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Ingomar von Kieseritzky

Ingomar von Kieseritzky ist ein deutscher Schriftsteller und Hörspielautor. Er wurde 1944 in Dresden geboren und arbeitete zunächst als Requisiteur am Goetheanum in Dornach in der Schweiz und in der Folge als Buchhändler in Berlin und Göttingen. Seit 1971 lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Mit über 100 Hörspieltiteln ist er einer der produktivsten deutschen Hörspielautoren der Gegenwart. Für sein Werk wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. 1996 mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1979 mit einem Stipendium der Villa Massimo, 1989 mit dem Literaturpreis der freien Hansestadt Bremen und 1997 mit dem Alfred-Döblin-Preis.

Ginka Steinwachs

Ginka Steinwachs, 1942 in Göttingen geboren, ist eine deutsche Schriftstellerin und Performancekünstlerin. 1988 und 1989 war sie Gastprofessorin für Poetik an der Universität Hamburg, 1993 und 1994 folgten Dozenturen an der Wiener Schule für Dichtung. Seit 1974 lebt sie als freie Schriftstellerin, seit 1982 als Performancekünstlerin in Berlin, Wien und auf Mallorca. Sie erhielt neben anderen Auszeichnungen 1976 den Literaturpreis der Stadt Erlangen und 1995 den Hubert-Fichte-Preis.

Literaturhaus Stuttgart

Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt.

Bodo Morshäuser

Bodo Morshäuser wurde 1953 in Berlin geboren. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit beim Radio arbeitet er als Autor, Regisseur und Moderator. 1983 debütierte er mit der Erzählung "Die Berliner Simulation".  Es folgten zahlreiche Publikationen, wie z.B. "Der weiße Wannsee. Ein Rausch" (1993), eine Erzählung über den ersten Sommer nach der deutschen Einheit, oder die Prosasammlung "Liebeserklärung an eine hässliche Stadt. Berliner Gefühle" (1998).
Siehe auch: https://www.bodomorshaeuser.de/

Joachim Kaiser

Joachim Kaiser wurde 1928 geboren. Er studierte Musikwissenschaften, Germanistik, Philosophie und Soziologie. Nach Tätigkeiten bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Hessischen Rundfunk war er seit 1959 leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung und von 1977 bis 1996 Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Joachim Kaiser zählt zu den bedeutendsten Kritikern der Bundesrepublik in den Bereichen Musik, Literatur und Theater. Er wurde unter anderem mit dem Ludwig-Börne-Preis und dem Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. 2017 starb er ebendort.

Dota Kehr

Dota Kehr, geboren 1979, studierte Medizin. 2003 veröffentlichte ihre neugegründete Band "Dota und die Stadtpiraten" das Album "Kleingeldprinzessin", im gleichen Jahr entstand in Fortaleza in Zusammenarbeit mit brasilianischen Musikern ihr Soloalbum "Mittelinselurlaub - perto da estrada". 2013 erschien als elftes Album "Wo soll ich suchen". 2014 wurde sie mit dem Fred-Jay-Preis ausgezeichnet.

Karl Krolow

Karl Krolow, 1915 in Hannover geboren, war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er studierte Germanistik, Romanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und publizierte ab den 1940er Jahren Gedichte. Krolows lyrisches Frühwerk zeichnet sich durch eine ausdrucksvolle Naturpoesie aus. In seinem Spätwerk setzte er sich mit dem politischen Zeitgeschehen auseinander. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis 1956. Krolow starb 1999 in Darmstadt und gilt heute als einer der bedeutendsten Lyriker der Nachkriegsliteratur.

Yaak Karsunke

Yaak Karsunke, geboren 1934 in Berlin, lebte ab 1949 im Westteil der Stadt, wo er von 1955 bis 1957 eine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule absolvierte. Seit 1969 ist er freischaffender Schriftsteller. Ende der 1960er Jahre veröffentlichte er Gedichtbände, später folgten auch Hörspiele und Theaterstücke. 2005 wurde er mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet.

Peter Kurzeck

Peter Kurzeck wurde 1943 in Tachau/Böhmen geboren und 1946 aus dem Sudetenland vertrieben. Seine Jugend verbrachte er daraufhin in Staufenberg bei Gießen. Kurzeck ist vor allem bekannt für seine Romane, die stark autobiografisch geprägt sind. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, dem Kranichsteiner Literaturpreis und mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main. Er starb am 25.11.2013 in Frankfurt.

Christiane Neudecker

Christiane Neudecker, geboren 1974 in Erlangen, studierte Regie an der Hochschule „Ernst Busch“ Berlin und arbeitet seit 2001 für das Berliner Künstlernetzwerk „Phase7 performing.arts“. 2005 erschien ihr erster Erzählband „In der Stille ein Klang“, 2008 folgte das Romandebüt „Nirgendwo sonst“. Für ihren Erzählband „Das siamesische Klavier“ erhielt sie 2010 den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar.   

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