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Stella Müller-Madej

Stella Müller-Madej wurde 1930 in Krakau geboren. Mit 14 Jahren wurde sie nach Auschwitz deportiert. Sie überlebte Dank eines Platzes auf Oskar Schindlers „Liste kriegswichtiger Arbeiter". Nach einer Zeit in den USA kehrte sie schließlich nach Polen zurück, wo sie 2013 starb. Ihre Erlebnisse und Rettung schilderte sie in dem Buch „Das Mädchen von der Schindler-Liste“.  

Akos Doma

Akos Doma, geboren 1963 in Budapest, ist Autor und Überstzer. Er studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik in München und Eichstätt. 1994 wurde er mit einer Arbeit über die literarische Moderne promoviert. Er hat u.a. Werke von Sándor Márai, László F. Földényi und Péter Nádas ins Deutsche übertragen. Sein Debütroman Der Müßiggänger erschien 2001.

Eckhard Henscheid

Eckhard Henscheid wurde 1941 in Armberg geboren. 1979 gehörte er zu den Gründern der Satirezeitschrift „Titanic“. Neben seinen journalistischen Arbeiten wurde Henscheid vor allem durch seine „Trilogie des laufenden Schwachsinns“ bekannt. Neben weiteren Romanen veröffentlichte er Erzählungen und Gedichte, 2013 erschienen seine Memoiren. Eckhard Henscheid wurde unter anderem mit dem Italo-Sevo- und dem Jean-Paul-Preis ausgezeichnet. 

Ulrike Vedder

Ulrike Vedder, geboren 1963, studierte Germanistik, Romanistik und Erziehungswissenschaften in Münster und Hamburg. 2000 wurde sie mit einer komparatistischen Arbeit über Laclos' Gefährliche Liebschaften an der TU Berlin promoviert. Seit 2009 ist sie Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie u.a. Mitherausgeberin der Zeitschrift für Germanistik ist.

Saleem Haddad

Saleem Haddad, geboren 1983 in Kuwait. Der Sohn einer irakisch-deutschen Mutter und eines libanesisch-palästinensischen Vaters verbrachte prägende Jahre in Jordanien, Kanada und Großbritannien. Für Ärzte ohne Grenzen leistete er humanitäre Arbeit in Syrien, im Jemen und im Irak. Haddad schreibt auf Englisch, sein erster Roman „Guapa“ erschien 2016.

Christiane Dätsch

Christiane Dätsch studierte Germanistik, Journalistik und Romanistik an den Universitäten Bamberg und Lyon. Sie promovierte an der Universität Hamburg mit einer Arbeit zur Kurzprosa von Ernst Weiß. Bis 2009 war sie Pressesprecherin des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Seit 2015 ist sie Akademische Oberrätin am Institut für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg.

Marina Münkler

Marina Münkler, geboren 1960, studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt am Main. 1997 wurde sie mit einer Arbeit über Beschreibungen Ostasiens aus dem 13. und 14. Jahrhundert promoviert. Seit 2010 ist sie Professorin für Ältere und frühneuzeitliche Literatur und Kultur an der TU Dresden. Sie publizierte vor allem über die Frühe Neuzeit.

Torsten Teichert

Torsten Teichert, geboren 1957 in Neumünster, studierte Literaturwissenschaften, Anglistik und Soziologie in Kiel und Providence (USA). 1986 wurde er mit einer Arbeit über Hubert Fichte promoviert. Danach arbeitete er bis 1988 als persönlicher Referent des Ersten Bürgermeisters von Hamburg und leitete anschließend die Hamburger kulturelle Filmförderung. Seit 2001 leitet er die Lloyd Fonds Aktiengesellschaft.

Oya Baydar

Oya Baydar, geboren 1940 in Istanbul (Türkei), studierte dort Soziologie und Philosophie. 1974 war sie Mitbegründerin der Türkischen Sozialistischen Arbeiterpartei. Nach dem Militärputsch im September 1980 ging sie ins Exil nach Frankfurt am Main. 1991 erschien ihr Prosadebüt "Elveda Alyosa",  dem zahlreiche Romane folgten. 1992 erhielt sie den Sait-Faik-Literaturpreis.

Manfred Jäger

Manfred Jäger wurde 1934 geboren; er studierte in Leipzig und Münster. Jäger kam in den fünfziger Jahren aus der DDR in die Bundesrepublik und wurde zu einem Experten in DDR-Fragen. Zu diesem Thema veröffentlichte er auch Bücher, wie z.B. "Sozialliteraten" und "Kultur und Politik in der DDR". Er ist Mitarbeiter des Deutschlandfunks und lebt heute in Münster.

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