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Ihre Suche nach "Europa" ergab 174 Treffer.
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Lana Bastašić
Lana Bastašić, 1986 in Zagreb, Kroatien, als Kind serbischer Eltern geboren, wuchs nach dem Zerfall Jugoslawiens in Bosnien auf und lebte zuletzt viele Jahre in Barcelona. Sie hat bisher zwei Erzählbände und einen Lyrikband veröffentlicht, für die sie mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet wurde. Bastašić ist Herausgeberin des spanischen Literaturmagazins »Carn de cap« und Mitbegründerin von »3+3 sisters«, einem Projekt, das Autorinnen aus dem Balkan fördert. Mit ihrem Debütroman »Fang den Hasen« (Uvhati zeca) stand sie auf der Shortlist des NIN-Award, Serbiens renommiertesten Literaturpreis, und erhielt 2020 den Literaturpreis der Europäischen Union. Bastašić ist derzeit Writer in Residence in Zürich.
Simone Pika
Simone Pika leitet die Forschungsgruppe Vergleichende Kognitionsbiologie am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück. Ihre Forschung widmet sich der Frage wie Sprache und Intelligenz entstanden sind und sich entwickeln. Simone Pika verwendet Methoden der Ethologie, der Vergleichenden Psychologie und der Kognitionswissenschaften und erforscht unterschiedliche Modellsysteme wie z.B. Primaten und Rabenvögel. Sie hat über das Lernen, Formen, die Referenz und zugrundeliegende kognitive Mechanismen von Gesten, den Einfluss von Erfahrung und sozialen Mustern auf Gestenproduktion, art-spezifische Kommunikationsstile, und Interaktionsmuster publiziert. 2010 wurde Simone Pika mit dem Sofja-Kovalevskaja Preis der Alexander von Humboldtstiftung ausgezeichnet und im Jahre 2017 mit einem ERC-Consolidator Grant der Europäischen Union.
Dmitri Dragilew
Dmitri Dragilew ist Autor und 1971 in Riga geboren. Er gehörte zur russischen Sektion der jungen Autoren beim Lettischen Schriftstellerverband, arbeitete für die russische Redaktion des Staatlichen Rundfunks und leitete Jazz-Bands. Er studierte an den Universitäten in Riga und Jena sowie an der Musikhochschule in Weimar, war Redakteur u.a. für die internationale literarisch-kulturologische Schriftenreihe VIA REGIA und Gastdozent der Europa-Universität Viadrina. Zudem konzipierte und moderierte er mehrere Lesereihen, das erste Thüringer Radiomagazin in russischer Sprache, das Eddie-Rosner-Jazzfestival (Berlin) und war Mitinitiator der Autorengruppe SAPAD NAPERJOD (KdW – Kehrseite des Westens).
Jesper Festin
Jesper Festin wurde 1988 in Uppsala geboren. Seit 2014 lebt er als freier Übersetzer in Berlin. Nach einem Germanistikstudium an der Universität Lund und der Humboldt-Universität zu Berlin nahm er 2013 an der deutsch-schwedischen Werkstatt der Europäischen Übersetzerschmiede im Baltic Centre Visby und Übersetzerhaus Looren teil. Darauf folgten ein Master of Fine Arts in literarischer Übersetzung an der Akademie Valand in Göteborg sowie erste Aufträge und weitere Werkstattteilnahmen. Für seine Kinderlyrikübersetzung Jag stor du liten wurde er bei der Verleihung des schwedischen Übersetzungspreises Årets översättning 2015 mit einer besonderen Erwähnung geehrt.
Kevin Shih-Hung Chen
Kevin Shih-Hung Chen (陳思宏) ist ein in Berlin lebender Schriftsteller, Journalist und Schauspieler. Er schrieb bisher sechs Bücher, die in Taiwan und China veröffentlicht wurden und dort mit namhaften Preisen wie dem Chiuko Fiction of the Year Award, dem Lin Rong San Literary Award und dem Taiwan Literary Award ausgezeichnet wurden. Als Journalist ist er Auslandskorrespondent für Taiwan MacroView TV und Performing Arts Review und schreibt über das europäische Kulturleben für eine Vielzahl weiterer Zeitungen und Zeitschriften. Als Schauspieler trat er in Hannes Stöhrs “Global Player” und Monika Treuts “Ghosted” sowie in weiteren deutschen Art-House-Produktionen auf.
Dino Pešut
Dino Pešut, 1990 in Sisak, Kroatien geboren, studierte Dramaturgie an der Akademie der Dramatischen Künste der Universität Zagreb. Seit 2011 arbeitet er an zahlreichen Projekten des Zagreb Youth Theatre und war an Ko-Produktionen mit Künstlern aus Pittsburgh, Braunschweig und New York beteiligt. Mit seinem ersten Stück „Pritisci moje generacije“ (The pressures of my generation) wurde er 2012 zum Forum junger Autoren Europas der Theaterbiennale Wiesbaden eingeladen. Für sein Stück „(Pret)posljednja panda ili statika“ (Der (vor)letzte Panda oder Die Statik) erhielt Pešut den Marin-Držic-Preises, der vom kroatischen Kulturministerium vergeben wird. Sein erster Roman „Poderana koljena“ (Scratched Knees) wurde 2018 veröffentlicht. Pešut lebt in Berlin.
Salah Yousif
Salah Yousif wurde Mitte des vorigen Jahrhunderts im Sudan geboren. Er verließ seine Geburtsstadt Khartum 1969, um Pharmazie in Europa zu studieren. 1972 verschlug es ihn nach Berlin, wo er zunächst mit einem Freund Schmuck am Kurfürstendamm verkaufte. Als Yousif 1988 klar wurde, dass er in Berlin bleiben würde, eröffnete er einen Laden in Kreuzberg. Zuerst verkaufte er Lebensmittel, später auch Antiquitäten und Schallplatten. Das Gedichteschreiben hat Yousif stets begleitet. Als jemand, der sich als zwischen den Kulturen stehend wahrnimmt und einen besonderen Blickwinkel auf die Welt besitzt, veröffentlicht er bewusst jedes seiner Gedichte zweisprachig: auf Arabisch und auf Deutsch. Seine Gedichtbände erscheinen regelmäßig im Propeller Verlag, zuletzt “das offene schweigen“ (2017).
Boris Schumatsky
Boris Schumatsky, geboren 1965 in Moskau, ist Schriftsteller und Publizist. Seit Mitte der Neunziger Jahre lebt er in München und Berlin. Sein erstes Buch „Silvester bei Stalin“ erzählt die Geschichte seiner Familie in Zeiten von Krieg und Terror. 2016 erschien sein Essaybuch „Der neue Untertan. Populismus, Postmoderne, Putin“ über die Situation der europäischen Gesellschaften. „Die Trotzigen“ (2016) spielt am Anfang einer neuen Ära nach dem Zusammenbruch des Sowjetkommunismus. Seit 1991 schreibt er für die Zeitungen taz, FAZ, NZZ und Die ZEIT sowie für Deutschlandradio. Schumatsky ist Mitglied des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und der Gruppe „Writers in Prison“.
Marijana Verhoef
Marijana Verhoef, 1986 in Belgrad geboren, ist eine serbische Theaterautorin, Dramaturgin und Filmemacherin. Nach einem Studium der Dramaturgie und des Kreativen Schreibens in Belgrad zog sie nach Berlin und studierte an der Freien Universität Theaterwissenschaften. Ihre Stücke feierten Uraufführungen im Düsseldorfer Schauspielhaus („Amsterdam“), im Theater Augsburg („Playboy“), im Maxim Gorki Theater („This is not happening“), bei der Theaterbiennale Neue Stücke aus Europa („Bunny-Boy“) und an zahlreichen anderen Orten. Derzeit arbeitet Verhoef an ihrer dritten Kurzfilm-Dokumentation für das Deutsche Theater Berlin, an ihrem Langfilm-Dokumentationsdebüt „Sofke’s World“ und an dem Spielfilm „Margita“. Sie ist Teil des Künstlerkollektivs Mixed Pickles. Ihre Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch, Niederländisch und Serbokroatisch.
Esther Andradi
Esther Andradi ist eine Schriftstellerin aus Argentinien, die in Berlin und in Buenos Aires lebt. Sie hat Essays, Kurzgeschichten, Mikrofiktion, Poesie und Romane veröffentlicht. Ihre „Cronicas“ über Kultur, Migration und Erinnerung sind in verschiedenen Print-und Online-Medien in Lateinamerika, Spanien und Deutschland erschienen. Andradi steht in Verbindung mit einer Gemeinschaft von SchriftstellerInnen aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen und literarischen Traditionen. Sie hat die Gedichte von May Ayim ins Spanische übersetzt, die Anthologie „Vivir en otra lengua“ (In einer anderen Sprache leben) herausgegeben und die Literatur von lateinamerikanischen AutorInnen, die in Europa schreiben, vorgestellt. Ihre Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt, unlängst ins Isländische.