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Ihre Suche nach "Musik" ergab 163 Treffer.
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Jürg Laederach
Jürg Laederach, 1945 in Basel geboren, studierte Mathematik in Zürich und Romanistik, Anglistik und Musikwissenschaften in Basel. 1996 verließ er aus Protest seinen langjährigen Verlag Suhrkamp, nachdem dieser Texte Peter Handkes veröffentlicht hatte, in denen dieser Partei für die serbischen Nationalisten genommen hatte. 2009 erschien sein E-Mail-Roman "Depeschen nach Mailland" wieder bei Suhrkamp. Er war korrespondierendes Mitglied der Akademie für Deutsche Sprache. Jürg Laederach starb 2018 in Basel.
Peter Weber
Peter Weber, geboren 1968 in Wattwil im Toggenburg, ist ein Schweizer Schriftsteller und Musiker. 1987 zog er nach Zürich, wo er auch heute noch lebt, bewegte sich dort u.a. in der Free-Jazz-Szene und begründete 1992 die Autorengruppe "Netz" mit. Ein Jahr später erschien sein erster Roman "Der Wettermacher". Seither hat Weber weitere Romane veröffentlicht, u.a. "Die melodielosen Jahre", wofür er 2007 den Solothurner Literaturpreis bekam.
Ulf Poschardt
Ulf Poschardt, 1967 geboren, ist Journalist und Buchautor. In den 90er Jahren wurde sein Buch "DJ Culture" über die elektronische Musik ein großer Erfolg. Er war Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" und leitete die deutsche "Vanity Fair". Heute ist er Herausgeber der Zeitschriften "Rolling Stone", "Musicexpress" und "Metal Hammer".
Ilia Ryvkin
Il y a (Ilia Ryvkin), geboren 1974 in Russland, ist Lyriker sowie Performance- und Medienkünstler in Berlin. Er studierte Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seine Lyrik und Prosa wurde in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien in Russland, Deutschland, den USA und der Ukraine publiziert. Seine Texte wurden in drei Sprachen übersetzt.
Dota Kehr
Dota Kehr, geboren 1979, studierte Medizin. 2003 veröffentlichte ihre neugegründete Band "Dota und die Stadtpiraten" das Album "Kleingeldprinzessin", im gleichen Jahr entstand in Fortaleza in Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern ihr Soloalbum "Mittelinselurlaub - perto da estrada". 2013 erschien als elftes Album "Wo soll ich suchen". 2014 wurde sie mit dem Fred-Jay-Preis ausgezeichnet.
Neda Sanai
Neda Sanai, auch bekannt als DJ Nedalot, ist Künstler*in mit über 15 Jahren Erfahrung im Bereich Sound Design, Komposition und Performance. Mit einem Hintergrund, der tief in der Erforschung von Klängen verwurzelt ist, hat Sanai einen künstlerischen Stil entwickelt, der eine kollektive Denkweise mit den Prinzipien der Queer Theory verbindet und konventionelle Grenzen sowohl in der Musik als auch im Raumdesign in Frage stellt.
Die Arbeiten von Neda Sanai wurden international in renommierten Ausstellungen, Institutionen und auf Festivals präsentiert, darunter die Berlin Biennale 11, Impulse Tanz Theater Festival, HAU Hebbel am Ufer, Kunst Werke, NGBK, Riga Biennale, Volksbühne Berlin, Sophiensaele, Dokumenta Athen, Schinkel Pavillon, Venedig Biennale, Southbank Center in London und Cullberg Theater in Schweden.
Helene Hegemann
Helene Hegemann, 1992 geboren, lebt in Berlin. 2008 gewann sie mit ihrem ersten Film »Torpedo« den Max-Ophüls-Preis. 2010 debütierte sie als Autorin mit dem Roman »Axolotl Roadkill«, der in 20 Sprachen übersetzt wurde. Die Verfilmung, bei der sie selbst Regie führte, wurde beim Sundance Festival 2017 mit dem World Cinema Dramatic Special Jury Award for Cinematography ausgezeichnet. 2013 veröffentlichte sie ihren zweiten Roman »Jage zwei Tiger«, 2018 folgte »Bungalow«, für den sie für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2021 schrieb sie in der KiWi Musikbibliothek über Patti Smith und Christoph Schlingensief, 2022 erschien ihr Kurzgeschichtenband »Schlachtensee«. Sie inszeniert für Oper, Theater und Film.
Ilija Đurović
Ilija Đurović wurde 1990 in Podgorica, Montenegro, geboren. Nach dem Musikgymnasium begann er ein Studium der allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft. Seit 2005 schreibt er Erzählungen. Sein erster Prosaband, „Wie schön sie es treiben in den großen Liebesromanen“ erschien 2014 bei Yellow Turtle Press, einem jungen montenegrinischen Verlag, den er leitet. Es folgten „Schwarze Fische“ (2016) und der Poesieband „Kante“ (2018), der auf einem Festival in Belgrad ausgezeichnet wurde. Seit 2013 lebt Đurović in Berlin und schlägt sich als vielseitiger freier Autor und Publizist durch. 2019 war er Mitgewinner des montenegrinischen Theaterpreises für das beste zeitgenössische Drama, „Die Schlafenden“. Sein erster Roman, „Sampas“, erscheint 2021 in Belgrad.
Ralph Tharayil
Ralph Tharayil, 1986 als Sohn indischer Migranten in der Schweiz geboren, studierte Geschichte, Medien- und Literaturwissenschaft in Basel und arbeitete währenddessen als Autor, Theaterschaffender und Musiker, später als Texter in Hamburger Werbeagenturen. Er entwickelt, auch in Kollaborationen, Konzepte und Texte für Audioformate und Performances und schreibt Prosa und Lyrik, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Preis für Prosa beim 25. open mike. „Nimm die Alpen weg“ ist sein literarisches Debüt, für das er mit einer Einladung zur Autor:innenwerkstatt des LCB, dem Alfred Döblin-Stipendium und der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet wurde. Ralph Tharayil lebt in Berlin.
Hendrik Otremba
Hendrik Otremba, geboren 1984 in Recklinghausen, ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer, außerdem arbeitet er als Dozent für kreatives Schreiben und gelegentlich als Kurator. Als freier Journalist schreibt er sporadisch über Musik. Seine Malereien werden als Plattencover und in verschiedenen Magazinen veröffentlicht und ausgestellt. 2017 ist sein Debütroman »Über uns der Schaum« (Verbrecher Verlag) erschienen, im August 2019 folgte sein zweiter Roman »Kachelbads Erbe« (Hoffmann und Campe). Mit Messer hat er bisher fünf Alben veröffentlicht, zuletzt 2021 »No Future Dubs«. Er lebt in Berlin.