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Sandra Gugić

Sandra Gugić, 1976 in Wien geboren, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. Sie arbeitete u.a. als Assistentin für Theaterproduktionen und als Grafikdesignerin. Ab 2009 studierte sie an der Universität für Angewandte Kunst Wien Sprachkunst und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, Arbeiten für Theater und Film. Zahlreiche Preise und Stipendien. Ihr Romandebüt "Astronauten" erschien 2015 bei C.H. Beck. 2019 erschien ihr Lyrikband „Protokolle der Gegenwart“ im Verlagshaus Berlin.

Joachim Meyerhoff

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, hat als Schauspieler an verschiedenen Theatern gespielt, unter anderem am Burgtheater in Wien, am Schauspielhaus in Hamburg, an der Berliner Schaubühne und den Münchner Kammerspielen. Dreimal wurde er für seine Arbeit zum Schauspieler des Jahres gewählt. 2011 begann er mit der Veröffentlichung seines mehrteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch«. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor.

Julia Kaiser

Julia Kaiser lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2003 ist sie freie Autorin und Moderatorin für Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk und andere öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. 2010 hat sie www.jungereporter.eu gegründet und coacht in ihren Projekten junge und jüngste Musikjournalisten. Seit 2015 ist sie regelmäßige Dozentin im Studiengang Musikvermittlung an der HfM Detmold. Sie arbeitet seit 2022 im Vorstand und Beirat des Preises der Deutschen Schallplattenkritik e.V. und ist zuweilen Jurymitglied bei Musikwettbewerben.

Heinz Helle

Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York. Er arbeitet als Texter in Werbeagenturen und ist Absolvent des Schweizerischen Literaturinstituts. Sein 2014 erschienener Debütroman „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“ stand auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises, sein zweiter Roman „Eigentlich müssten wir tanzen“ war für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert. 2018 erschien „Die Überwindung der Schwerkraft“ (alle erschienen bei Suhrkamp), für den er wiederum für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde. Helle lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Biel.

Kristine Bilkau

Kristine Bilkau, 1974 geboren, zählt zu den wichtigen Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie studierte Geschichte und Amerikanistik in Hamburg und New Orleans. Bereits ihr Romandebüt »Die Glücklichen« fand ein begeistertes Medienecho, wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Mit »Nebenan« stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Ihr neuer Roman »Halbinsel« wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2025 ausgezeichnet. Kristine Bilkau lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Tania Witte

Tania Witte lebt überwiegend in Berlin und am liebsten in Den Haag (NL). Die diplomierte Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene. Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche (inter)nationale Preise und Stipendien; zuletzt wurde „Marilu“ mit dem Mannheimer Feuergriffel prämiert und „Die Stille zwischen den Sekunden“ mit dem KIMI-Siegel für Diversität im Jugendbuch. Unter ihrem Pseudonym Ella Blix (gemeinsam mit Antje Wagner) erhielt sie 2020 eines der renommierten Werkstipendien des Deutschen Literaturfonds.

Alexander Kluge

Alexander Kluge (1932-2026) ist vor allem als erfolgreicher Filmemacher und -theoretiker und als Schriftsteller bekannt. Außerdem schuf er mit seiner Produktionsfirma dctp eine Reihe von TV-Kulturmagazinen und Interviewreihen. Für seine filmischen und literarischen Werke wurde Kluge mit vielen hochdotierten Preisen geehrt, darunter der Goldene Löwe in Venedig, der Deutsche Filmpreis, der Heinrich-Böll-Preis, der Georg-Büchner-Preis oder das Große Bundesverdienstkreuz.

Monika Maron

Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Ost-Berlin, arbeitete von 1971 bis 1976 als Reporterin und seither als freischaffende Schriftstellerin. Ihr Debütroman "Flugasche" erschien 1981 wegen seines kritischen Inhalts in der Bundesrepublik, in die sie 1988 übersiedelte. 1992 zog sie wieder nach Berlin, wo sie heute lebt. Seit ihrem ersten Roman erschienen zahlreiche weitere Bücher, für die Maron mit vielen Literaturpreisen, u.a. dem Kleist-Preis, ausgezeichnet wurde.

Kholoud Charaf

Kholoud Charaf ist eine syrische Dichterin, Romanautorin und Aktivistin und lebt seit 2018 im Exil. Nach Polen, Schweden, Lettland und Deutschland ist sie nun in Wien angekommen, wo sie als Writers-in-Exile-Stipendiatin an ihrem neuen Roman schreibt. 2019 erhielt sie den Ibn Batutta-Preis für Reiseliteratur. Ihr Roman, Diaries I Have Nothing to Do with, wurde für den Arabischen Booker-Preis 2024 nominiert.

Yavuz Ekinci

Yavuz Ekinci, geboren 1979 in Batman/Türkei, studierte Erziehungswissenschaft, arbeitet als Lehrer und belegt derzeit einen Masterstudiengang in Türkischer Sprache und Literatur. Er ist Herausgeber einer Publikationsreihe mit kurdischer Exilliteratur. Ekinci erhielt für seine Veröffentlichungen zahlreiche Preise, darunter den Yunus Nadi Story Award, den Human Rights Association Story Award sowie den Yasar Nabi Nayir Noteworthy Story Award.

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