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Ute Mahler
Ute Mahler, geboren 1949 in Berka (Thüringen), schloss ihr Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig 1974 ab. Von 2000 bis 2015 war sie Professorin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Sie ist Gründungsmitglied von OSTKREUZ. Ute Mahler lebt in Lehnitz bei Berlin.
Walburga Hülk
Walburga Hülk, geboren 1953 in Münster, studierte Romanistik, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Münster, Orléans und Freiburg und wurde 1983 mit einer Arbeit über Eugène Sue promoviert. Seit 1996 ist sie Professorin für Romanistik an der Universität Siegen. Sie hat zahlreiche Monographien und Aufsätze über französische und italienische Literatur veröffentlicht, mit wiederkehrenden Schwerpunkten wie Bewegung, Bohème und Boulevard.
Gerburg Treusch-Dieter
Gerburg Treusch-Dieter wurde 1939 in Stuttgart geboren. Sie war Professorin für Kulturwissenschaft und Soziologie an der Freien Universität Berlin, der Akademie der Künste, Berlin und an der Universität Wien. Einen Fokus ihrer Arbeit bildete die Genderforschung. Gerburg Treusch-Dieter starb am 19. November 2006 in Berlin.
Gerhard Rühm
Gerhard Rühm, geboren 1930 in Wien, studierte dort Klavier und Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst. In der Nachkriegszeit profilierte er sich als experimenteller Dichter und war Mitbegründer der "Wiener Gruppe". Für "Wald. Ein deutsches Requiem" wurde er 1984 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.
Anne Kohlick
Anne Kohlick, 1988 in Lübben geboren, studierte Kunstgeschichte in Dresden, Paris und Florenz. Sie arbeitet als freie Journalistin, u.a. für den rbb, Deutschlandfunk Kultur und das Monopol Magazin. 2016 erschien ihr erster Dokumentarfilm als Ko-Autorin "Geflüchtet und angekommen?".
Matthias Weichelt
Matthias Weichelt, 1971 in Hohenstein-Ernstthal in Sachsen geboren, ist seit 2013 Chefredakteur der Zeitschrift „Sinn und Form“. Als Journalist arbeitet er unter anderem für DIE ZEIT. Zuletzt sind von ihm erschienen: „Nelly Sachs. Werke. Kommentierte Ausgabe in vier Bänden“ (Hg.; 2010) und „Peter Huchel. Leben in Bildern“ (Deutscher Kunstverlag, 2018).
Anne Reinecke
Anne Reinecke, 1978 geboren, studierte Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur und hat für verschiedene Theater-, Film- und Ausstellungsprojekte sowie als Stadtführerin gearbeitet. Ihr Debütroman „Leinsee“ erschien 2018 bei Diogenes. Für das Manuskript desselben erhielt sie im Jahr 2012 ein Stipendium der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt sie in Berlin.
Marlene Streeruwitz
Marlene Streeruwitz, geboren 1950 in Baden bei Wien, ist eine österreichische Schriftstellerin und Regisseurin. Nach einem Studium der Slavistik und der Kunstgeschichte verfasste sie zunächst Hörspiele fürs Radio. Seit 1992 werden ihre Theaterstücke an wichtigen Bühnen gespielt, ihr erster Roman „Verführungen“ erschien 1996. Marlene Streeruwitz gilt als eine der politisch engagiertesten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen.
Vincent Leittersdorf
Vincent Leittersdorf (* 5. Dezember 1957 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler und Schauspieldozent. Er erhielt seine Ausbildung an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er hatte Engagements in Hamburg, am Staatstheater Kassel, in Bonn, am Maxim Gorki Theater oder den Salzburger Festspielen. Derzeit ist Leittersdorf am Theater Basel tätig. Daneben ist er Gastdozent an der Hochschule der Künste Bern.
Peter Rühmkorf
Peter Rühmkorf, geboren 1929 in Dortmund, studierte Pädagogik, Kunstgeschichte, Germanistik und Psychologie in Hamburg. In den 1950er Jahren war er Autor und Herausgeber verschiedener Zeitschriften, von 1958 bis 1964 als Lektor im Rowohlt Verlag tätig. In den Folgejahrzehnten veröffentlichte er vor allem Gedichtbände. Rühmkorf wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1993 mit dem Georg-Büchner-Preis. Er starb 2008 in Roseburg.