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Nadiia Telenchuk
Nadiia Telenchuk ist eine in Cherson (Ukraine) geborene Dichterin, die heute in Berlin lebt und arbeitet. Sie ist eine aktive Mitwirkende der modernen Berliner Literaturszene und Mitglied des Nationalen Schriftstellerverbandes der Ukraine (2013). Sie ist in der ukrainischen Diaspora ehrenamtlich tätig und organisiert ukrainische Poesie-Abende „Літ.О!“. Nadiia hat die Ukraine im internationalen Kurzgeschichtenprojekt “The Crisis Inside” (Deutschland, 2014) sowie im Projekt “Les femmes (se) racontent: experiences dans les PECO / Women tell about their experiences in CEEC” (Frankreich – Rumänien, 2017) vertreten; sie war Leiterin der Jury und Kuratorin des Art Labs im Poesie- und Spoken-Word-Projekt “AntiBabylon” (Georgien/Armenien/Moldawien/Ukraine/Deutschland, 2022).
Sie hat vier Gedichtbände veröffentlicht: “Нова інтерпретація дощу” (“Die neue Interpretation des Regens”, 2011), “Щастя в обгортці” (“Eingewickeltes Glück”, 2012), “Ніжна” (“Sanft”, 2014), “Дихай” (“Atme”, 2019).
Petro Rychlo
Petro Rychlo, geb. 1950, ist Professor am Lehrstuhl für fremdsprachige Literatur und Literaturtheorie der Nationalen Juri-Fedkowytsch-Universität Czernowitz/Tscherniwzi. Er ist u. a. Autor von Publikationen über deutsche und österreichische Autoren des 20. Jahrhunderts, deutsch-ukrainische Literaturbeziehungen und über die deutschsprachige Literatur der Bukowina. Außerdem hat er deutschsprachige Autoren - unter vielen anderen Bertolt Brecht, Rose Ausländer, Paul Celan und Ingeborg Bachmann - ins Ukrainische übersetzt.
Oxana Matiychuk
Oxana Matiychuk, geb. 1977, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für ausländische Literaturgeschichte, Literaturtheorie und slawische Philologie an der Universität Tscherniwzi/Czernowitz (Ukraine).
Haska Shyyan
Haska Shyyan, geboren 1980, ist ukrainische Schriftstellerin. Sie wuchs in Kiew auf und studierte Philologie an der Taras-Schewtschenko-Universität in Kiew. 2014 erschien ihr Debütroman »Hunt, Doctor, Hunt!« 2019 erhielt sie den Europäischen Literaturpreis.
Michail Jelisarow
Michail Jelisarow, geboren 1973 in Ivano-Frankowsk, ist ein ukrainischer Schriftsteller. 2001 erschien sein Romandebüt „Die Nägel“ (dt. 2003). Für seinen Roman „Der Bibliothekar“ wurde ihm 2008 der russische Booker-Preis verliehen, Russlands angesehenste Literaturauszeichnung.
Natalka Sniadanko
Natalka Sniadanko, geboren 1973 in Lwiw (Sowjetunion), studierte dort und in Freiburg (Breisgau) Slawistik und Romanistik. Ihr Debütroman "Kolekciija Pristrastej" (dt. "Sammlung der Leidenschaften") erschien 2004. Sie übersetzt deutsche und polnische Literatur ins Ukrainische und schreibt für verschiedene Zeitungen.
Mariia Ivanytska
Mariia Ivanytska ist seit 2023 Professorin am Slavischen Seminar der Universität Tübingen. Sie studierte Deutsche Sprache und Literatur an der Jurij-Fedkovytsch-Universität in Czernowitz, Ukraine, und promovierte an der Universität Lwiw. Es folgten zahlreiche Forschungsaufenhalte und -stipendien in Deutschland.
Verena Nolte
Verena Nolte – Autorin, Herausgeberin, Übersetzerin, Kuratorin von Ausstellungen und internationalen Kulturprojekten – gründete 2011 die gemeinnützige Initiative Kulturallmende, mit der sie seither internationale Kunst- und Literaturprojekte durchführt, u.a. paperbridge / Eine Brücke aus Papier, ein seit 2015 bestehendes deutsch-ukrainisches Schriftstellertreffen.
Swetlana Alexijewitsch
Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, lebt heute in Minsk. Ihre Werke, in ihrer Heimat verboten, wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, 1998 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und 2013 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 2015 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.
Stefanie Stegmann
Stefanie Stegmann, 1974 in Lübbecke (NRW) geboren, studierte Germanistik und Kunst für das Lehramt und promovierte in den Kulturwissenschaftlichen Geschlechterstudien über das Outfit von Wissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Von 2003 bis 2005 war sie als Lektorin für den Deutschen Akademischen Austauschdienst an der Universität Czernowitz, Ukraine, tätig. Von 2005 bis 2013 leitete sie das Literaturbüro Freiburg und initiierte dort den Prozess zur Gründung eines Literaturhauses in Freiburg, das 2017 unter der neuen Leitung von Martin Bruch eröffnet wurde. 2014 hat sie in der Nachfolge von Florian Höllerer die Leitung des Literaturhaus Stuttgart übernommen.