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Anja Kampmann

Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie veröffentlichte in Zeitschriften, u.a. in Akzente, Neue Rundschau, Wespennest, und im Jahrbuch der Lyrik. 2013 wurde sie mit dem MDR Literaturpreis und 2015 mit dem Wolfgang Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März in Darmstadt ausgezeichnet. Sie lebt in Leipzig. Bei Hanser erschienen ihr Gedichtband  Proben von Stein und Licht (Lyrik Kabinett, 2016) sowie ihr Debütroman Wie hoch die Wasser steigen (2018).

Glenn Patterson

Glenn Patterson, geboren 1961, lebt in Belfast. Er hat bisher drei Romane veröffentlicht. "Black Night at Big Thunder Mountain", sein jüngstes Werk, thematisiert Menschen und Städte in der modernen Welt. Der Roman nimmt seinen Ausgang im November 1991, als Euro Disney bei Paris aufgebaut worden war. Die Geschichte balanciert zwischen Phantasie und Wirklichkeit; sie spielt im Stuttgart der Nachkriegsjahre, im Berlin der Sechziger, im heutigen Belfast und schließlich in den Metropolen Los Angeles und Paris.

Hans Joachim Schädlich

Hans Joachim Schädlich, 1935 in Reichenbach im Vogtland geboren, studierte Germanistik in Berlin und Leipzig. Schon während seiner Promotionszeit von 1960 bis 1966 war er an der Akademie der Wissenschaften in Ostberlin tätig (1959 - 1976), bevor er in die Bundesrepublik Deutschland übersiedelte. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Joseph-Breitbach-Preis 2011. Schädlich ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. 

Ursula Krechel

Ursula Krechel, geb. 1947, ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie publizierte Gedichte, Romane, Essays, Hörspiele und Theaterstücke. Sie lehrte an der Universität der Künste Berlin, der Washington University St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. 2025 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.

Sigrid Behrens

Sigrid Behrens, geboren 1976 in Hamburg, studierte zunächst Kunst und Germanistik in Hamburg und Genf. Sie lebt als Künstlerin, Schriftstellerin und Dramatikerin in ihrer Heimatstadt. 2007 erschien ihr Prosa-Debüt „Diskrete Momente“. Für ihre Arbeiten erhielt sie u.a. den Hamburger Förderpreis für Literatur (2002), Stipendien des Klagenfurter Literaturkurses und des Literarischen Colloquiums Berlin (2003) sowie den Würzburger Leonard-Frank-Preis (2007).

Oskar Pastior

Oskar Pastior wurde 1927 in Hermannstadt (Rumänien) geboren. 1945 wurde er als Angehöriger der deutschen Minderheit zur Zwangsarbeit im Donbas (Ukraine) deportiert. Nach seiner Rückkehr 1949 studierte er in Bukarest Germanistik und lebte ab 1969 als freier Schriftsteller in Berlin. Bekannt geworden ist Pastior ab den 60er Jahren vor allem als experimenteller Lyriker und erhielt für sein Werk zahlreiche Ehrungen. Im Jahr 2006 erhielt Oskar Pastior den Georg Büchner Preis - er starb jedoch kurz vor der Verleihung am 4. Oktober.

Karl Riha

Karl Riha (1935-2026) war ein deutscher Schriftsteller, Literaturwissenschaftler, Hochschullehrer und Kritiker. Während seines Studiums an der Frankfurter Universität war er Feuilletonredakteur der Studentenzeitschrift "Diskus". Er arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Frankfurt und der Technischen Universität Berlin, bevor er 1969 über das Großstadtmotiv in der deutschen Literatur promovierte, sich 1972 habilitierte und 1975 als Professor für Deutsche Philologie und Allgemeine Literaturwissenschaft an die Universität-Gesamthochschule Siegen berufen wurde. Von 1988 bis 1991 war Riha Direktor des Literarischen Colloquiums Berlin. Er verfasste zahlreiche wissenschaftliche und literarische Schriften und war Mitglied des P.E.N. 

Clemens J. Setz

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als freier Schriftsteller in Graz. 2007 erschien sein Debütroman Söhne und Planeten; für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes erhielt er 2011 den Preis der Leipziger Buchmesse. 2012 erschien der Roman Indigo, 2015 Die Stunde zwischen Frau und Gitarre. 2018 folgte der Interviewband Bot. Gespräch ohne Autor.

Matthias Jügler

Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle/Saale, studierte Skandinavistik und Kunstgeschichte in Greifswald sowie Oslo und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sowohl für seinen Debütroman »Raubfischen« (2015) als auch für seinen Roman »Die Verlassenen« (2021) wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2022 erhielt er den Klopstock-Preis für Literatur des Landes Sachsen-Anhalt. 2023 ist Jügler Stadtschreiber von Halle. Er lebt mit seiner Familie in Leipzig, wo er auch als freier Lektor arbeitet.

Demian Lienhard

Demian Lienhard, geboren 1987, aus Bern, hat in Klassischer Archäologie promoviert. Für sein Romandebüt »Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat« (FVA 2019) wurde er mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Lienhards Roman »Mr. Goebbels Jazz Band«, für den er u. a. Stipendien von Pro Helvetia, dem Literarischen Colloquium Berlin, der Stadt Zürich und dem Aargauer Kuratorium erhielt und Rechercheaufenthalte in Galway, London und Berlin absolvierte, erschien 2023 in der FVA und war für den Schweizer Buchpreis sowie den Kurt Marti Literaturpreis nominiert. Demian Lienhard lebt und arbeitet in Zürich.

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