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Armin Wühle
Armin Wühle wurde 1991 geboren und schreibt Prosa, Essays und Theaterstücke. Für seinen Debütroman »Getriebene« (S. Marix, 2021) recherchierte er in Bosnien und im Libanon. Er erhielt den Essay-Preis des Stadtkulturnetzwerks Bayern und war Stadtschreiber in Goslar. Aktuell arbeitet er an seinem zweiten Roman. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.
Milena Michiko Flašar
Milena Michiko Flašar, geboren 1980 in St. Pölten (Österreich), studierte Komparatistik, Germanistik und Romanistik in Wien und Berlin. 2008 erschien ihr Prosadebüt „[Ich bin]“. Ihr 2012 erschienener Roman „Ich nannte ihn Krawatte“ stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Im selben Jahr erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin.
Feridun Zaimoglu
Feridun Zaimoglu, Jahrgang 1964, wurde aufgrund seines Buches "Kanak Spraak" einem größeren Publikum bekannt - und gilt als einer der führenden deutschsprachigen Autoren mit Migrationshintergrund. Die Literaturkritik überzeugte er aber erst mit seinen Romanen "Leyla" und "Liebesbrand". Vor allem letzterer wurde bewundert wegen des kühnen romantischen E. T. A-Hoffmannschen Entwurfes.
Catalin Dorian Florescu
Catalin Dorian Florescu (*1967 in Timisoara/ Rumänien), emigrierte 1982 mit seinen Eltern in die Schweiz. Studium der Psychologie. Florescu lebt als freier Schriftsteller und Suchttherapeut in Zürich. Schon mit seinem ersten Roman, «Wunderzeit» (2001), hat er sich als wichtiger europäischer Autor etabliert. Seine Romane wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.
Thor Kunkel
Thor Kunkel, geboren 1963 in Frankfurt a. M., studierte an der Städelschule und arbeitete anschließend in der Werbebranche. Mit einem Kapitel aus seinem Romandebüt „Das Schwarzlicht-Terrarium“ (2000) gewann er 1999 den Ernst-Willner-Preis. Sein bekanntestes Werk ist der Roman „Endstufe“, der 2004 eine Feuilletondebatte auslöste.
Jan Costin Wagner
Jan Costin Wagner, geboren 1972 in Langen, studierte Germanistik und Geschichte in Frankfurt am Main. 2002 erschien sein erster Kriminalroman „Nachtfahrt“. 2003 erhielt Wagner ein Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin. Seine Romane um den Kriminalkommissar Joentaa wurden internationale Erfolge.
Isabel-Clara Simó
Isabel-Clara Simó (Alcoi, 1943–2020) war eine katalanische Schriftstellerin und Journalistin. Sie promovierte in romanischer Philologie, leitete das Magazin Canigó und veröffentlichte preisgekrönte Erzählungen und Romane. Sie war kulturpolitisch aktiv und erhielt 1999 das Sant-Jordi-Kreuz.
Oliver Maria Schmitt
Oliver Maria Schmitt, 1966 in Heilbronn am Neckar geboren, studierte Rhetorik und Kunstgeschichte in Tübingen und Leeds. Er war Chefredakteur des Satiremagazins Titanic, schrieb Musicals über das Bauhaus und die Broiler-Kette Wienerwald, Bücher über Dichter, über Deutschland und die Denker der Neuen Frankfurter Schule. "Der beste Roman aller Zeiten" ist sein erster Roman.
Anne Serre
Anne Serre, geboren 1960 in Bordeaux, hat seit ihrem Romandebüt 1992 sechzehn Romane und Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht. Für »Im Herzen eines goldenen Sommers«, ihre erste ins Deutsche übersetzte Veröffentlichung, erhielt sie 2020 den Prix Goncourt de la Nouvelle.
Elias Hirschl
Elias Hirschl, geboren 1994 in Wien, ist Romanautor, Slam-Poet, Musiker und schreibt fürs Theater. Zuletzt erschienen der Roman »Hundert schwarze Nähmaschinen« (Jung und Jung) und der Kurztextband »Glückliche Schweine im freien Fall« (Lektora). Er ist Gitarrist und Sänger der Thomas-Bernhard-Tribute-Punkband »Heldenplatz«.