Weiß wie der Mond: Don Paterson liest aus seinen Gedichten (englisch / deutsch)

14. Mai 2007
Stiftung Lyrik Kabinett

Einführung: Peter Stummer

Ankündigungstext

Don Paterson wurde 1963 in Dundee geboren, mit sechzehn Jahren verließ er die Schule – mit dem Ziel, Musiker zu werden. Er tingelte zunächst als Gitarrist durch die Kneipen seiner Heimatstadt und nahm mit seiner Band Platten auf. 1984 zog er nach London und begann, Gedichte zu verfassen. Er hat bislang vier Lyrikbände veröffentlicht: Nil Nil (1993) und God’s Gift to Women (1997) gewannen den T. S. Eliot- und den Geoffrey Faber Memorial Preis; The Eyes (1999) und Landing Light (2003) jeweils den Eliot-Preis und den Whitbread Prize for Poetry.
Neben seinem Lyrikschaffen schreibt Paterson Theaterstücke, Hörspiele, Aphorismen und Kritiken, arbeitet als Herausgeber, übersetzt (etwa übertrug er Rilkes Sonette an Orpheus ins Englische) und tritt als Jazz-Musiker auf, allein oder mit der Jazz-Folk-Gruppe Lammas. Er lehrt kreatives Schreiben an der Universität von St. Andrews und lebt mit seiner Familie in Kirriemuir, Schottland.

Peter Stummer, geb. 1942 in Jauernig in Mährisch Schlesien, studierte Anglistik, Romanistik und Philosophie und promovierte 1969 mit einer Dissertation über die Metaphorik im Romanwerk von Thomas Hardy; 1974-2005 lehrte er am Institut für Anglistik der LMU mit einem Schwerpunkt Postkoloniale Literatur und begründete 1987 den Aufbaustudiengang ‚Englisch Sprachige Länder’ (ESL), der bis zu seiner Pensionierung 2005 bestand. Zwei Ausstellungen mit Stummers Porträtphotographien postkolonialer Autoren wurden in Konstanz (1996) und Tübingen (1999) gezeigt.

Personen auf dem Podium