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Géraldine Schwarz

Géraldine Schwarz, geb. 1974 in Straßburg, ist eine deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfilmerin. Die langjährige Deutschland-Korrespondentin 
der Agence France Presse (afp) publiziert heute in verschiedenen internationalen Medien. Seit mehreren Jahren recherchiert sie für ein größeres Projekt in den Archiven des Bundesnachrichtendienstes. Sie lebt in Berlin. Die Gedächtnislosen erschien im Herbst 2017 in Frankreich und wird derzeit in sieben Sprachen übersetzt.

Dasom Yang

Dasom Yang ist eine Schriftstellerin und Übersetzerin aus Südkorea. Sie studierte kreatives Schreiben am Trinity College Dublin und lebte außerdem in Ohio und Paris. Ihre Prosa und Poesie sind auf zahlreichen Plattformen erschienen und wurden für Auszeichnungen von The Iowa Review, The Kenyon Review und Nimrod International Journal nominiert. Sie erhielt ein Stipendium, um im März 2020 eine Schriftstellerresidenz an der Vermont Artists Residency zu absolvieren. Sie arbeitet an ihrem ersten Buch, einer Sammlung von Essays und Kurzgeschichten.

Ernest Mandel

Ernest Mandel wurde am 5. April 1923 in Frankfurt a. M. geboren. Er engagierte sich früh in der Arbeiterbewegung in Belgien, in das er Kind mit seinen Eltern gezogen war. Nach dem Besatzung Belgiens durch Deutschland 1940 wa er Mitglied der Résistance, nach dem Zweiten Weltkrieg ein führendes Mitgleid der trozkistischen Vierten Internationale. Er arbeitete als Dozent und später Professor an der Universität Brüssel. Zahlreiche Läner, darunter die BRD, belegten ihn mit einem Einreiseverbot. Er starb 1995 in Brüssel.

Lea Schneider

Lea Schneider, geboren 1989 in Köln, lebt nach längeren Aufenthalten in China und Taiwan als Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin in Berlin. 2014 erschien ihr Gedichtband „Invasion rückwärts“, 2016 folgte das an der Grenze von Lyrik, Prosa und Bildender Kunst operierende E-Book „O0“. Zuletzt erschienen ihre Übersetzungen „Yan Jun: internationaler tag der reparatur“, die Anthologie „CHINABOX. Neue Lyrik aus der Volksrepublik“ sowie „Zang Di: Gesellschaft für Flugversuche“.

Susanne Schüle

Susanne Schüle, 1967 geboren, ist als freie Kamerafrau vorwiegend für Dokumentarfilme tätig. Sie studierte im Fachbereich Kamera an der HFF „Konrad Wolf" in Babelsberg und ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, bei CINEMATOGRAPHINNEN - WOMEN CINEMATOGRAPHERS NETWORK und bei Pro Quote Film. Für ihre Kameraarbeit wurde Schüle mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Preis für die beste Kameraführung bei „Absolut Warhola“ beim 44. Internationalen Festival für Dokumentarfilm in Leipzig (2001), dem Grimme-Preis für die Kameraarbeit bei „Absolut Warhola“ (2003) und dem Preis für die beste Kamera beim Docuart Festival Bukarest, Rumänien (2015).

Paul Nolte

Paul Nolte, geboren 1963, ist Professor für Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte in ihren internationalen Verflechtungen an der Freien Universität Berlin. Er forscht unter anderem zur Geschichte und Theorie der Demokratie vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, zur Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sowie zur Transatlantischen Geschichte. Er ist Herausgeber von „Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft“ sowie der Buchreihe „Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft“. 2018 erschien „Lebens Werk. Thomas Nipperdeys ‚Deutsche Geschichte‘ – Biographie eines Buches“ im C.H. Beck Verlag.

Katharina Meyer

Katharina Meyer ist Übersetzerin literarischer Texte aus dem Spanischen und Französischen. Sie studierte Literaturübersetzen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Universidade de Santiago de Compostela. 2013 war sie Stipendiatin des Georges-Arthur-Goldschmidt-Programms für junge Literaturübersetzer*innen, 2015 erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium im EÜK Straelen. Für die Übersetzung von „Tram 83“ erhielt sie zusammen mit Lena Müller 2017 den Internationalen Literaturpreis.

Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. 1997 veröffentlichte er sein Romandebüt "Beerholms Vorstellung". Im Jahr 2000 war er Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin. Sein 2005 erschienener Roman "Die Vermessung der Welt" machte ihn international bekannt. Kehlmann wurde u.a. mit dem Kleist-Preis 2006, dem Thomas-Mann-Preis 2008 und 2012 mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnet.

Rüdiger Safranski

Rüdiger Safranski, geboren 1945 in Rottweil, ist Biograph und Philosoph. Seine  Darstellungen über E.T.A.Hoffmann, Heidegger, Nietzsche und andere wurden von der Kritik als meisterhaft gerühmt, sind große Publikumserfolge geworden und machten ihn auch international bekannt. Ein größeres Publikum kennt Safranski auch als Gastgeber (zusammen mit Peter Sloterdijk) der ZDF-Sendung "Das philosophische Quartett".

Dorota Danielewicz

Dorota Danielewicz, geboren im polnischen Posen, ist Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin. 1981 siedelte sie ins damalige Westberlin um. Sie studierte Ethnologie und Slawistik in Berlin und München. Nach einem Aufenthalt in New York, wo sie für die Vereinten Nationen tätig war, arbeitete sie als Rundfunkjournalistin fast zwei Jahrzehnte für den RBB. Zehn Jahre lang war sie Berlin-Korrespondentin für Radio France International. 2014 erschien ihr Roman „Auf der Suche nach der Seele Berlins“. Dorota Danielewicz lebt in Berlin.

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