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Matthias Scherwenikas
Matthias Scherwenikas, geboren 1971 in Ost-Berlin, studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, Regie am GITIS in Moskau und am Michael-Tschechov-Institut in New York. (Er erhielt dafür jeweils Stipendien vom DAAD.) Er spielte und inszenierte unter anderem in Berlin, Hamburg, Wien, Salzburg, Moskau und New York. Er wirkte bei zahlreichen Lesungen, Rundfunk- und Hörbuchproduktionen mit und arbeitet regelmäßig als Schauspieler für Theater und Film/TV. Matthias Scherwenikas lebt als freischaffender Schauspieler und Sprecher in Berlin, er liest seit 2005 beim ilb.
Naomi Krauss
Naomi Krauss, geb.1967 in Basel, absolvierte ihre Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich. Sie spielte an Bühnen wie der Schaubühne am Lehniner Platz, dem Deutschen Theater Berlin, dem Schauspielhaus Hamburg und dem Renaissance-Theater Berlin unter der Regie von u. a. Peter Stein, Andrea Breth, Jürgen Gosch und Dimiter Gotscheff. Seit ihrer Rolle in dem erfolgreichen Fernsehfilm „Lieb mich!“ (1999) von Maris Pfeiffer arbeitet Naomi Krauss vermehrt auch für das Fernsehen. Sie lebt in Berlin.
László F. Földényi
László F. Földényi, 1952 in Debrecen (Ungarn) geboren, ist Kunsttheoretiker, Literaturwissenschaftler und Essayist. Er zählt zu den bedeutendsten ungarischen Intellektuellen und leitet als Professor den Lehrstuhl für Kunsttheorie an der Akademie für Theater und Film, Budapest. Er ist Herausgeber der gesammelten Werke von Heinrich von Kleist in ungarischer Sprache und u.a. Friedrich-Gundolf-Preisträger. Seit 2009 ist er Mitglied der der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Für sein Werk Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften wird er mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2020 ausgezeichnet.
Malakoff Kowalski
Malakoff Kowalski, 1979 in Boston geboren und in Hamburg aufgewachsen, ist ein Berliner Musiker und Komponist. Seine Eltern stammen aus Teheran. Sein im Februar 2020 erschienenes Klavieralbum „Onomatopoetika“ beschreibt der Pianist Igor Levit als „schönste Liebeserklärung an Erik Satie, die ich jemals gehört habe. Ein Juwel. Ein Schatz, der zum Innigsten gehört, das ich kenne.“ Neben seiner Solomusik wirkt Kowalski auch als Film- und Theaterkomponist.
Adina Stern
Adina Stern studierte Geschichts- und Literaturwissenschaften an der Tel Aviv University. Sie war Lektorin am Minerva Institut für deutsche Geschichte und leitete das Goldreich Institut für jiddische Sprache und Literatur an der Tel Aviv University. Heute lebt sie als freiberufliche Wissenschaftslektorin und Übersetzerin in Berlin. Aus dem Hebräischen hat sie zahlreiche Theaterstücke von Hanoch Levin, Ofira Henig u.a. sowie Filmdrehbücher übersetzt.
Erika Runge
Erika Runge wurde 22. Januar 1939 in Halle (Saale) geboren. Nach Studium und Promotion in München arbeitete sie als Regieassistentin beim NDR. In den 1960er Jahren war sie unter anderem mit den „Bottroper Protokollen“ maßgeblich an der entwicklung der Dokumentarliteratur beteiligt und gehört zu den wichtigsten Vertreterinnen des neuen deutschen Dokumentarfilms. Ab den 1990er Jahren war sie hauptberuflich als Psychotherapeutin tätig. Erika Runge lebt in Berlin.
Katrin Janka
Kathrin Janka, geboren 1969 in Freiburg/Breisgau, studierte Slawistik, Osteuropäische Geschichte, Germanistik und Allgemeine Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin, an der Karlsuniversität Prag und in Potsdam. Als freie Übersetzerin, Lektorin und Literaturvermittlerin lebt sie in Berlin und Lüdersdorf (Brandenburg). Sie übersetzt schöne und wissenschaftliche Literatur (Prosa, Drama, Poesie), Filme (inkl. Untertitelung) und Erinnerungstexte von Zeitzeugen (vorwiegend) aus dem Tschechischen.
Géraldine Schwarz
Géraldine Schwarz, geb. 1974 in Straßburg, ist eine deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfilmerin. Die langjährige Deutschland-Korrespondentin der Agence France Presse (afp) publiziert heute in verschiedenen internationalen Medien. Seit mehreren Jahren recherchiert sie für ein größeres Projekt in den Archiven des Bundesnachrichtendienstes. Sie lebt in Berlin. Die Gedächtnislosen erschien im Herbst 2017 in Frankreich und wird derzeit in sieben Sprachen übersetzt.
Aly Cha
Aly Cha wuchs in einem multikulturellen Umfeld mit japanischem Vater und koreanischer Mutter auf, lebte in Japan, Korea, Amerika, Kanada und der Schweiz und wurde in buddhistischen und katholischen Einrichtungen ausgebildet. Sie bleibt jedoch Agnostikerin und versteht sich als Weltbürgerin, die nicht an eine bestimmte Kultur oder Region gebunden ist. Derzeit lebt sie in Berlin, New York City und Zürich. Als angehende Filmemacherin schrieb sie mehrere Drehbücher, darunter die erste Version des Romans "Schnee im April".
Jaromir Švejdik
Jaromír Švejdík »Jaromír 99«, geboren 1963, ist Comiczeichner, Maler sowie Sänger und Texter der tschechischen Kultband Priessnitz. Er arbeitet als Musiker für verschiedene Bands, zeichnet Storyboards für Filme und veröffentlichte mehrere Graphic Novels und Comics. Zuletzt auf Deutsch erschienen: »Alois Nebel« und »Alois Nebel ‒ Leben nach Fahrplan«. Er lebt und arbeitet in Prag.