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Ingeborg Drewitz

Ingeborg Drewitz, geboren 1923 in Berlin, studierte dort Germanistik, Geschichte und Philosophie. Ihr erstes Drama "Unio mystica" wurde 1949 uraufgeführt. Sie verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen und Sachbücher. 1969 war sie Mitbegründerin des Verbandes deutscher Schriftsteller und in den Folgejahren dessen stellvertretende Vorsitzende. 1973 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen. Sie starb 1986 in Berlin.

Jutta Müller-Tamm

Jutta Müller-Tamm, geboren 1963 in Ludwigshafen am Rhein, ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Sie studierte Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Heidelberg und Frankfurt am Main. 

Martin Lüdke

Martin Lüdke, geboren 1943 in Apolda, studierte Philosophie, Soziologie, Germanistik und Politik in Frankfurt am Main, wo er Anfang der 1980er Jahre kurzzeitig einen Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur innehatte. Seit 1985 ist er als Literaturkritiker und Rundfunkredakteur tätig. Er war Juror zahlreicher deutscher Literaturpreise.

Robert Habeck

Robert Habeck, geboren 1969 in Lübeck, studierte Philosophie, Germanistik und Philologie. 1996 heiratete er die Schriftstellerin Andrea Paluch, zusammen haben sie zahlreiche Bücher veröffentlicht. Daneben übersetzte Habeck Lyrik aus dem Englischen. Seit 2009 ist er Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag von Schleswig-Holstein.

Maria Gazzetti

Maria Gazzetti, 1955 in Viterbo, Italien, geboren, ist Publizistin und Übersetzerin. Zwischen Juni 1995 und Ende Juni 2010 war sie Leiterin des Frankfurter Literaturhauses. Nach ihrem Studium der Klassischen Philologie, Philosophie und Geschichte in Rom und dessen Fortsetzung in Hamburg in den Fächern Romanistik, Geschichte und Germanistik promovierte Gazzetti über Gabriele d´Annunzio. 

Rachel Salamander

Rachel Salamander wurde 1949 in Deggendorf in einem "Displaced Persons Camp" für Überlebende des Holocaust geboren. Sie studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik in München, wo sie 1982 eine "Literaturhandlung" für jüdische Literatur und Literatur über das Judentum eröffnete. Salamander ist darüber hinaus Herausgeberin der "Literarischen Welt".

Christoph Hein

Der Schriftsteller und Übersetzer Christoph Hein wurde 1944 in Heinzendorf geboren. In Leipzig und Berlin studierte er ab 1967 Philosophie und Logik. Ab 1971 arbeitete er als Dramaturg und Autor an der Volksbühne Berlin. Bis 2006 war er Mitherausgeber des "Freitag". Er lehnte es 2006 ab, Intendant des Deutschen Theaters in Berlin zu werden. Heute ist er freischaffend tätig.

Iso Camartin

Iso Camartin, 1944 in Chur geboren, ist ein Schweizer Essayist, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Er studierte Philosophie und Romanistik in München und legte zahlreiche Publikationen vor. Er war Juror beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und ist seit 1985 Professor für Rätoromanisch.

Ralf Klausnitzer

Ralf Klausnitzer, geboren 1967 in Leipzig, studierte von 1988 bis 1994 Philosophie in Rostow am Don (Russland) sowie Neuere Deutsche Literaturwissenschaft / Philosophie an der Humboldt Universität zu Berlin. Anschließend folgte eine Promotion mit seiner Dissertation zum Thema „Blaue Blume unterm Hakenkreuz. Die Rezeption der deutschen literarischen Romantik im Dritten Reich“. In den darauffolgenden Jahren arbeitete Ralf Klausnitzer als Mitarbeiter am DFG-Projekt „DISSERTATIONEN ONLINE“, zugleich war er beteiligt an der Projektgruppe „Der auktoriale Diskurs in vergleichender Sicht“ am Zentrum für Literaturforschung Berlin. Es folgte eine Habilitation mit der Schrift „Poesie und Konspiration. Beziehungssinn und Zeichenökonomie von Verschwörungsszenarien in Publizistik, Literatur und Wissenschaft 1750–1850“. Zwischen 2007 und 2008 war er Visiting Professor am German Department der Tamkang Universität, Taiwan. Seit 2014 ist Ralf Klausnitzer Hochschullehrer am Institut für deutsche Literatur an der HU, außerdem ist er Leiter der Arbeitsstelle Fachgeschichte. Er forscht und lehrt zur Geschichte des Wissens und der Wissenschaften, zu Text-Bild-Relationen und zu Großstadtliteratur und -medien.

Nico Bleutge

Nico Bleutge, geboren 1972 in München, studierte Deutsche Literatur, Rhetorik und Philosophie in Tübingen. 2004 war er Stipendiat im Literarischen Colloquium Berlin. 2006 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband „klare konturen“ und wurde im selben Jahr mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. Es folgten weitere Gedichtbände; 2012 erhielt Nico Bleutge den Erich-Fried-Preis.

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