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Philipp Khabo Koepsell
Philipp Khabo Koepsell, geboren 1980 in Marburg, studierte Afrikawissenschaften und Englisch an der Humboldt-Universität und lebt heute als Performer, Dramaturg und Herausgeber in Berlin. Themenschwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit sind Afrofuturismus, Identität und der Umgang mit Rassismus und Rassismuserfahrungen in Deutschland. Als Dramaturg arbeitet Khabo Koepsell unter anderem für das Berliner Theater Ballhaus Naunynstraße. Sein erstes Buch „Die Akte James Knopf“ veröffentlichte er 2010. 2015 kuratierte er das Netzwerktreffen Erste Indaba Schwarzer Kulturschaffender.
Luise Rinser
Luise Rinser wurde 1911 in Pitzling am Lech geboren. Ab 1935 arbeitete sie als Lehrerin, schied 1939 aus dem Schuldienst aus und arbeitete fortan als Autorin. 1956 zog sie nach Rom, später nach Rocca di Papa, wo sie als freie Schriftstellerin lebte. 1984 wurde sie von den Grünen als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt vorgeschlagen. Luise Rinsers Werk umfasst Romane, Erzählungen, Jugendbücher und politische, ästhetische und religiöse Schriften. Sie gilt als Vertreterin des Linkskatholizismus, ihr Verhalten während des Nationalsozialismus würde sehr kontrovers diskutiert, viele ihrer eigenen Aussagen berichtigt. Luise Rinser starb am 17. März 2002 in Unterhaching.
Bodo Morshäuser
Bodo Morshäuser wurde 1953 in Berlin geboren. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit beim Radio arbeitet er als Autor, Regisseur und Moderator. 1983 debütierte er mit der Erzählung "Die Berliner Simulation". Es folgten zahlreiche Publikationen, wie z.B. "Der weiße Wannsee. Ein Rausch" (1993), eine Erzählung über den ersten Sommer nach der deutschen Einheit, oder die Prosasammlung "Liebeserklärung an eine hässliche Stadt. Berliner Gefühle" (1998).
Siehe auch: https://www.bodomorshaeuser.de/
Stanisław Lem
Stanisław Lem wurde 1921 im damals polnischen Lemberg als Sohn einer säkular-jüdischen Familie geboren. Die deutsche Besatzung überlebten sie mit gefälschten Papieren. 1946 debütierte er mit „Der Mensch vom Mars“. In der Folge wurde Lem zu einem der bedeutendsten polnischen Schriftsteller, Essayisten und Technikphilosophen. Sein Werk wird meist der Science-Fiction zugerechnet und wurde mit einer Vielzahl an Preisen ausgezeichnet. Stanisław Lem starb 2006 in Krakau.
Marica Bodrožić
Marica Bodrožić, 1973 in Svib im heutigen Kroatien geboren, lebt seit 1983 in Deutschland. Nach ihrem Studium der Kulturanthropologie, Psychoanalyse und Slawistik in Frankfurt am Main lebt sie heute als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Förderpreis zum Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003), das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds (2006) und den Initiativpreis Deutsche Sprache (2008). 2011 war sie als Gastprofessorin am Dartmouth College in den USA. Marica Bodrožić schreibt Gedichte, Erzählungen und Romane. Für Dichterlesen.net kuratierte sie 2016 gemeinsam mit Deniz Utlu den Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“.
Louis Begley
Louis Begley wurde 1933 in Stryi im damaligen Polen geboren. Er überlebte das Warschauer Ghetto und emigrierte 1947 mit seinen Eltern in die USA. Dort arbeitete er bis 2003 erfolgreich als Rechtsanwalt. 1991 debütierte er mit dem Roman Wartime Lies, dem zahlreiche weitere Romane folgten, darunter die populäre Trilogie um den pensionierten Rechtsanwalt Schmidt. Er wurde unter anderem mit dem PEN/Ernest Hemingway Foundation Award ausgezeichnet und erhielt 2008 die Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg. Louis Begley lebt in New York.
Kurt Flasch
Kurt Flasch wurde 1930 in Mainz geboren. Nach Promotion 1956 und Habilitation 1969 war er bis zu seiner Emeritierung 1995 Professor für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Kurt Flasch gilt als einer der herausragenden Kenner spätantiker und mittelalterlicher Philosophie. Er ist Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Unter anderem wurde er 2000 mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa und 2012 mit dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet.
José Muñoz
José Muñoz, geboren 1942 in Buenos Aires, kam als Assistent von Francisco Solano López zum Comiczeichnen, für den er Geschichten von Héctor Oesterheld für Zeitschriften wie "Hora Cero" und "Frontera" illustrierte. 1963 debütierte er in der Zeitschrift "Misterix" mit seiner Comicserie "Precinct 56". Seit Anfang der 1970er Jahre lebt und arbeitet er in Italien. Seine Comics wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in alle großen europäischen Sprachen übersetzt.
Elias Canetti
Elias Canetti wurde 1905 im bulgarischen Russe geboren. 1938 emigrierte er nach London, wo er als britischer Staatsbürger bis in die 70er Jahre blieb. Elias Canetti debütierte 1936 mit dem Roman „Die Blendung“, 1960 folgte seine große Studie „Masse und Macht“. Weiter veröffentlichte er Aufzeichnungen („Die Stimmen von Marrakesch“, 1968) und einen breit angelegten autobiographischen Zyklus, beginnend mit „Die gerettete Zunge“ 1979. Elias Canetti wurde 1981 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Er starb am 14. August 1994 in Zürich.
Norbert Miller
Norbert Miller wurde 1937 geboren, war Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Deutsche Philologie an der TU Berlin, wurde 2006 emeritiert. Er ist Herausgeber vieler Werke über Jean Paul, Daniel Defoe und Henry Fielding, mit Joachim Sartorius und Thomas Geiger Herausgeber der Zeitschrift Sprache im Technischen Zeitalter und Mitherausgeber der Münchner Ausgabe der Werke Goethes. 1963 gründete er mit Walter Höllerer das Literarische Colloquium Berlin. Miller lebt in Berlin.