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Roberta Dapunt

Roberta Dapunt wurde 1970 im Gadertal in Südtirol geboren, wo sie mit ihrer Familie auf einem Bauernhof lebt und arbeitet. Sie schreibt auf Italienisch und Ladinisch, der rätoromanischen Sprache ihrer Heimat. Ihr Band die krankheit wunder / le beatitudini della malattia (Folio, 2020) wurde für die Lyrik-Empfehlungen 2021 ausgewählt.

Mischa Mangel

Mischa Mangel, geboren 1986, lebt in Berlin und hat Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus in Hildesheim studiert, außerdem dort und in Marseille Kulturvermittlung/Médiation Culturelle de l’Art. Er war Finalist des Literaturpreises Prenzlauer Berg 2015. „Ein Spalt Luft“ ist sein Debütroman.

Christian Lehnert

Christian Lehnert, geboren 1969 in Dresden, studierte Religionswissenschaft, Evangelische Theologie und Orientalistik. Seit 2012 leitet er das Liturgiewissenschaftliche Institut der Universität Leipzig. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und schreibt außerdem Libretti. Er wurde mit zahlreichen Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet.

Gellu Naum

Gellu Naum wurde am 1. August 1915 in Bukarest geboren. Während seines Studiums in Paris kam er mit den Surrealisten um André Breton in Kontakt. In Rumänien war er von 1948 bis 1968 mit einem Publikationsverbot belegt. Sein Schreiben blieb zeitlebens dem Surrealismus verpflichtet. Heute zählt er zu den bedeutendsten rumänischen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Eugen Gomringer

Eugen Gomringer, 1925 geboren, ist ein bolivianisch-schweizerischer Schriftsteller, der vor allem in Deutschland wirkt. Er studierte Nationalökonomie und Kunstgeschichte in Bern und Rom und prägte Anfang der Fünfziger Jahre den Begriff der Konkreten Poesie. Eugen Gomringer schreibt in mehreren Sprachen und wurde vielfach ausgezeichnet.

Klaus Walter

Klaus Walter, 1955 in Frankfurt am Main geboren, ist ein Radiomoderator, DJ, Journalist und Autor. Er schreibt seit Mitte der 70er Jahre über Popkultur, Fußball und Politik. 2005 erschien “Plattenspieler”, ein gemeinsames Gesprächsbuch mit Frank Witzel und Thomas Meinecke. 2009 folgte die Fortsetzung unter dem Titel „Die Bundesrepublik Deutschland.“

SAID

SAID wurde 1947 in Teheran geboren. Ab 1965 studierte er Politikwissenschaft in München, wo er mit einer kurzen Unterbrechung seither im Exil lebt. Er schreibt Lyrik und Prosa in Deutscher Sprache. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet.

Dagmara Kraus

Dagmara Kraus, geboren 1981 in Wroclaw (Polen), studierte Komparatistik und Kunstgeschichte in Leipzig, Berlin und Paris sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie veröffentlichte die Einzelbände „kummerang. Gedichte“, „kleine grammaturgie“, „das vogelmot schlich mit geknickter schnute“ und „wehbuch (undichte prosage)“ und übersetzte von Miron Białoszewski „Wir Seesterne“ und „Geheimes Tagebuch“.

Birk Meinhardt

Birk Meinhardt, 1959 in Berlin geboren, arbeitete als Sportjournalist für verschiedene Zeitungen und ab 1996 als Reporter für die Süddeutsche Zeitung. Zwei seiner Arbeiten für die SZ wurden mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. 2004 erschien Meinhardts Debütroman "Der blaue Kristall", seit 2012 widmet er sich ganz dem literarischen Schreiben.

Arno Camenisch

Arno Camenisch (*1978 in Tavanasa/GR) studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. ER schreibt auf Deutsch und Räteromanisch. Seine Texte, Sez Ner (2009) und Hinter dem Bahnhof (2010) wurden in 15 Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem ZKB Schillerpreis und dem Berner Literaturpreis.

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