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Volker Weiß
Volker Weiß, geboren 1972, ist ein deutscher Historiker und freier Publizist. Er forscht zu Geschichte und Gegenwart der extremen Rechten in Deutschland sowie der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Christian Rabhansl
Christian Rabhansl ist Sachbuchredakteur, Autor und Moderator bei Deutschlandradio Kultur in der Abteilung "Hintergrund und Politik", u. a. für die Sendung "Lesart".
Sabine Küchler
Sabine Küchler, geboren 1965 in Bremen, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Berlin. Sie arbeitet als Redakteurin für den Deutschlandfunk in Köln. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mehrfach ausgezeichnet.
Eberhard Falcke
Eberhard Falcke, Jahrgang 1949, arbeitet als freier Literaturkritiker und Journalist für Presse und Hörfunk, unter anderem für die "ZEIT", das Deutschlandradio und den Bayerischen Rundfunk. Er lebt in München.
Walter van Rossum
Walter van Rossum, Jahrgang 1954, arbeitet als freier Autor und Journalist, u.a. für den WDR, den Deutschlandfunk, die ZEIT, die FAZ und den Freitag. Für den WDR moderierte er unter anderem die Funkhausgespräche.
Nataša Kramberger
Nataša Kramberger, geboren 1983, ist Schriftstellerin, Kolumnistin und Öko-Landwirtin. Sie schreibt für Zeitungen und Zeitschriften Essays, Reportagen und Kommentare. Für ihren Romandebüt »Nebesa v robidah« (2007) erhielt sie 2010 den Preis der Europäischen Union für Literatur (EUPL). 2011 veröffentlichte sie »Kaki vojaki« (mit Jana Kocjan), 2014 einen Essayband »Brez zidu« und 2016 »Tujčice«. »Verfluchte Misteln« ist auf Slowenisch unter dem Titel »Primerljivi hektarji« 2018 erschienen. Im Sommer lebt sie in Jurovski Dol, Slowenien, und betreibt mit dem Öko-Kunstkollektiv Zelena Centrala einen kleinen biodynamischen Bauernhof, den Winter verbringt sie in Berlin. Sie spricht Slowenisch, Englisch, Italienisch und Deutsch.
Claudia Piñeiro
Die argentinische Schriftstellerin Claudia Piñeiro wurde 1960 in Buenos Aires geboren. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften arbeitete sie als freie und später feste Redakteurin für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Radiosender. Als Schriftstellerin debütierte sie 2003 mit dem Roman »Tuya« (dt. »Ganz die Deine«, 2009). Piñeiros zweiter, mit dem Premio Clarín ausgezeichneter Roman »Las viudas de los jueves« (2005) erschien 2010, als Argentinien Gastland der Frankfurter Buchmesse war, unter dem Titel »Die Donnerstagswitwen« in deutscher Übersetzung und avancierte zum Bestseller in mehr als ein Dutzend Ländern.
Für ihr literarisches Werk wurde Piñeiro mit zahlreichen Preisen geehrt, neben ihren Romanen schrieb Theaterstücke und Kinderbücher. Die Autorin lebt in Buenos Aires.
John Kinsella
Zu den Gedichtbänden von John Kinsella, 1963 in Perth (Australien) geboren, gehören Night Parrots (1989), The Silo: A Pastoral Symphony (1995), Counter-Pastoral (1999), The Hierarchy of Sheep (2001) und Drowning in Wheat (2016). Dabei verfolgt er eine öko-aktivistische Poetik und setzt sich intensiv mit Fragen von Land und Landnutzung auseinander. Kinsella ist einer der Mitbegründer der Literaturzeitschrift Salt und vielfältig als Verfasser von Prosa und Herausgeber aktiv. Er hat an Universitäten in Australien, den USA und Großbritannien gelehrt und wurde mehrfach für seine Werke ausgezeichnet.
Robert Gernhardt
Robert Gernhardt wurde 1937 in Reval, heute Tallinn/Estland, geboren und studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. Im Jahre 1964 zog er nach Frankfurt a.M. und wurde Teil der Redaktion der Satirezeitschrift "Pardon". Seit 1966 arbeitete er als freier Lyriker, Schriftsteller, Maler, Zeichner, Theoretiker und Kritiker. 1979 war er Mitbegründer der Satirezeitschrift "Titanic", die das Publikationsorgan der Neuen Frankfurter Schule, die er auch mitbegründete, wurde. Gernhardt gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter deutscher Sprache. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und starb am 30. Juni 2006 in Frankfurt a.M.
Leila Slimani
Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als die aufregendste literarische Stimme Frankreichs. Slimani wurde 1981 in Rabat geboren und wuchs in Marokko auf. Nach dem Studium an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po arbeitete sie als Journalistin für die Zeitschrift »Jeune Afrique«. »Dann schlaf auch du« wurde mit dem höchsten Literaturpreis des Landes, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet und erscheint in 37 Ländern. Ihr ebenfalls preisgekröntes literarisches Debüt »Dans le jardin de l’ogre« wird derzeit verfilmt. Darüber hinaus ist Leïla Slimani im November 2017 zur persönlichen Beauftragten von Staatspräsident Emmanuel Macron zur Pflege des französischen Sprachraums ernannt worden. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder und lebt in Paris.