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Heinz Helle
Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York. Er arbeitet als Texter in Werbeagenturen und ist Absolvent des Schweizerischen Literaturinstituts. Sein 2014 erschienener Debütroman „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“ stand auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises, sein zweiter Roman „Eigentlich müssten wir tanzen“ war für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert. 2018 erschien „Die Überwindung der Schwerkraft“ (alle erschienen bei Suhrkamp), für den er wiederum für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde. Helle lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Biel.
Christian Dunker
Christian Dunker ist Berliner Kulturmacher und Literaturvermittler. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation arbeitete er u. a. im Bundestag sowie für die autorenbuchhandlung berlin, wo er zahlreiche Lesungen konzipierte und moderierte. 2017 war er Jurymitglied des Deutschen Buchpreises. Gemeinsam mit Marc Iven gründete er 2018 Geistesblüten – ein Kulturunternehmen mit Magazin, App, Buchhandlung und Veranstaltungsformaten. Mit Geistesblüten MEDIA realisiert er zudem Film- und Podcastprojekte im Literaturbereich.
Thomas Stangl
Thomas Stangl, 1966 in Wien geboren, studierte Philosophie und Spanisch in Wien und schrieb zunächst Essays, Buchbesprechungen und kleinere Prosaarbeiten für Zeitungen und literarische Zeitschriften. Seit seiner ersten Buchveröffentlichung 2004 ist ein umfangreiches und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes literarisches Werk entstanden, zuletzt erschien der Erzählband Die Geschichte des Körpers. Thomas Stangl lebt in Wien.
Jan Wagner
Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg, studierte dort sowie in Dublin und Berlin Anglistik. 2001 erschien sein erster Gedichtband "Probebohrung im Himmel", zugleich veröffentlichte er erste Übersetzungen englischsprachiger Lyrik. Im folgenden Jahrzehnt etablierte er sich als einer der wichtigsten deutschen Gegenwartsdichter und wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien bedacht. 2015 wurde sein Gedichtband "Regentonnenvariationen" als erstes lyrisches Werk mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.
A.L. Kennedy
A. L. Kennedy, 1965 im schottischen Dundee geboren, zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen britischen Autor·innen. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Kennedy schreibt u. a. für The Guardian und die Süddeutsche Zeitung. Ihr Werk umfasst u.a. Romane, Erzählbände, Theaterstücke und Sachbücher. 2007 erhielt sie den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur und den Lannan Literary Award for Fiction. Im selben Jahr wurde sie als „Associate Professor“ für Kreatives Schreiben an die University of Warwick berufen.
Hans Christoph Buch
Hans Christoph Buch wurde 1944 in Wetzlar geboren. Er ist Romanautor, Reporter, Erzähler und Essayist. In Berlin ging er dem Studium der Germanistik und Slawistik nach, bevor er 1972 promovierte. Als Gastdozent war er u.a. an den Universitäten von San Diego, Essen, New York, Frankfurt, Hongkong und Buenos Aires tätig. Sein politisches Engagement ging mit Reportagereisen im Auftrag der Wochenzeitung 'Die Zeit' einher. Der freie Schriftsteller lebt heute in Berlin.
Tania Witte
Tania Witte lebt überwiegend in Berlin und am liebsten in Den Haag (NL). Die diplomierte Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche (inter)nationale Preise und Stipendien; zuletzt wurde „Marilu“ mit dem Mannheimer Feuergriffel prämiert und „Die Stille zwischen den Sekunden“ mit dem KIMI-Siegel für Diversität im Jugendbuch. Unter ihrem Pseudonym Ella Blix (gemeinsam mit Antje Wagner) erhielt sie 2020 eines der renommierten Werkstipendien des Deutschen Literaturfonds.
Alexander Kluge
Alexander Kluge (1932-2026) ist vor allem als erfolgreicher Filmemacher und -theoretiker und als Schriftsteller bekannt. Außerdem schuf er mit seiner Produktionsfirma dctp eine Reihe von TV-Kulturmagazinen und Interviewreihen. Für seine filmischen und literarischen Werke wurde Kluge mit vielen hochdotierten Preisen geehrt, darunter der Goldene Löwe in Venedig, der Deutsche Filmpreis, der Heinrich-Böll-Preis, der Georg-Büchner-Preis oder das Große Bundesverdienstkreuz.
Monika Maron
Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Ost-Berlin, arbeitete von 1971 bis 1976 als Reporterin und seither als freischaffende Schriftstellerin. Ihr Debütroman "Flugasche" erschien 1981 wegen seines kritischen Inhalts in der Bundesrepublik, in die sie 1988 übersiedelte. 1992 zog sie wieder nach Berlin, wo sie heute lebt. Seit ihrem ersten Roman erschienen zahlreiche weitere Bücher, für die Maron mit vielen Literaturpreisen, u.a. dem Kleist-Preis, ausgezeichnet wurde.
Tania Martini
Redakteurin für das Politische Buch und Diskurs in der Kultur. Jurorin des Deutschen Sachbuchpreises 2020-2022 sowie der monatlichen Sachbuch-Bestenliste von ZEIT, ZDF und Deutschlandradio. Lehraufträge in Kulturwissenschaften und Philosophie. Von 2012 bis 2018 Mitglied im Vorstand der taz. Moderiert (theorie-)politische Veranstaltungen. Bevor sie zur taz kam: Studium der Gesellschaftswissenschaften, Philosophie und Psychoanalyse in Frankfurt/Main; Redakteurin und Lektorin in Wien.