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Maja Haderlap

Maja Haderlap wurde in Bad Eisenkappel / Železna Kapla (Kärnten) geboren. Nach einem Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik war sie Lehrbeauftragte an der Universität Klagenfurt und lange Jahre Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt. Sie veröffentlichte Lyrik in slowenischer Sprache, ehe sie für einen Auszug aus ihrem Romandebüt Engel des Vergessens 2011 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere renommierte Preise folgten, wie der Max Frisch-Preis 2018 oder der Christine Lavant Preis 2021. Nachtfrauen ist ihr erstes Buch im Suhrkamp Verlag.

Sylvie Kandé

Sylvie Kandé ist eine 1957 in Paris geborene Dichterin bretonisch-senegalesischer Herkunft und lehrt Afrikanische Geschichte an der State University of New York. Für ihre literarischen Werke wurde sie mehrfach ausgezeichnet, aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt erschienen u. a. "Die unendliche Suche nach dem andren Ufer", übers. v. Leo Pinke / Tim Trzaskalik (Berlin: Matthes & Seitz 2021) und "Stiller Tausch", übers. v. Tim Trzaskalik  (Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, 2023).

Friedrich Stockmeier

Friedrich Stockmeier, geboren 1988 in Baden, aufgewachsen in der Schweiz, Kalifornien und Deutschland, studierte Komposition und Neue Medien in Mannheim. Er schreibt Lyrik, Dramatik und in intermedialen Zusammenhängen. Seine Kompositionen, Theatermusiken und Texte wurden an verschiedenen deutschsprachigen Theatern und Festivals aufgeführt. Mit »Gloryhole, Wein und Oleander« war er Finalist beim 27. open mike und mit seinem Theaterstück »Tettigonia Surf« war er für den Kleist-Förderpreis nominiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Nancy Hünger

Nancy Hünger, geboren 1981, studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und lebt als freie Schriftstellerin in Gotha. Sie erhielt u.a. das Hermann-Lenz-Stipendium, das Dürener Förderstipendium Lyrik und das Thüringer Literaturstipendium Harald Gerlach. Zuletzt erschien von ihr der Gedichtband: 4 Uhr kommt der Hund. Ein unglückliches Sprechen (Edition Azur 2020).

Billy-Ray Belcourt

Billy-Ray Belocourt ist Lyriker, Wissenschaftler und Autor und gehört der indigenen Bevölkerungsgruppe Driftpile Cree Nation an. Zurzeit ist Belcourt Juniorprofessor in indigenem kreativem Schreiben an der University of British Columbia Vancouver. Er beschäftigt sich mit Themen wie Dekolonialisierung, Trauer, Intimität und queerer Sexualität. Seine Lyrikanthologie »This Wound Is a World« gewann 2018 den kanadischen Griffin Poetry Prize, seine Essaysammlung »A History of My Brief Body« war Best Book of 2020 bei »Kirkus Reviews«.

Mette Moestrup

Die Dichterin Mette Moestrup wurde 1969 in Aarhus geboren. Zu ihren Gedichtbänden zählen Tatoveringer (1998), Golden Delicious (2002), Kingsize (2006) und Dø løgn dø (2013). In deutschsprachiger Übersetzung erschien Stirb, Lüge, stirb, übers. v. Alexander Sitzmann (Berlin: kookbooks, 2017), außerdem sind ihre Gedichte in der folgenden Anthologie vertreten: Peter Urban-Halle und Henning Vangsgaard (Hrsg.): Licht überm Land. Dänische Lyrik vom Mittelalter bis heute (München: Hanser, 2020).

Friederike Mayröcker

Friederike Mayröcker, 1924 in Wien geboren, war eine österreichische Schriftstellerin. Nach ersten Gedichtveröffentlichungen in der Wiener Avantgarde-Zeitschrift "Plan" folgte 1956 die erste Buchpublikation. Seitdem veröffentlichte sie Lyrik und Prosa, Erzählungen und Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte. Für ihr Werk wurde die Lebensgefährtin Ernst Jandls vielfach ausgezeichnet, u.a. 2001 mit dem Georg-Büchner-Preis. Sie starb 2021 in Wien.

Ben Lerner

Ben Lerner, geboren 1979 in Topeka, Kansas, studierte Literatur an der Brown University in Providence, Rhode Island. Er hat drei Gedichtbände veröffentlicht, gründete die einflussreiche Literaturzeitschrift NO: A Journal of the Arts und war der jüngste Finalist für einen National Book Award auf dem Gebiet der Lyrik. 2017 wählte Granta ihn unter die "21 besten US-Schriftsteller des Jahrzehnts". Er lebt in Brooklyn/ NY und unterrichtet am Schreibseminar des Brooklyn College.

Chris Song Zijang

Chris Song Zijiang ist Lyriker, Übersetzer und Herausgeber aus Hongkong. Er veröffentlichte bislang vier Lyrikbände und zahlreiche Lyrikübersetzungen. 2013 erhielt er eine »Besondere Erwähnung« beim italienischen Premio Mondiale di Poesia Nosside der UNSESCO, 2017 gewann er den Award for Young Artist bei den Hong Kong Arts Development Awards. Er ist Geschäftsführer der International Poetry Nights in Hongkong und Chefredakteur des »Voice & Verse Poetry Magazine«.

Ron Winkler

Ron Winkler, geb. 1973, arbeitet v. a. als Lyriker, Herausgeber und Übersetzer. Veröffentlichungen u. a.: Vereinzelt Passanten (kookbooks, 2004), Fragmentierte Gewässer (Berlin-Verlag, 2007), Karten aus Gebieten (Schöffling, 2017); zusammen mit Mara-Daria Cojocaru: Du weißt nicht, wie schwer es geworden ist, einen Brief zu verschicken. Poetische Korrespondenzen (Schöffling, 2021).

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