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Ihre Suche nach "Österreich" ergab 128 Treffer.
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Ron Segal
Ron Segal, geboren 1980 in Israel, hat an der Sam Spiegel Film and Television School Jerusalem studiert. Sein Abschlussfilm "The Stain" wurde u.a. beim Beijing Film Festival sowie vom Tel Aviv Museum of Art ausgezeichnet. 2014 erschien im Wallstein Verlag sein Debütroman "Jeder Tag wie heute". Für die Arbeit an seinem Roman "Katzenmusik", erhielt er das Alfred Döblin Stipendium, das Stuttgarter Schriftstellerhaus Stipendium sowie das KulturKontakt Österreich Stipendium. Seit 2009 lebt er mit Unterbrechungen in Berlin.
Eva Mattes
Eva Mattes, 1954 in Tegernsee geboren, ist eine deutsch-österreichische Schauspielerin. Seit 1966 hat sie in circa 200 Kino- und Fernsehfilmen sowie Theaterinszenierungen in Haupt- und Nebenrollen gespielt und wurde dafür mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Von 2002 bis 2016 spielte sie die Kommissarin Klara Blum im Tatort Konstanz. Als Hörbuchsprecherin liest sie unter anderem die deutschen Ausgaben von Jane Austen oder Elena Ferrante. Mattes lebt mit ihrem Mann in Berlin.
Stela M. Katic
Stela M. Katic wurde in Dubrovnik, Kroatien geboren und studierte Schauspiel am Brucknerkonservatorium in Linz, Österreich.
Seit 1999 ist sie auf Stuttgarter Bühnen in zahlreichen Inszenierungen zu sehen. Künstlerische Heimaten waren das Theaterhaus Stuttgart, die Württembergische Landesbühne Esslingen und das Literaturhaus Stuttgart. Sie arbeitet als Sprecherin beim SWR.
2007 begann die regelmäßige Zusammenarbeit mit der Künstlerin Nana Hülsewig und dem Performance Kollektiv NANA & FRIENDS, heute NAF. 2010 kam die Beschäftigung mit dem Viewpoint Training, einer intensiven Körper- und Improvisationsmethode dazu, die sie seitdem in Workshops unterrichtet.
Herbert Rosendorfer
Herbert Rosendorfer wurde 1934 in Bozen geboren. Er studierte Rechtswissenschaft in München und war zunächst Staatsanwalt, später Richter in München. Ab 1966 veröffentlichte Rosendorfer erste Erzählungen, einen Bestseller-Erfolg hatte er 1983 mit seinem zeitsatirischen Roman „Briefe in die chinesische Vergangenheit“. Neben Erzählungen und Romanen schrieb Rosendorfer auch meist satirische Bühnenstücke. Daneben schuf er Gemälde und Zeichnungen und einige Instrumentalkompositionen. Er wurde unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse und dem Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Herbert Rosendorfer starb 2012 in Bozen.
Marion Brasch
Marion Brasch, geboren 1961 in Berlin, ist Radiomoderatorin und Autorin. Sie entstammt einer Familie deutsch-österreichischer Kommunisten mit jüdischen Wurzeln, ihr Vater bekleidete diverse Ämter in der Kulturpolitik der DDR. Nach ihrem Abitur arbeitete Marion Brasch in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR. Seit 1992 arbeitet sie bei Radio Eins. 2012 erschien ihr erster Roman „Ab jetzt ist Ruhe“.
Elazar Benyoëtz
Elazar Benyoëtz wurde 1938 als Paul Koppel in Wien geboren und emigrierte 1939 mit seinen Eltern nach Palästina. Dort legte er 1959 das Rabbinerexamen ab. 1964 gründete er in Berlin die Bibliographia Judaica. Seit Ende der 60er Jahre veröffentlicht er Gedichte, Aphorismen und Essays, meist in deutscher Sprache. Er wurde u. a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem Bundesverdienstkreuz am Bande und dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet. Elazar Benyoëtz lebt in Jerusalem.
Erich Fried
Erich Fried, geboren 1921 in Wien, emigrierte nach dem Anschluss Österreichs nach London, wo er in Exilantenkreisen eine wichtige Rolle spielte. Im Exil erschien 1944 sein erster Gedichtband „Deutschland“. Von 1952 bis 1968 arbeitete Fried als Kommentator für die BBC. Gleichzeitig wurde er zu einem der wichtigsten deutschsprachigen politischen Lyriker der Nachkriegszeit. Seine kritischen Stellungnahmen zur Politik der Bundesrepublik und der Weltmächte sorgten immer wieder für Kontroversen. 1987 wurde Erich Fried mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Er starb 1988 in Baden-Baden und wurde in London beigesetzt.
Els Vordemberge
Els Vordemberge, geboren 1902 in Wien, war eine österreichisch-deutsche Schauspielerin, Sprecherin und Kinderfunkredakteurin. Nach einer Schauspiel-Ausbildung in Düsseldorf kam sie 1927 zum neu gegründeten Kölner Sender, der WERAG, und wirkte an den ersten Hörspielen des Senders als Sprecherin mit. Bald darauf gründete sie den Kinderfunk der WERAG (später WDR), den sie über Jahrzehnte hinweg leitete. 1933 wurde Vordemberge entlassen und während des Nationalsozialismus als Jüdin verfolgt; sie konnte untertauchen und überlebte. 1946 kehrte sie zum WDR zurück. Die Kinderhörspielproduktion „Immer dieser Fizzibitz“ wurde von ihr initiiert und begleitet. 1964 wurde sie pensioniert. Els Vordemberge starb 1999 in Köln.
John Wray
John Wray wurde 1971 in Washington, D.C., geboren, wuchs in Buffalo auf und machte am Oberlin College in Ohio seinen Abschluss in Biologie. Danach arbeitete er u. a. als Taxifahrer in Alaska und unterrichtete Deutsch sowie Spanisch in New York. Für sein Romandebüt »The Right Hand of Sleep« (2001; dt. »Die rechte Hand des Schlafes«, 2002) wurde Wray mit dem Rome Prize der American Academy und dem Whiting Writers’ Award ausgezeichnet. Der Autor veröffentlichte außerdem Kurzgeschichten und Essays. Sowohl amerikanischer als auch österreichischer Staatsbürger, lebt er gegenwärtig in Mexiko-Stadt.
Erik Lindner
Erik Lindner, geb. 1968 in Den Haag, debütierte mit Tramontane (1996) und hat seitdem mehrere Gedichtbände veröffentlicht sowie international in Zeitschriften publiziert, u. a. in Poetry Review (England), Manuskripte (Österreich), Interim (USA), Action poétique (Frankreich) und Luvina (Mexiko); er is Herausgeber der Zeitschrift Terras. 2012 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, ausgewählte Gedichte in Rosemarie Stills Übersetzung aus dem Niederländischen ins Deutsche erschienen unter dem Titel Nach Akedia 2013 bei Matthes & Seitz. Lindner selbst hat - zusammen mit Kim Andringa und Eric Suchère - Gedichte des auf Surinam geborenen niederländischen Lyrikers Hans Faverey ins Französische übertragen.