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Christian Dunker

Christian Dunker ist Berliner Kulturmacher und Literaturvermittler. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation arbeitete er u. a. im Bundestag sowie für die autorenbuchhandlung berlin, wo er zahlreiche Lesungen konzipierte und moderierte. 2017 war er Jurymitglied des Deutschen Buchpreises. Gemeinsam mit Marc Iven gründete er 2018 Geistesblüten – ein Kulturunternehmen mit Magazin, App, Buchhandlung und Veranstaltungsformaten. Mit Geistesblüten MEDIA realisiert er zudem Film- und Podcastprojekte im Literaturbereich.

Thomas von Steinaecker

Thomas von Steinaecker, geboren 1977 in Traunstein, ist freier Autor, Literaturwissenschaftler und Journalist. 2007 promovierte er über literarische Fototexte bei Brinkmann, Kluge und Sebald, im selben Jahr erschien sein literarisches Debüt „Wallner beginnt zu fliegen“, das Platz 3 der SWR-Bestenliste erreichte und auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis kam. Neben Romanen schreibt Thomas von Steinaecker Comicrezensionen, Hörspiele und Dokumentarfilme.

Eugen Ruge

Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren und studierte Mathematik. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde, bevor er 1988 aus der DDR in den Westen ging und seitdem hauptberuflich als Autor für Theater, Funk und Film sowie als Übersetzer arbeitet. Für den Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" wurde er mit dem Alfred-Döblin-Preis (für das Manuskript), mit dem Aspekte-Literaturpreis und dem Deutschen Buchpreis 2011 ausgezeichnet.

Hartmut Lange

Hartmut Lange, 1937 in Berlin geboren, ist ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg.  Im Alter von zwei Jahren wurde er nach Polen umgesiedelt, 1945 kehrte er nach Ost-Berlin zurück. 1960 erhielt er, nach einem Studium an der Filmhochschule Babelsberg, eine Anstellung als Dramaturg am Deutschen Theater Berlin, die er bis 1964 ausübte. Ein Jahr später nutzte er einen Aufenthalt in Jugoslawien zur Flucht in die BRD und arbeitete dort für die Schaubühne, für die Berliner Staatsbühnen und das Schiller- und Schlosspark-Theater und betätigt sich seither als freier Schriftsteller. Lange wurde 2003 mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.

Júlio Gomes

Júlio Gomes ist Übersetzer, Redakteur und Verleger (7 Nós, Porto). Er lebt in Berlin, wo er 2015 das Magazin Utopie mitbegründete. Er veröffentlichte zahlreiche Übersetzungen, brachte bislang unübersetzte portugiesische Autor*innen in Deutschland heraus und realisiert kulturelle sowie medienpädagogische Projekte. Gomes wurde 1976 in Figueira da Foz geboren, studierte Medien- und Filmwissenschaften und arbeitete zuvor journalistisch in Portugal, Kap Verde, Brasilien und Mosambik.

Peter Geimer

Peter Geimer, 1965 geboren, studierte Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur und Philosophie in Bonn, Köln, Marburg und Paris. Seit 2010 ist er Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Er beschäftigt sich unter anderem mit der Geschichte und Theorie der Fotografie, Historienmalerei und Film. Bei Matthes und Seitz Berlin erschien 2018 sein Band „Fliegen. Ein Portrait“ in der Reihe „Naturkunden“ des Verlags.

Claudia Kotte

Claudia Kotte, geb. 1968 in Niedersachsen, Lehramtsstudium (Englisch, Mathematik, Französisch) in Münster, Tübingen, Warwick (GB), M.A. in kanadischer Literatur an der McMaster University in Hamilton (Ontario, Kanada), Promotion in Littérature comparée an der Université de Montréal (Kanada). Lehrtätigkeiten an Universitäten in Berlin und Shanghai. Publikationen vor allem zum kanadischen Film. Nach Anstellungen u.a. bei der kanadischen Botschaft in Berlin übersetzt sie seit 2007 hauptberuflich aus dem Englischen und Französischen.

Dilek Mayatürk

Dilek Mayatürk-Yücel ist 1986 in Istanbul geboren und studierte in Klagenfurt Soziologie. Als Dokumentarfilmerin und -produzentin arbeitete sie u.a. für IZ TV und die BBC. 2014 erschien ihr Lyrikdebüt Mutsammlung. 2020 erschien ihr Lyrikband Brache bei Hanser Berlin. Seit 2017 ist sie mit dem Journalisten Deniz Yücel verheiratet. Für ihre Gedichte wurde sie in der Türkei mehrfach ausgezeichnet.

Nina Maria Wyss

Nina Maria Wyss ist in der Schweiz aufgewachsen und schloss ihr Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern mit dem Master in Expanded Theater ab. Direkt im Anschluss war sie mehrere Jahre festes Ensemblemitglied des Theater an der Parkaue in Berlin. Ihre eigenen Arbeiten wie „Nina La Frida”, „Wassererinnerungen” und „tanzbar” umfassen die Verbindung von Schauspiel, Tanz und bildender Kunst. Aktuell ist Wyss freischaffend im Bereich Theater und Performance wie auch Film tätig.

Langston Uibel

Langston Uibel ist ein britisch-deutscher Schauspieler. Seine erste Rolle spielte er bereits mit 10 Jahren. International machte er sich durch die Netflix-Produktionen »Unorthodox«, »How to Sell Drugs Online (Fast)« und »Dogs of Berlin« einen Namen. Im Februar feierte »Roter Himmel« im Wettbewerb der 73. Berlinale Weltpremiere. Der neue Film von Christian Petzold mit Langston im Hauptcast gewann den »Silbernen Bären Großer Preis der Jury«.

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