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Joshua Groß
Joshua Groß, 1989 in Grünsberg geboren, studierte Politikwissenschaft, Ökonomie und Ethik der Textkulturen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Anna Seghers-Preis 2019, dem Hölderlin Förderpreis 2021, dem Literaturpreis der A und A Kulturstiftung 2021 sowie mit einem Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquium Berlin 2021. Bei Matthes & Seitz Berlin erschienen Flexen in Miami, Entkommen und Prana Extrem.
Madeleine Dallmeyer
Madeleine Dallmeyer (*1980 in Starnberg) studierte Ethnologie in München und Paris sowie Dokumentarfilmregie in Ludwigsburg und Istanbul. Heute arbeitet sie als Regisseurin und Dozentin für praktischen Film in Berlin und realisierte mehrere Kurz- und Langfilme. Ein immer wiederkehrendes Thema ihrer Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit dem Zusammentreffen verschiedener Kulturen. Ihr letzter langer Dokumentarfilm Das Dorf der Vergesslichen wurde auf mehreren Festivals gezeigt und lief im Herbst 2018 in den deutschen Kinos.
Matthew Karnitschnig
Matthew Karnitschnig wurde 1972in Paradise Valley (nahe Phoenix / Arizona) geboren. Seine erste Station als Journalist absolvierte er bei der "Kinston Free Press" in North Carolina. Es folgten weitere Stationen als Reporter und Redakteur bei Bloomberg, Reuters und "Business Week", später als Chefreporter beim "Wall Street Journal" in New York. Von 2009 bis 2015 war Karnitschnig deutscher Bürochef für das "Wall Street Journal" mit Sitz in Berlin. Seit 2015 mit dem Start von Politico.eu (mit Sitz in Brüssel) ist er Chef des Deutschland-Büros von "Politico".
Götz Aly
Götz Aly, geboren 1947 in Heidelberg, ist Historiker und Journalist. Er arbeitete für die »taz« und die »Berliner Zeitung« und war als Gastprofessor tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher über Nationalsozialismus und Antisemitismus. Er wurde mit dem Heinrich-Mann-Preis (2002), dem Marion-Samuel-Preis (2003), dem Ludwig-Börne-Preis (2012) und für seine Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880–1945« mit dem Geschwister-Scholl-Preis (2018) ausgezeichnet. »Das Prachtboot. Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten« widmet sich dem kolonialen Kunstraub.
Jurko Prochasko
Jurko Prochasko, geb. 1970, hat als Germanist, Essayist, Schriftsteller, Übersetzer und Psychoanalytiker in vielfältigen Projekten in der Ukraine, in Österreich und Deutschland gearbeitet. Er gilt als ein wichtiger kultureller Vermittler zwischen der Ukraine und Deutschland, der sich aktiv für die Einbindung der Ukraine in Europa einsetzt. Prochasko lebt und arbeitet in Lwiw / Lemberg.
Frank Witzel
Frank Witzel, 1955 in Wiesbaden geboren, ist Schriftsteller, Illustrator, Radiomoderator und Musiker. Für seinen Roman "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" erhielt er 2015 den Deutschen Buchpreis. Für das gleichnamige Hörspiel gewann er den Deutschen Hörspielpreis 2017. Im selben Jahr erhielt er die Poetikdozentur der Universität Heidelberg und 2018 die Poetikdozentur der Universität Tübingen. Er lebt in Offenbach am Main.
Monika Helfer
Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Robert-Musil-Stipendium, dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet. Mit ihrem Roman "Schau mich an, wenn ich mit dir rede" (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für "Die Bagage" (Roman, 2020) erhielt sie den Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen. Zuletzt erschien von ihr bei Hanser "Vati" (Roman, 2021).
Mara-Daria Cojocaru
Mara-Daria Cojocaru, geb. 1980, arbeitet als Lyrikerin und Philosophin – wie sie selbst sagt: „am besten in Gesellschaft anderer Tiere“. Zu ihren Lyrikveröffentlichungen zählen Anstelle einer Unterwerfung (Schöffling, 2016), Alle Register (hochroth Heidelberg, 2020) und, mit Ron Winkler, Du weißt nicht, wie schwer es geworden ist, einen Brief zu verschicken. Poetische Korrespondenzen (Schöffling, 2021).
Eva Bonné
Eva Bonné, geboren 1970 in Gevelsberg/Westfalen, studierte amerikanische und portugiesische Literaturwissenschaft in Hamburg, Lissabon und Berkeley. Seit 1998 arbeitet sie als freie Übersetzerin, u.a. von Adam Ross, Peter Heller und Amy Sackville. 2005 und 2009 wurde sie mit dem Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen ausgezeichnet. Eva Bonné lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Beatrice Faßbender
Beatrice Faßbender, geboren in Reinbek, lebt in Berlin. Sie hat Gedichtbände von Jeffrey Yang und Altaf Tyrewala übersetzt, Essays u. a. von Eliot Weinberger und Priya Basil sowie den Roman »All unsere Jahre« von Kathy Page (Wagenbach). 2014 erschien die von ihr herausgegebene Anthologie »New York. Eine literarische Einladung« (Wagenbach). Stipendien im Banff International Literary Translation Centre (Kanada) und im Ledig House, New York.