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Ihre Suche nach "USA" ergab 64 Treffer.

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Tienchi Martin-Liao

Tienchi Martin-Liao, geboren in Nanking, studierte Englische Literatur in Taiwan. Sie kam in den 1970er Jahren nach Deutschland, wo sie zunächst am Institut für Asienkunde in Hamburg und als Dozentin für Chinesische Literatur an der Ruhr-Universität Bochum tätig war. Von 1991 bis 2001 leitete sie das Richard-Wilhelm-Übersetzungszentrum. 2001 ging Tienchi Martin-Liao in die USA und war dort Direktorin der Menschenrechtsorganisation Laogai Research Foundation. 2010 kehrte sie nach Deutschland zurück und lebt seither in Köln. Erstmals 2009 und erneut 2016 wurde sie zur Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrums gewählt.

Reinhard Lettau

Reinhard Lettau, geboren 1929 in Erfurt, studierte Deutsch, Philosophie und Literatur in Heidelberg und an der Harvard University. In den 1950er Jahren emigrierte er in die USA und wurde dort 1967 Professor für Deutsche Literatur an der University of California in San Diego. Im selben Jahr wurde er nach einer kritischen Rede über die Springer-Presse aus der Bundesrepublik ausgewiesen. 1962 hatte Lettau seinen ersten Erzählband "Schwierigkeiten beim Häuserbauen" veröffentlicht. 1979 wurde er mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. Er starb 1996 in Karlsruhe.

Helon Habila

Helon Habila ist ein in Nigeria geborener Schriftsteller, Herausgeber und Professor für Kreatives Schreiben an der George Mason University in Virginia, USA. Er studierte in Nigeria und Großbritannien und veröffentlichte vier vielbeachtete Romane, darunter Waiting for an Angel, Measuring Time, den internationalen Bestseller Oil on Water sowie Travellers, der Fragen von Heimat, Migration und Vertreibung in den Mittelpunkt stellt. Neben seiner Prosa ist Habila als Essayist und Herausgeber zahlreicher Anthologien tätig und setzte sich in The Chibok Girls eindringlich mit der Gewalt von Boko Haram auseinander. Seine Werke wurden international ausgezeichnet, unter anderem mit dem Caine Prize for African Writing und dem Windham-Campbell Prize for Fiction, und standen auf zahlreichen renommierten Shortlists. Habila ist Vorstandsmitglied von Africa Writers Trust, langjähriger Redakteur der Virginia Quarterly Review, war 2013 DAAD-Fellow des Berliner Künstler*programms und ist 2024 Curator in Residence des internationalen literaturfestivals berlin; er lebt und arbeitet zwischen Nigeria und den USA.

Uwe Kolbe

Uwe Kolbe, geboren 1957 in Ost-Berlin, ist Lyriker und Prosaautor. Nach einem Sonderstudium am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in den Jahren 1980/81 kam es 1982 zu einem Eklat durch die Veröffentlichung seines Textes "Kern meines Romans", woraufhin seine Lesungen vorerst praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden. 1987 wurde ihm ein dreijähriges Visum gewährt, das er nutzte, um eine Reise in die USA zu unternehmen. Von dort erlebte er den Fall der Berliner Mauer. 1992 erhielt er das Stipendium der Villa Massimo, seither zahlreiche weitere Preise und Auszeichnungen. Von 1997 bis 2004 war er Leiter des Studios Literatur und Theater der Universität Tübingen, heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin-Charlottenburg.

Marica Bodrožić

Marica Bodrožić, 1973 in Svib im heutigen Kroatien geboren, lebt seit 1983 in Deutschland. Nach ihrem Studium der Kulturanthropologie, Psychoanalyse und Slawistik in Frankfurt am Main lebt sie heute als freie Schriftstellerin in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Förderpreis zum Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003), das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds (2006) und den Initiativpreis Deutsche Sprache (2008). 2011 war sie als Gastprofessorin am Dartmouth College in den USA. Marica Bodrožić schreibt Gedichte, Erzählungen und Romane. Für Dichterlesen.net kuratierte sie 2016 gemeinsam mit Deniz Utlu den Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“.

Hiromi Itō

Hiromi Ito, 1955 in Tokyo geboren, zählt zu den wichtigsten japanischen Autorinnen der Gegenwart. In den 1980er Jahren hatte sie sich zunächst als innovative Lyrikerin mit neuartigen Themen und Sprechweisen einen Namen gemacht. Nach ihrer Scheidung siedelte sie 1997 in die USA über und gründete dort mit dem jüdisch-britischen Künstler Harold Cohen und ihren drei Töchtern eine neue Familie. Seither pendelt sie zwischen den Kontinenten. Mit ihren Langgedichten, Romanen und Essays sprengt sie Gattungsgrenzen. Ihr Roman Dornauszieher, 2007 publiziert, wurde mit zwei wichtigen Preisen ausgezeichnet, einem für Lyrik und einem für erzählende Literatur. Ito ist auch als Illustratorin und Manga-Kritikerin bekannt und lehrt literarisches Schreiben an der Waseda-Universität, Tokyo.

Daniel Göske

Daniel Göske wurde 1960 in Lüneburg geboren, studierte Anglistik/Amerikanistik und Germanistik in Göttingen, an der University of Kent in Canterbury, UK, und der Pennsylvania State University, USA. Nach der Promotion in Göttingen ging er für zwei Jahre nach Princeton, nach der Göttinger Habilitation für drei Jahre als Professor an die TU Braunschweig. Seit 2001 lehrt er an der Universität Kassel. Sein Interesse gilt englischsprachigen Klassikern des 19. und 20. Jahrhunderts, der literarischen Übersetzung, der transnationalen Rezeptionsgeschichte sowie dem Verhältnis von Literatur und Religion. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, korrespondierendes Mitglied der Mainzer und seit 2014 ordentliches Mitglied der Göttinger Akademie.

Isabel Fargo Cole

Isabel Fargo Cole, geboren 1973 in Galena, Illinois, USA, ist eine US-Amerikanische, in Berlin lebende Autorin und Übersetzerin. Sie studierte Literatur, Geschichte und Philosophie in Chicago und Russisch und Neuere Deutsche Literatur in Berlin. Sie hat unter anderem Wolfgang Hilbig und Franz Fühmann ins Englische übersetzte. Ihre erste Novelle „Ungesichertes Gelände“ erschien 2013 bei mikrotext. Bei Edition Nautilus erschien 2017 ihr Debütroman „Die grüne Grenze“, der für den Klaus-Michael Kühne-Preis für das beste deutschsprachige Romandebüt 2017 und für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 nominiert wurde. Isabel Fargo Cole lebt seit 1995 als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin.

Zaia Alexander

Zaia Alexander lebt als Schriftstellerin und Literaturübersetzerin in Potsdam und Los Angeles. Sie promovierte in Germanistik an der UCLA, war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Getty Research Institut und im Anschluss Programmdirektorin der Villa Aurora in Pacific Palisades. 2007 hatte sie den Vorsitz der Übersetzungsjury des PEN Center USA. 2008 erhielt sie eine Lannan Literary Residency in Marfa, Texas. Eine Adaption ihres Hörspiels „Das Haus von Fernanda Mendoza“, das von SWR Radio produziert und ausgestrahlt wurde, wurde als szenische Lesung am Hans Otto Theater Potsdam 2015 uraufgeführt. Im Wintersemester 2021/22 ist Zaia Alexander Gastdozentin am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Bergischen Universität
Wuppertal. Erdbebenwetter (Tropen, 2020) ist ihr erster Roman.

Erik Lindner

Erik Lindner, geb. 1968 in Den Haag, debütierte mit Tramontane (1996) und hat seitdem mehrere Gedichtbände veröffentlicht sowie international in Zeitschriften publiziert, u. a. in Poetry Review (England), Manuskripte (Österreich), Interim (USA), Action poétique (Frankreich) und Luvina (Mexiko); er is Herausgeber der Zeitschrift Terras. 2012 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, ausgewählte Gedichte in Rosemarie Stills Übersetzung aus dem Niederländischen ins Deutsche erschienen unter dem Titel Nach Akedia 2013 bei Matthes & Seitz. Lindner selbst hat - zusammen mit Kim Andringa und Eric Suchère - Gedichte des auf Surinam geborenen niederländischen Lyrikers Hans Faverey ins Französische übertragen.

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