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Martin Becker
Martin Becker, geboren 1982 in Attendorn, ist Schriftsteller, Journalist und Hörspielautor. Er studierte von 2002 bis 2003 Germanistik und Philosophie in Bochum; danach folgte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (Prosa und Dramatik). Seit 2005 arbeitet er für den Rundfunk. Ab 2009 Lehraufträge für Literarisches Schreiben an der Universität Paderborn; seit dem Frühjahr 2011 arbeitet Becker als künstlerischer Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität in Weimar beim Experimentellen Radio.
Ulrich Schreiber
Ulrich Schreiber wurde 1951 in Solingen geboren. Er studierte Philosophie, Politikwissenschaften sowie Russisch an der Freien Universität Berlin. 1989 gründete er die Internationale Peter Weiss-Gesellschaft, 2001 das internationale literaturfestival berlin (ilb), dem er bis heute als Direktor vorsteht. Schreiber ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und Mitinitiator des PEN World Voices Festival. Gemeinsam mit dem Berner Kulturmanager Hans Ruprecht ist Ulrich Schreiber Gründer des Internationalen Literaturfestivals Odessa, das 2015 zum ersten Mal in der Ukraine stattfand. Er lebt in Berlin.
Nico Bleutge
Nico Bleutge, geboren 1972 in München, studierte Deutsche Literatur, Rhetorik und Philosophie in Tübingen. 2004 war er Stipendiat im Literarischen Colloquium Berlin. 2006 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband „klare konturen“ und wurde im selben Jahr mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. Es folgten weitere Gedichtbände; 2012 erhielt Nico Bleutge den Erich-Fried-Preis.
Heinz Helle
Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York. Er arbeitet als Texter in Werbeagenturen und ist Absolvent des Schweizerischen Literaturinstituts. Sein 2014 erschienener Debütroman „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“ stand auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises, sein zweiter Roman „Eigentlich müssten wir tanzen“ war für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert. 2018 erschien „Die Überwindung der Schwerkraft“ (alle erschienen bei Suhrkamp), für den er wiederum für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde. Helle lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Biel.
Nikolai Vogel
Nikolai Vogel (*1971) studierte Germanistik, Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Informatik und lebt als Freier Autor und Künstler in München. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen Fragmente zu einem Langgedicht (Frankfurt am Main: gutleut Verlag, 2019), Vielzweckbuch (Dortmund: edition offenes feld, 2021) und Anthropoem (Scheuring: Black Ink Lyrik, 2021). Er ist Mitgründer des "Black Ink"-Verlags.
Joseph Vogl
Joseph Vogl, geboren 1957 in Eggenfelden, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in München und Paris. 1990 wurde er in München im Fach Neuere deutsche Literatur promoviert. Bis 2023 war er Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Berliner Humboldt-Universität. Er hat zahlreiche literatur- und kulturwissenschaftliche Werke veröffentlicht, von denen "Der Souveränitätseffekt" (2015) für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war.
Peter Schneider
Peter Schneider (1940-2026) studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Freiburg, München und an der Freien Universität Berlin und engagierte sich anschließend in der Berliner Studentenbewegung. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1973 mit der im Rotbuch Verlag erschienenen Erzählung „Lenz“. Der Autor erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Romane und Essays, u.a. wurde er 2009 mit dem Schubart-Literaturpreis geehrt.
Bettina Baltschev
Bettina Baltschev, geboren 1973 in Berlin, ist eine deutsche Autorin, Publizistin und Journalistin. Sie studierte in Leipzig und Groningen Kulturwissenschaft, Journalistik und Philosophie. Anschließend war sie unter anderem für das Internationale Literaturfestival Berlin und als Geschäftsführerin der Kurt-Wolff-Stiftung in Leipzig tätig. Baltschev ist Autorin und Redakteurin für den Mitteldeutschen Rundfunk bei MDR Kultur sowie Literaturkritikerin für den ARD-Hörfunk, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. Zudem ist sie derzeit Geschäftsführerin des Sächsischen Literaturrats.
Mohamed Mbougar Sarr
Mohamed Mbougar Sarr, geboren 1990 in Dakar, wuchs im Senegal auf und studierte in Frankreich Literatur und Philosophie. Er hat bereits drei Romane veröffentlicht, für die er u.a. mit dem Prix Stéphane-Hessel und Grand prix du roman métis ausgezeichnet wurde. Für Die geheimste Erinnerung der Menschen (Hanser, 2022), seinem ersten Werk, das auf Deutsch erschien, erhielt er 2021 den Prix Goncourt.
Zafer Şenocak
Zafer Şenocak, geboren 1961 in Ankara. Er studierte in München Germanistik, Politik und Philosophie. Seit 1979 veröffentlicht er Gedichte, Essays und Prosa in deutscher Sprache. Er schreibt regelmäßig für die „tageszeitung“ in Berlin und andere Publikationen. Zuletzt erschien sein Buch „Das Fremde, das in jedem wohnt: Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten" in der Edition Körber.