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Christoph Links

Christoph Links, geboren 1954 in Caputh bei Potsdam, studierte Philosophie und Lateinamerikanistik an der Berliner Humboldt-Universität und an der Universität Leipzig. 1986 wurde er Assistent der Geschäftsleitung des Aufbau-Verlags, 1989 gründete er den auf politische Sachbücher spezialisierten Ch. Links Verlag. 2011 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Hubert Witt

Hubert Witt, geboren 1935 in Breslau, studierte Germanistik in Leipzig. 1959 wurde er dort Lektor im Reclam-Verlag, ab 1986 lehrte er am Literaturinstitut "Johannes R. Becher". Witt ist ein bedeutender Übersetzer jiddischer Literatur, er übertrug u.a. Werke von Rajzel Zychlinski, Scholem Alejchem und Abraham Sutzkever.

Gert Neumann

Gert Neumann, geboren 1942 in Heilsberg (Ostpreußen), studierte am Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig, von dem er 1969 aus politischen Gründen zwangsexmatrikuliert wurde. In der Folge mit einem Publikationsverbot belegt, veröffentlichte er sein Debüt "Die Schuld der Worte" 1979 bei S. Fischer in der Bundesrepublik. 1999 wurde ihm der Uwe-Johnson-Preis verliehen.

Burkhard Spinnen

Burkhard Spinnen, 1951 in Mönchengladbach geboren,  ist Verfasser zahlreicher Romane und Erzählungen, darunter auch Geschichten für Kinder. Von 1998 bis 2000 lehrte er am Literaturinstitut der Universität Leipzig. Viele Jahre war er Mitglied der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises in Klagenfurt.

Christoph Hein

Der Schriftsteller und Übersetzer Christoph Hein wurde 1944 in Heinzendorf geboren. In Leipzig und Berlin studierte er ab 1967 Philosophie und Logik. Ab 1971 arbeitete er als Dramaturg und Autor an der Volksbühne Berlin. Bis 2006 war er Mitherausgeber des "Freitag". Er lehnte es 2006 ab, Intendant des Deutschen Theaters in Berlin zu werden. Heute ist er freischaffend tätig.

Peter Geist

Peter Geist ist 1956 in Greifswald/DDR geboren. Der Literaturwissenschaftler und -kritiker war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "edit" und leitete Projekte wie den "Leipziger literarischen Herbst" 1997. Geist gehört zur Jury des Peter-Huchel-Preises, einer der wichtigsten Auszeichnungen für Lyrik im deutschsprachigen Raum.

Kristine Bilkau

Kristine Bilkau, 1974 geboren, zählt zu den wichtigen Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie studierte Geschichte und Amerikanistik in Hamburg und New Orleans. Bereits ihr Romandebüt »Die Glücklichen« fand ein begeistertes Medienecho, wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Mit »Nebenan« stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Ihr neuer Roman »Halbinsel« wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2025 ausgezeichnet. Kristine Bilkau lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Lucy Fricke

Lucy Fricke, 1974 geboren, hat für Filmproduktionen gearbeitet, bevor sie 2003 am Leipziger Literaturinstitut Prosa und Dramatik studierte. Ihr Debütroman "Durst ist schlimmer als Heimweh" erschien 2007. 2010 folgte "Ich habe Freunde mitgebracht". Ihr dritten Roman "Takeshis Haut" (2014) spielt zu großen Teilen in Japan, wo sie in den Jahren 2011/12 insgesamt fünf Monate lebte. Im Frühjahr 2018 erschien ihr vierter Roman "Töchter".

Péter Nádas

Péter Nádas wurde 1942 in Budapest geboren und ist Erzähler, Dramatiker, Essayist und Fotograf. Er studierte Chemie, bevor er als Fotoreporter und Journalist und seit 1965 als freier Schriftsteller arbeitete. Für sein bedeutendstes Werk "Buch der Erinnerung", das 1986 erschien und an dem er seit 1973 gearbeitet hatte, wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Nádas lebt in Gombosszeg und Budapest.

Ulrich Blumenbach

Ulrich Blumenbach (*1964 in Hannover) ist ein literarischer Übersetzer. Blumenbach hat u. a. Romane, Essays und Erzählungen folgender Autoren aus dem Englischen übersetzt: Agatha Christie, Giles Foden, Kinky Friedman, Stephen Fry, Arthur Miller, Raja Rao, Will Self und Tobias Wolff. Für seine Übersetzung von David Foster Wallaces Infinite Jest (Unendlicher Spaß, 2009) erhielt er 2010 den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse.

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