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Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu, Jahrgang 1964, wurde aufgrund seines Buches "Kanak Spraak" einem größeren Publikum bekannt - und gilt als einer der führenden deutschsprachigen Autoren mit Migrationshintergrund. Die Literaturkritik überzeugte er aber erst mit seinen Romanen "Leyla" und "Liebesbrand". Vor allem letzterer wurde bewundert wegen des kühnen romantischen E. T. A-Hoffmannschen Entwurfes. 

Yael Inokai

Yael Inokai, geboren 1989 in Basel, lebt in Berlin. Ihr zweiter Roman "Mahlstrom" wurde mit dem Schweizer Literaturpreis 2018 ausgezeichnet. Für ihren Roman "Ein simpler Eingriff" erhielt sie den Anna Seghers-Preis 2022 und den Clemens-Brentano-Preis 2023. Sie ist in sieben Sprachen übersetzt.

Sherko Fatah

Sherko Fatah ist Autor von Romanen und Erzählungen und wurde 1964 als Sohn eines irakischen Kurden und einer Deutschen geboren. Er wuchs in der DDR auf, bis die Familie 1975 nach West-Berlin übersiedelte, wo Fatah bis heute lebt.  Sein erster Roman "Im Grenzland" erschien 2001.

Thor Kunkel

Thor Kunkel, geboren 1963 in Frankfurt a. M., studierte an der Städelschule und arbeitete anschließend in der Werbebranche. Mit einem Kapitel aus seinem Romandebüt „Das Schwarzlicht-Terrarium“ (2000) gewann er 1999 den Ernst-Willner-Preis. Sein bekanntestes Werk ist der Roman „Endstufe“, der 2004 eine Feuilletondebatte auslöste.

Jan Costin Wagner

Jan Costin Wagner, geboren 1972 in Langen, studierte Germanistik und Geschichte in Frankfurt am Main. 2002 erschien sein erster Kriminalroman „Nachtfahrt“. 2003 erhielt Wagner ein Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin. Seine Romane um den Kriminalkommissar Joentaa wurden internationale Erfolge.

Isabel-Clara Simó

Isabel-Clara Simó (Alcoi, 1943–2020) war eine katalanische Schriftstellerin und Journalistin. Sie promovierte in romanischer Philologie, leitete das Magazin Canigó und veröffentlichte preisgekrönte Erzählungen und Romane. Sie war kulturpolitisch aktiv und erhielt 1999 das Sant-Jordi-Kreuz.

Catalin Dorian Florescu

Catalin Dorian Florescu (*1967 in Timisoara/ Rumänien), emigrierte 1982 mit seinen Eltern in die Schweiz. Studium der Psychologie. Florescu lebt als freier Schriftsteller und Suchttherapeut in Zürich. Schon mit seinem ersten Roman, «Wunderzeit» (2001), hat er sich als wichtiger europäischer Autor etabliert. Seine Romane wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.

Oliver Maria Schmitt

Oliver Maria Schmitt, 1966 in Heilbronn am Neckar geboren, studierte Rhetorik und Kunstgeschichte in Tübingen und Leeds. Er war Chefredakteur des Satiremagazins Titanic, schrieb Musicals über das Bauhaus und die Broiler-Kette Wienerwald, Bücher über Dichter, über Deutschland und die Denker der Neuen Frankfurter Schule. "Der beste Roman aller Zeiten" ist sein erster Roman.

Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino (1943-2018), studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main und arbeitete anschließend als freier Journalist. Von 1977 bis 1979 erschien seine "Abschaffel"-Romantrilogie, mit der ihm der literarische Durchbruch gelang. 2004 wurde Genazino mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet.

Anne Serre

Anne Serre, geboren 1960 in Bordeaux, hat seit ihrem Romandebüt 1992 sechzehn Romane und Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht. Für »Im Herzen eines goldenen Sommers«, ihre erste ins Deutsche übersetzte Veröffentlichung, erhielt sie 2020 den Prix Goncourt de la Nouvelle. 

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