchiv Marbach vom Goethe-Institut in Amsterdam gestiftet. Die früheste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1989, die späteste aus dem Jahr 2006.

[Die Lesung im Marbacher Online-Katalog findet sich hier.]

Personen auf dem Podium