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Sandra Gugić

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. Sie arbeitete u.a. als Assistentin für Theaterproduktionen und als Grafikdesignerin. Ab 2009 studierte sie an der Universität für Angewandte Kunst Wien Sprachkunst und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, Arbeiten für Theater und Film. Zahlreiche Preise und Stipendien. Ihr Romandebüt "Astronauten" erschien 2015 bei C.H. Beck. 2019 erschien ihr Lyrikband „Protokolle der Gegenwart“ im Verlagshaus Berlin.

Andrea Karimé

Andrea Karimé wuchs in Kassel zwischen deutscher und libanesischer Sprache und Kultur auf und lebt in Köln. Sie studierte an der Gesamthochschule Kassel Kunst- und Musikerziehung. Anschließend Referendariat und Ausbildung im Kreativen Schreiben am IFK Berlin, von 1995 bis 2007 Lehrerin in Leverkusen. Ausbildung zur Geschichtenerzählerin an der Wirkstatt, Karlsruhe. Seit 2007 arbeitet sie als freie Autorin. Stipendien und Auszeichnungen, u.a.: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis; Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für „King kommt noch“, zusammen mit Jens Rassmus. Im April 2023 erhielt sie den Preis der Jungen Literaturhäuser.

Amir Gudarzi

Amir Gudarzi, 1986 in Teheran geboren, studierte ebendort szenisches Schreiben. Seit 2009 lebt er im Exil in Wien, wo er als vielfach ausgezeichneter (inzwischen) österreichischer Dramatiker und Autor arbeitet. 2021 war er Stipendiat im Literarischen Colloquium in Berlin und erhielt den Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien, 2022 wurden ihm der Kleist-Förderpreis und der Christian-Dietrich-Grabbe-Preis verliehen. ›Das Ende ist nah‹ ist sein erster Roman.

Verena Roßbacher

Verena Roßbacher, geboren 1979 in Bludenz/Vorarlberg, aufgewachsen in Österreich und der Schweiz, studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. »Mon Chéri und unsere demolierten Seelen« ist nach ihrem Debüt »Verlangen nach Drachen« (2009), »Schwätzen und Schlachten« (2014) und »Ich war Diener im Hause Hobbs« (2018) ihr vierter Roman bei Kiepenheuer & Witsch.

Adi Hirschal

Adi Hirschal, geb. 1948 in Innsbruck. Nach einer Ausbildung zum Sängerknaben sammelte er erste Erfahrungen als Schauspieler in Berlin. Abschluss des Wiener Reinhardt-Seminars 1974 mit Diplom und Studium der Theaterwissenschaften. Zahlreiche Engagements in Deutschland und Österreich, daneben Fernsehserien und -filme: u. a. Kaisermühlen-Blues, Kommissar Rex und Der Bockerer. Seit 2004 Künstlerischer Leiter des von ihm begründeten Wiener Lustspielhauses. Seit 2011 Intendant des Laxenburger Kultursommers. „Da stimmt was nicht“ (Seifert, 2021) ist sein erstes Buch.

Monika Helfer

Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Robert-Musil-Stipendium, dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet. Mit ihrem Roman "Schau mich an, wenn ich mit dir rede" (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für "Die Bagage" (Roman, 2020) erhielt sie den Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen. Zuletzt erschien von ihr bei Hanser "Vati" (Roman, 2021).

Friederike Mayröcker

Friederike Mayröcker, 1924 in Wien geboren, war eine österreichische Schriftstellerin. Nach ersten Gedichtveröffentlichungen in der Wiener Avantgarde-Zeitschrift "Plan" folgte 1956 die erste Buchpublikation. Seitdem veröffentlichte sie Lyrik und Prosa, Erzählungen und Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte. Für ihr Werk wurde die Lebensgefährtin Ernst Jandls vielfach ausgezeichnet, u.a. 2001 mit dem Georg-Büchner-Preis. Sie starb 2021 in Wien.

Norbert Gstrein

Norbert Gstrein wurde 1961 in Mils / Tirol geboren und lebt derzeit als freier Schriststeller in Hamburg. 1988 war er Gast des Literarischen Colloquiums Berlin, ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Berliner Literaturpreis, mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Uwe-Johnson-Preis, dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Österreichischen Buchpreis 2019 und dem Düsseldorfer Literaturpreis.

Petro Rychlo

Petro Rychlo, geb. 1950, ist Professor am Lehrstuhl für fremdsprachige Literatur und Literaturtheorie der Nationalen Juri-Fedkowytsch-Universität Czernowitz/Tscherniwzi. Er ist u. a. Autor von Publikationen über deutsche und österreichische Autoren des 20. Jahrhunderts, deutsch-ukrainische Literaturbeziehungen und über die deutschsprachige Literatur der Bukowina. Außerdem hat er deutschsprachige Autoren - unter vielen anderen Bertolt Brecht, Rose Ausländer, Paul Celan und Ingeborg Bachmann - ins Ukrainische übersetzt.

Jurko Prochasko

Jurko Prochasko, geb. 1970, hat als Germanist, Essayist, Schriftsteller, Übersetzer und Psychoanalytiker in vielfältigen Projekten in der Ukraine, in Österreich und Deutschland gearbeitet. Er gilt als ein wichtiger kultureller Vermittler zwischen der Ukraine und Deutschland, der sich aktiv für die Einbindung der Ukraine in Europa einsetzt. Prochasko lebt und arbeitet in Lwiw / Lemberg. 

 

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