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Ulla Lenze

Ulla Lenze, 1973 geboren, studierte Schulmusik und Philosophie in Köln. Für ihren 2003 erschienenen Debütroman „Schwester und Bruder“ erhielt sie mehrere Auszeichnungen und Stipendien. Der zweite Roman „Archanu“ folgte 2008. Für verschiedene Zeitungen, u. a. Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung verfasst sie literarische Reiseberichte.

Lisa Bassenge

Lisa Bassenge, geboren 1974 in Berlin, studierte Gesang an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Seit 1995 singt sie in verschiedenen Formationen und wird dabei in der Regel von dem Bassisten Paul Kleber begleitet. Ihr erstes Album "Going Home" erschien 2001.

Stefan Litwin

Stefan Litwin wurde 1960 in Mexiko City geboren. Der Pianist und Komponist leitete zahlreiche Einspielungen (z.B. L. v. Beethovens Klavierkonzerte sowie Klassiker der frühen Moderne und Postmoderne, wie A. Berg, A. Webern, Ch. E. Ives) und ist Professor für Musik an der Hochschule in Saar.

Lea Ruckpaul

Lea Ruckpaul, geboren 1987 in Ost-Berlin, ist Schauspielerin und Autorin. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und war an verschiedenen Theatern engagiert. Seit 2023 ist sie Ensemblemitglied des Residenztheaters München. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin schreibt sie für die Bühne und Prosa; 2024 erschien ihr Debütroman „Bye Bye Lolita“, eine feministische Neuerzählung von Vladimir Nabokovs Lolita aus der Perspektive von Dolores Haze.

Kristof Magnusson

Kristof Magnusson, geboren 1976 in Hamburg, ist ein isländisch-deutscher Theater- und Romanautor. Nach dem Abitur arbeitete Magnusson in einem Obdachlosenasyl in New York und absolvierte er eine Ausbildung zum Kirchenmusiker. Anschließend studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität Reykjavík. Seine Theaterkomödie „Männerhort,“ uraufgeführt am Schauspiel Bonn, wurde zum Kulthit und lief inzwischen an über 80 Theatern im In- und Ausland. 2005 erschien Magnussons Romandebüt „Zuhause,“ 2010 folgte der Roman „Das war ich nicht,“ 2014 der „Arztroman“.

Andrea Karimé

Andrea Karimé wuchs in Kassel zwischen deutscher und libanesischer Sprache und Kultur auf und lebt in Köln. Sie studierte an der Gesamthochschule Kassel Kunst- und Musikerziehung. Anschließend Referendariat und Ausbildung im Kreativen Schreiben am IFK Berlin, von 1995 bis 2007 Lehrerin in Leverkusen. Ausbildung zur Geschichtenerzählerin an der Wirkstatt, Karlsruhe. Seit 2007 arbeitet sie als freie Autorin. Stipendien und Auszeichnungen, u.a.: Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis; Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für „King kommt noch“, zusammen mit Jens Rassmus. Im April 2023 erhielt sie den Preis der Jungen Literaturhäuser.

Tanasgol Sabbagh

Tanasgol Sabbagh, geboren 1993 in Amol (Iran), tritt seit 2011 deutschlandweit auf Slambühnen auf. Sie machte ihren Bachelor in Orientwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politik und beschäftigt sich in ihren Texten häufig mit sozialen und gesellschaftlichen Missständen wie Sexismus und Rassismus, zu denen sie immer einen persönlichen Bezug herstellt. Die in Berlin lebende Dichterin bewegt ihre Arbeit zwischen stage poetry und page poetry in Form von Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazins Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint.

Friedrich Stockmeier

Friedrich Stockmeier, geboren 1988 in Baden, aufgewachsen in der Schweiz, Kalifornien und Deutschland, studierte Komposition und Neue Medien in Mannheim. Er schreibt Lyrik, Dramatik und in intermedialen Zusammenhängen. Seine Kompositionen, Theatermusiken und Texte wurden an verschiedenen deutschsprachigen Theatern und Festivals aufgeführt. Mit »Gloryhole, Wein und Oleander« war er Finalist beim 27. open mike und mit seinem Theaterstück »Tettigonia Surf« war er für den Kleist-Förderpreis nominiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Verity Spott

Verity Spott (*1987) lebt in Brighton. Lyrik-Veröffentlichungen u.a.: Gideon (Barque Press, 2014), Click Away Close Door Say (Contraband Books, 2017) und Hopelessness (The 87 Press, 2020). Spott organisiert die monatliche Lyrik-, Musik- und Performancereihe Horseplay in Brighton und war 2018/19 poet in residence an der University of Surrey.

Karen Köhler

Karen Köhler (geboren 1974 in Hamburg) ist Schauspielerin, Illustratorin, Theaterautorin und Schriftstellerin. Sie studierte in Bern an der Hochschule für Musik und Theater. 2014 veröffentlichte der Carl Hanser Verlag ihr Erzähldebüt "Wir haben Raketen geangelt". Im selben Jahr wurde sie zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb eingeladen. 2016 war sie Stipendiatin des Letterenfonds in Amsterdam. Karen Köhler lebt und arbeitet in Hamburg.

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