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Barbara Wahlster
Barbara Wahlster leitet die Literatur-Redaktion bei Deutschlandradio Kultur. Lange Jahre arbeitete sie als freie Autorin, Journalistin und Kritikerin vorwiegend für den Rundfunk. Daneben veröffentlichte sie Bücher und Beiträge für ausländische Magazine und übersetzte Sachbücher aus dem Französischen. Lange Recherche- und Arbeitsaufenthalte im Ausland, auch für die Entwicklungszusammenarbeit. Zuletzt war sie Max-Kade Visiting Professor an der Vanderbilt-University in Nashville, USA.
Maike Albath
Maike Albath, 1966 geboren, schreibt Kritiken und Reportagen für mehrere Zeitungen (von "NZZ" bis "Frankfurter Rundschau") und erhielt 2002 den Alfred-Kerr-Preis. Sie ist Moderatorin verschiedener Rundfunkanstalten (Deutschlandradio Berlin, Sender Freies Berlin, Deutschlandfunk) sowie Autorin von Radiofeatures (beispielsweise über Dante). Seit 2002 moderiert sie das Studio LCB. Daneben veröffentlichte sie Sachbücher zur italienischen Literaturgeschichte.
Christine Watty
Christine Watty arbeitet als Redaktionsleiterin, Redakteurin und Moderatorin bei Deutschlandfunk Kultur in Berlin. In Hamburg und Spanien studierte sie Jura. Sie lernte Radio beim SWR und war im Anschluss viele Jahre selbständige Journalistin. Als Autorin, Reporterin und Moderatorin war sie unter anderem tätig für das Deutschlandradio, den WDR und den MDR. Sie gibt Sprechunterricht, schreibt Texte und moderiert bis heute kleine und große Veranstaltungen. Ihre Themenschwerpunkte sind Kultur, Politik und digitale Medien.
Anna Galt
Dr. Anna Galt, geboren in Dublin/Irland, wo sie am Trinity College Germanistik, Anglistik und literarische Übersetzung studierte, ist freie Übersetzerin aus dem Deutschen ins Englische. 2011 promovierte sie an der FU Berlin. Seit 2007 ist sie freie Übersetzerin, hauptsächlich im Bereich der Übertitelung, u.a. am Maxim Gorki Theater, der Deutschen Oper und den Münchner Kammerspielen. Sie hat zahlreiche deutsche Inszenierungen für verschiedene Theater und Festivals ins Englische übersetzt.
Gadi Goldberg
Gadi Goldberg wurde 1972 in Tel Aviv, Israel geboren. Er hat Chemie in Haifa und Literatur und Philosophie in Tel Aviv, München und Berlin studiert. Seit 2002 lebt er in Deutschland, zunächst im Süden des Landes, ab 2004 in Berlin. 2005 war er Teilnehmer der Sommerakademie und 2012 des Internationalen Übersetzertreffens im LCB. Seit 2011 organisiert und leitet er zusammen mit Anne Birkenhauer die deutsch-hebräische Übersetzerwerkstatt Vice-Versa. Er lebt in Berlin als Literaturübersetzer mit Schwerpunkten Prosa und Philosophie.
Mirjam Pressler
Mirjam Pressler wurde 1940 geboren. Seit den 1980er Jahren arbeitete sie als freie Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie zählte zu den wichtigsten und bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie übersetzte hauptsächlich aus dem Hebräischen, Englischen und Niederländischen. Mirjam Pressler wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter die Buber-Rosenzweig-Medaille 2013 und den Literaturpreis der Landeshauptstadt München für ihr Gesamtwerk 2017. Sie starb am 16. Januar 2019 in Landshut.
Mitja Vachedin
Mitja Vachedin wurde 1982 im damaligen Leningrad geboren. Nach einer Ausbildung zum Bierbrauer ging er nach Deutschland, wo er Politikwissenschaft, Slawistik und Drehbuchschreiben studierte. Mitja Vachedin arbeitet als Redakteur bei der Deutschen Welle in Bonn und schreibt Prosa, Gedichte und Drehbücher auf Russisch und Deutsch. 2007 wurde er mit dem russischen Literaturpreis Debüt ausgezeichnet und 2012 mit der Russischen Prämie, dem bedeutendsten Literaturpreis der Russischen Föderation für Autoren, die im Ausland auf Russisch schreiben. 2017 erschien sein erster auf Deutsch geschriebener Roman „Engel sprechen Russisch“.
Ludwig Harig
Ludwig Harig wurde 1927 in Sulzbach im Saarland geboren und war ab 1950 zunächst Volksschullehrer. Seine schriftstellerische Tätigkeit übte er bis 1974 parallel dazu aus, danach hauptberuflich; seine erste Buchveröffentlichung fällt auf das Jahr 1961 (haiku hiroshima). Harig gilt als einer der wichtigsten Vertreter des "Neuen Hörspiels", war Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, und der Mannheimer Freien Akademie der Künste. Er starb 2018 in Sulzbach.
Alexander Filyuta
Alexander Filyuta, geboren in Leningrad (UdSSR), studierte Deutsche und Russische Philologie in St. Petersburg und in Berlin. Er ist vor allem als Übersetzer und Kurator tätig. Als Lyriker schreibt er auf Russisch und auf Deutsch. In seiner übersetzerischen bzw. kuratorischen Tätigkeit widmet er sich überwiegend Werken von AutorInnen aus den ehemaligen Staaten des einstigen Warschauer Paktes. Alexander Filyuta ist Mitbegründer des Poesie-Projektes “Lyrik im ausland” (2010), in dessen Mittelpunkt Lesungen Berliner und internationaler AutorInnen im Veranstaltungsraum “ausland” in Prenzlauer Berg stehen.
Tienchi Martin-Liao
Tienchi Martin-Liao, geboren in Nanking, studierte Englische Literatur in Taiwan. Sie kam in den 1970er Jahren nach Deutschland, wo sie zunächst am Institut für Asienkunde in Hamburg und als Dozentin für Chinesische Literatur an der Ruhr-Universität Bochum tätig war. Von 1991 bis 2001 leitete sie das Richard-Wilhelm-Übersetzungszentrum. 2001 ging Tienchi Martin-Liao in die USA und war dort Direktorin der Menschenrechtsorganisation Laogai Research Foundation. 2010 kehrte sie nach Deutschland zurück und lebt seither in Köln. Erstmals 2009 und erneut 2016 wurde sie zur Präsidentin des Unabhängigen Chinesischen PEN-Zentrums gewählt.