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Leif Randt

Leif Randt wurde 1983 in Frankfurt am Main geboren und debütierte 2010 mit Leuchtspielhaus. Er wurde als KulturSPIEGEL-Nachwuchsautor des Jahres ausgezeichnet, erhielt u.a. den Nicolas-Born-Debütpreis und bei den Tagen der deutschen Literatur in Klagenfurt den Ernst-Willner-Preis 2011. Er lebt in Berlin und Maintal-Ost.

Daniel Falb

Daniel Falb, geboren 1977 in Kassel, studierte Philosophie, Politische Wissenschaften und Physik in Berlin, wo er heute auch lebt. Er debütierte 2003 mit dem Gedichtband die „räumung dieser parks“ (kookbooks) und wurde u.a. mit dem Lyrik-Debüt-Preis 2005 des Literarischen Colloquiums Berlin ausgezeichnet.

Anna Weidenholzer

Anna Weidenholzer, geboren 1984 in Linz, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Wroclaw (Polen). 2010 debütierte sie mit dem Erzählband „Der Platz des Hundes“. 2012 war sie Stipendiatin im Literarischen Colloquium Berlin, im selben Jahr erschien ihr erster Roman „Der Winter tut den Fischen gut“, welcher eine Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 erhielt.

Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. 2007 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. Er debütierte 2009 mit „Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels“, 2011 folgte der Roman „Lieben sich zwei“.

Rachel Cusk

Rachel Cusk (*1967 in Saskatoon, Kanada) wuchs überwiegend in Los Angeles auf und lebt seit ihrer Jugend in Großbritannien. Sie studierte Englisch in Oxford, arbeitete zunächst in einer Londoner Literaturagentur und debütierte 1993 mit dem preisgekrönten Roman Saving Agnes. Internationale Bekanntheit erlangte sie mit der Outline-Trilogie, einem formal innovativen, stark autobiografisch geprägten Erzählprojekt über Schreiben, Beziehungen, Mutterschaft und Identität. Neben ihren Romanen veröffentlichte Cusk vielbeachtete Essays und autobiografische Texte, in denen sie Mutterschaft, Scheitern und Selbstwahrnehmung nüchtern und radikal reflektiert. Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet und für den Booker Prize nominiert; zuletzt erschien 2024 der Roman Parade, der zentrale Themen ihres Schreibens – Kunst, Moral, Familie und Geschlechterverhältnisse – erneut bündelt.

Julia Schoch

Julia Schoch, geboren 1974 in Bad Saarow, studierte Germanistik und Romanistik in Potsdam, Paris und Bukarest. Sie arbeitet als freie Schriftstellerin und Übersetzerin. 2001 erschien ihr Prosadebüt "Der Körper des Salamanders". Sie übersetzte Werke von Fred Vargas und Georges Hyvernaud ins Deutsche und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Für Dichterlesen.net kuratierte sie 2015 gemeinsam mit Marcel Beyer den Hörraum "Literatur der Mauerrisse".

Oskar Pastior

Oskar Pastior wurde 1927 in Hermannstadt (Rumänien) geboren. 1945 wurde er als Angehöriger der deutschen Minderheit zur Zwangsarbeit im Donbas (Ukraine) deportiert. Nach seiner Rückkehr 1949 studierte er in Bukarest Germanistik und lebte ab 1969 als freier Schriftsteller in Berlin. Bekannt geworden ist Pastior ab den 60er Jahren vor allem als experimenteller Lyriker und erhielt für sein Werk zahlreiche Ehrungen. Im Jahr 2006 erhielt Oskar Pastior den Georg Büchner Preis - er starb jedoch kurz vor der Verleihung am 4. Oktober.

Katja Lange-Müller

Katja Lange-Müller wurde 1951 in Ostberlin geboren. Die gelernte Schriftsetzerin arbeitete viele Jahre als Hilfspflegerin auf psychiatrischen Stationen. Sie studierte am Institut für Literatur Johannes R. Becher und lebte ein Jahr in der Mongolei, bevor sie 1984 nach Westberlin übersiedelte. 1986 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis und 1995 den Alfred-Döblin-Preis für ihre Erzählung "Verfrühte Tierliebe". Ihr Roman "Böse Schafe" (2007) wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.

Claudia Paganini

Claudia Paganini, geb. 1978, hat 2005 in Philosophie promoviert und 2018 im Fach Medienethik habilitiert. Nach beruflichen Stationen in Athen, Limerick, Mailand und Zagreb war sie von 2021-2024 Inhaberin der Professur für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München. Derzeit lehrt und forscht Sie an der Universität Innsbruck. Außerdem publiziert sie Sachbücher für ein breites Publikum und nimmt regelmäßig an Science Slams teil.

Alexander Kluge

Alexander Kluge (1932-2026) ist vor allem als erfolgreicher Filmemacher und -theoretiker und als Schriftsteller bekannt. Außerdem schuf er mit seiner Produktionsfirma dctp eine Reihe von TV-Kulturmagazinen und Interviewreihen. Für seine filmischen und literarischen Werke wurde Kluge mit vielen hochdotierten Preisen geehrt, darunter der Goldene Löwe in Venedig, der Deutsche Filmpreis, der Heinrich-Böll-Preis, der Georg-Büchner-Preis oder das Große Bundesverdienstkreuz.

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