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Fatin Abbas
Fatin Abbas’ erster Roman „The Interventionists“ erscheint bei W.W. Norton & Co. Ihre Kurzgeschichten erschienen bereits in Freeman’s: The Best New Writing on Arrival, The Warwick Review und Friction. Ihre Essays und Rezensionen erschienen unter anderem in Le Monde Diplomatique, Die Zeit, The Nation, Africa is a Country, African Arguments und openDemocracy. Geboren im Sudan und aufgewachsen in New York, erwarb sie ihren BA an der University of Cambridge, ihren PhD an der Harvard University und ihren MFA in Creative Writing am Hunter College der City University of New York, wo sie mit dem Bernard-Cohen-Short-Story-Preis und mit dem Miriam-Weinberg-Richter-Award ausgezeichnet wurde.
Christa Wolf
Christa Wolf, 1929 in Landsberg an der Warthe geboren, zählt zu Deutschlands bekanntesten Schriftstellerpersönlichkeiten. Nach einem Studium der Germanistik in Jena und Leipzig war Christa Wolf als Redakteurin und Lektorin tätig. Ab 1962 arbeitete sie als freie Schriftstellerin. Sie war die „Grande Dame der DDR-Literatur“, galt aber auch im Westen als Identifikationsfigur. Sie wurde unter anderem mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet. Christa Wolf starb im Dezember 2011 in Berlin.
Timo Berger
Timo Berger, 1974 in Stuttgart geboren, hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Lateinamerikanistik und Neuere deutsche Literatur in Tübingen, Buenos Aires und Berlin studiert. Aufenthalte in Argentinien, Brasilien, Peru, Paraguay und Polen.
Heute lebt er als freier Autor, Journalist, Übersetzer aus dem Spanischen und Portugiesischen und Moderator in Berlin. Schwerpunkt seiner journalistischen Arbeit ist Lateinamerika.
Detlev Arendt
Detlev Arendt ist ein deutscher Zoologe und Molekularbiologe. Er studierte und promovierte in Freiburg i. Br. Seit 2003 ist er Laborleiter im Europäischen Labor für Molekularbiologie in Heidelberg. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Evolution der Tiere, seine Arbeit hat mit der molekularen Evolution von Zelltypen in den vergangenen Jahren ein neues Feld im Bereich der Evolution erschlossen. 2011 erhielt er die Kowalevsky-Medaille der St. Petersburger Gesellschaft für Naturforschung.
Hartmut Lange
Hartmut Lange, 1937 in Berlin geboren, ist ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg. Im Alter von zwei Jahren wurde er nach Polen umgesiedelt, 1945 kehrte er nach Ost-Berlin zurück. 1960 erhielt er, nach einem Studium an der Filmhochschule Babelsberg, eine Anstellung als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin, die er bis 1964 ausübte. Ein Jahr später nutzte er einen Aufenthalt in Jugoslawien zur Flucht in die BRD und arbeitete dort für die Schaubühne, für die Berliner Staatsbühnen und das Schiller- und Schlosspark-Theater und betätigt sich seither als freier Schriftsteller. Lange wurde 2003 mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.
Sarah Rauchfuß
Sarah Rauchfuß (geboren 1990 in Ottersberg bei Bremen) übersetzt seit 2019 zeitgenössische persische Literatur aus Afghanistan und dem Iran. Als freiberufliche Übersetzerin ist sie u.a. für das Projekt Weiter Schreiben, den DAAD sowie verschiedene Literaturinstitutionen und -festivals im deutschsprachigen Raum tätig. Mit Hussein Mohammadis »Scheherazades Erben« (Edition Bücherlese, Schweiz) erschien 2022 ihre erste Romanübersetzung.
Kirsten Fuchs
geboren 1977 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz), gewann 2003 den renommierten Literaturwettbewerb Open Mike. Zwei Jahre später veröffentlichte sie ihren vielgelobten Debütroman «Die Titanic und Herr Berg». Es folgten «Heile, heile» und «Mädchenmeute», für das sie den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt. Der Roman wurde zum Bestseller, 2021 erschien die Fortsetzung «Mädchenmeuterei». 2022 wurde Kirsten Fuchs mit dem W.-G.-Sebald-Literaturpreis ausgezeichnet.
Thomas Medicus
Thomas Medicus, geboren 1953, schrieb u.a. für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» und war stellvertretender Feuilletonchef der «Frankfurter Rundschau», viele Jahre arbeitete er für das Hamburger Institut für Sozialforschung. Heute lebt Thomas Medicus als freier Publizist in Berlin. 2012 veröffentlichte er die Biographie «Melitta von Stauffenberg», 2020 folgte die Doppelbiographie «Heinrich und Götz George», 2024 die Biografie Klaus Manns.
Rery Maldonado Galarza
Rery Maldonado Galarza (Tarija, 1976) ist eine unabhängige Autorin und Übersetzerin mit Sitz in La Paz, Bolivien. Sie war Chefredakteurin der Zeitschrift AméricaEconomía für Bolivien und Paraguay, Co-Direktorin von Los Superdemokraticos, einem Pilotprojekt für intellektuellen Fairtrade zwischen Deutschland und Lateinamerika, und Mitinhaberin der Buchhandlung La Rayuela. Auf Deutsch erschienen der mit Nikola Richter herausgegebene Band »Los Superdemokraticos« (Verbrecher Verlag, 2011) sowie der Lyrikband »Chaosforschung« (Ü: Michael Ebmeyer, hochroth Heidelberg, 2020). Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.
Julija Boguna
Julija Boguna, geboren 1981 in Riga, studierte dort Germanistik sowie am Germersheimer Fachbereich der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie ist promovierte Diplom-Übersetzerin und Konferenzdolmetscherin (Deutsch, Russisch, Englisch) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Interkulturelle Germanistik in Germersheim. Seit 2013 ist sie verantwortlich für die Germersheimer UeLIT-Symposien Übersetzen und Literatur sowie für die Mitherausgabe mehrerer translationswissenschaftlicher Sammelbände (vgl. die UeLEX-Rubrik Neuigkeiten).