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Jürgen Fuchs
Jürgen Fuchs, geboren 1950 in Reichenbach im Vogtland, absolvierte eine Lehre bei der Deutschen Reichsbahn und studierte anschließend Sozialpsychologie in Jena. Wegen seiner Proteste gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns wurde Fuchs 1976 inhaftiert und im Folgejahr zur Ausreise in die Bundesrepublik gezwungen, wo er 1978 seine „Vernehmungsprotokolle“ veröffentlichte. Er starb 1999 in Berlin.
Katja Lange-Müller
Katja Lange-Müller wurde 1951 in Ostberlin geboren. Die gelernte Schriftsetzerin arbeitete viele Jahre als Hilfspflegerin auf psychiatrischen Stationen. Sie studierte am Institut für Literatur Johannes R. Becher und lebte ein Jahr in der Mongolei, bevor sie 1984 nach Westberlin übersiedelte. 1986 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis und 1995 den Alfred-Döblin-Preis für ihre Erzählung "Verfrühte Tierliebe". Ihr Roman "Böse Schafe" (2007) wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.
Ulrich Horstmann
Ulrich Horstmann, 1949 geboren in Bünde, Westfalen, ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Er war Dozent an der University of South Africa in Pretoria, habilitierte sich 1981 und ist seit 1991 Professor für neuere englische und amerikanische Literatur an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sein schriftstellerisches Werk, das er seit 1976 veröffentlicht, zeichnet sich durch einen besonderen Weltekel und Nihilismus aus. Dazu zählen Essays, Romane, Gedichte, Theaterstücke und Übersetzungen. 1988 wurde er auf Anregung Günter Kunerts mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet.
Gustav Seibt
Gustav Seibt, geb. 1959, ist Historiker und seit den frühen 90ern einer der meist beachtesten Literaturkritiker. Er leitete zunächst den Literaturteil der "FAZ", wobei sein Disput mit "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher aufmerksam beobachtet und debattiert wurde. Heute schreibt er für die "Süddeutsche Zeitung". 1995 wurde ihm der Sigmund-Freud-Preis verliehen. Seibt verfasste u.a. Essays über Rudolf Borchhardt und Goethe.
Walter Huder
Walter Huder, geboren 1921 in Mladé Buky (Tschechoslowakei), studierte Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und weitere Fächer in Prag und an der FU Berlin. 1959 übernahm er die Leitung des Archivs der Berliner Akademie der Künste. In den Jahren bis 1986 trug er zahlreiche bedeutende literarische Nachlässe zusammen und kuratierte vielbeachtete Ausstellungen. 1981 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Walter Huder starb 2002 in Berlin.
Alexander Kluge
Alexander Kluge wurde 1932 in Halberstadt geboren. Der promovierte Rechtsanwalt ist vor allem als erfolgreicher Filmemacher und -theoretiker und als Schriftsteller bekannt. Außerdem schuf er mit seiner Produktionsfirma dctp eine Reihe von TV-Kulturmagazinen und Interviewreihen. Für seine filmischen und literarischen Werke wurde Kluge mit vielen hochdotierten Preisen geehrt, darunter der Goldene Löwe in Venedig, der Deutsche Filmpreis, der Heinrich-Böll-Preis, der Georg-Büchner-Preis oder das Große Bundesverdienstkreuz.
Peter Wapnewski
Peter Wapnewski, geboren 1922 in Kiel, war einer der wichtigsten Germanisten des 20. Jahrhunderts. Von 1959 bis 1990 war er Professor für Deutsche Literatur des Mittelalters u.a. an den Universitäten Heidelberg, Berlin und Karlsruhe. 1980 war er Gründungsrektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin, 1990 wurde er emeritiert. Er veröffentlichte zur deutschen Literatur des Mittelalters, des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zu Richard Wagner. 1996 wurde ihm der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa verliehen. Wapnewski starb 2012 in Berlin.
Walter Kempowski
Walter Kempowski, geboren 1929 in Rostock, war von 1948 bis 1956 wegen Spionage in Bautzen inhaftiert. Nach seiner Entlassung studierte er Pädagogik und arbeitete zunächst als Lehrer. 1969 erschien sein erster Roman "Im Block", in welchem er seine Hafterfahrungen verarbeitete. Seine "Deutsche Chronik" verschaffte ihm in den 70er Jahren große Bekanntheit bei Publikum und Kritik. Kempowski wurde mit zahlreichen Literaturpreisen und akademischen Ehrentiteln ausgezeichnet. Er verstarb 2007.
Helene Hegemann
Helene Hegemann, 1992 geboren, lebt in Berlin. 2008 gewann sie mit ihrem ersten Film »Torpedo« den Max-Ophüls-Preis. 2010 debütierte sie als Autorin mit dem Roman »Axolotl Roadkill«, der in 20 Sprachen übersetzt wurde. Die Verfilmung, bei der sie selbst Regie führte, wurde beim Sundance Festival 2017 mit dem World Cinema Dramatic Special Jury Award for Cinematography ausgezeichnet. 2013 veröffentlichte sie ihren zweiten Roman »Jage zwei Tiger«, 2018 folgte »Bungalow«, für den sie für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2021 schrieb sie in der KiWi Musikbibliothek über Patti Smith und Christoph Schlingensief, 2022 erschien ihr Kurzgeschichtenband »Schlachtensee«. Sie inszeniert für Oper, Theater und Film.
Umi Maisaroh
Maisaroh ist Autorin und Performerin. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Theaterwissenschaften vom Institut Seni Indonesia in Yogyakarta und einen Master-Abschluss von der Freien Universität Berlin. Ihre Texte werden online unter anderem von Asian Feminist Studio Art and Research veröffentlicht und auf der Antiracist Student Conference 2022 an der Humboldt Universität zu Berlin präsentiert. Im Jahr 2022 trat sie zusammen mit dem Kollektiv Soydivision in Aryati in den Uferstudios-Berlin, in Kiamat im Haus der Indonesischen Kulturen-Berlin und in TANAMANTRA am Waisenhausplatz, Pforzheim auf.