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Ulrich Schreiber

Ulrich Schreiber wurde 1951 in Solingen geboren. Er studierte Philosophie, Politikwissenschaften sowie Russisch an der Freien Universität Berlin. 1989 gründete er die Internationale Peter Weiss-Gesellschaft, 2001 das internationale literaturfestival berlin (ilb), dem er bis heute als Direktor vorsteht. Schreiber ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und Mitinitiator des PEN World Voices Festival. Gemeinsam mit dem Berner Kulturmanager Hans Ruprecht ist Ulrich Schreiber Gründer des Internationalen Literaturfestivals Odessa, das 2015 zum ersten Mal in der Ukraine stattfand. Er lebt in Berlin.

Heinz Helle

Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York. Er arbeitet als Texter in Werbeagenturen und ist Absolvent des Schweizerischen Literaturinstituts. Sein 2014 erschienener Debütroman „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“ stand auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises, sein zweiter Roman „Eigentlich müssten wir tanzen“ war für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert. 2018 erschien „Die Überwindung der Schwerkraft“ (alle erschienen bei Suhrkamp), für den er wiederum für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde. Helle lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Biel.

Nikolai Vogel

Nikolai Vogel (*1971) studierte Germanistik, Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Informatik und lebt als Freier Autor und Künstler in München. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen Fragmente zu einem Langgedicht (Frankfurt am Main: gutleut Verlag, 2019), Vielzweckbuch (Dortmund: edition offenes feld, 2021) und Anthropoem (Scheuring: Black Ink Lyrik, 2021). Er ist Mitgründer des "Black Ink"-Verlags.

Ayşe Polat 

Ayşe Polat ist eine deutsch-kurdische Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin. Geboren in Malatya (Türkei), aufgewachsen in Hamburg, studierte sie Philosophie, Germanistik und Kulturwissenschaften in Berlin und Bremen, während sie erste Kurzfilme realisierte. Ihre Filme erzählen von Konflikten um Zugehörigkeit und Identität und von den Rissen, die sich durch Familien, Biografien und gesellschaftliche Strukturen ziehen. Ayşe Polat arbeitete im Rahmen eines Stipendiums in der Villa Aurora an einem Drehbuch, das zentrale Motive eines Textes von Robert Walser in die Gegenwart überträgt.

Thomas Stangl

Thomas Stangl, 1966 in Wien geboren, studierte Philosophie und Spanisch in Wien und schrieb zunächst Essays, Buchbesprechungen und kleinere Prosaarbeiten für Zeitungen und literarische Zeitschriften. Seit seiner ersten Buchveröffentlichung 2004 ist ein umfangreiches und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes literarisches Werk entstanden, zuletzt erschien der Erzählband Die Geschichte des Körpers. Thomas Stangl lebt in Wien.

Martin Becker

Martin Becker, geboren 1982 in Attendorn, ist Schriftsteller, Journalist und Hörspielautor. Er studierte von 2002 bis 2003 Germanistik und Philosophie in Bochum; danach folgte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (Prosa und Dramatik). Seit 2005 arbeitet er für den Rundfunk. Ab 2009 Lehraufträge für Literarisches Schreiben an der Universität Paderborn; seit dem Frühjahr 2011 arbeitet Becker als künstlerischer Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität in Weimar beim Experimentellen Radio.

Joseph Vogl

Joseph Vogl, geboren 1957 in Eggenfelden, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in München und Paris. 1990 wurde er in München im Fach Neuere deutsche Literatur promoviert. Bis 2023 war er Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Berliner Humboldt-Universität. Er hat zahlreiche literatur- und kulturwissenschaftliche Werke veröffentlicht, von denen "Der Souveränitätseffekt" (2015) für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war.

Peter Schneider

Peter Schneider (1940-2026)  studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Freiburg, München und an der Freien Universität Berlin und engagierte sich anschließend in der Berliner Studentenbewegung. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1973 mit der im Rotbuch Verlag erschienenen Erzählung „Lenz“. Der Autor erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Romane und Essays, u.a. wurde er 2009 mit dem Schubart-Literaturpreis geehrt.

Peter Geimer

Peter Geimer, 1965 geboren, studierte Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur und Philosophie in Bonn, Köln, Marburg und Paris. Seit 2010 ist er Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Er beschäftigt sich unter anderem mit der Geschichte und Theorie der Fotografie, Historienmalerei und Film. Bei Matthes und Seitz Berlin erschien 2018 sein Band „Fliegen. Ein Portrait“ in der Reihe „Naturkunden“ des Verlags.

Bettina Baltschev

Bettina Baltschev, geboren 1973 in Berlin, ist eine deutsche Autorin, Publizistin und Journalistin. Sie studierte in Leipzig und Groningen Kulturwissenschaft, Journalistik und Philosophie. Anschließend war sie unter anderem für das Internationale Literaturfestival Berlin und als Geschäftsführerin der Kurt-Wolff-Stiftung in Leipzig tätig. Baltschev ist Autorin und Redakteurin für den Mitteldeutschen Rundfunk bei MDR Kultur sowie Literaturkritikerin für den ARD-Hörfunk, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. Zudem ist sie derzeit Geschäftsführerin des Sächsischen Literaturrats.

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