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Katja Brunner
Katja Brunner, geboren 1991 in Zürich, ist eine renommierte Schweizer Dramatikerin. Sie studierte Literarisches und Szenisches Schreiben in Biel/Bienne und Berlin. 2013 gewann sie mit dem Stück von den beinen zu kurz den Mülheimer Dramatikerpreis. Seitdem wurden ihre Stücke an namhaften Theatern in Deutschland und der Schweiz uraufgeführt. Brunner war u.a. Hausautorin am Theater Luzern und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Regierungsrates Zürich. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin unterrichtet sie am Literaturinstitut Biel und Leipzig.
Margot Dijkgraaf
Margot Dijkgraaf (Amsterdam, 1960) ist Literaturkritikerin, Autorin, Kuratorin und Moderatorin. Sie war unter anderem Gründungsdirektorin des akademisch-kulturellen Zentrums SPUI25 in Amsterdam, tritt regelmäßig in Radio und Fernsehen auf und berät Festivals, Vorstände und Jurys in den Niederlanden und darüber hinaus. Dijkgraaf ist Autorin mehrerer Bücher über niederländische Schriftstellerinnen und Schriftsteller - darunter Cees Nooteboom und Hella S. Haasse – sowie über europäische und französische Literatur. 2021 wurde Margot Dijkgraaf für ihr Engagement mit dem renommierten Literaturpreis De Gouden Ganzenveer - die goldene Gänsefeder - ausgezeichnet.
Bettina Baltschev
Bettina Baltschev, geboren 1973 in Berlin, ist eine deutsche Autorin, Publizistin und Journalistin. Sie studierte in Leipzig und Groningen Kulturwissenschaft, Journalistik und Philosophie. Anschließend war sie unter anderem für das Internationale Literaturfestival Berlin und als Geschäftsführerin der Kurt-Wolff-Stiftung in Leipzig tätig. Baltschev ist Autorin und Redakteurin für den Mitteldeutschen Rundfunk bei MDR Kultur sowie Literaturkritikerin für den ARD-Hörfunk, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. Zudem ist sie derzeit Geschäftsführerin des Sächsischen Literaturrats.
Karin Krieger
Karin Krieger ist in Berlin geboren und widmet sich seit mehr als 30 Jahren der italienischen und französischen Literatur. Zu den von ihr übersetzten Autorinnen und Autoren gehören Elena Ferrante, Margaret Mazzantini, Claudio Magris, Ugo Riccarelli, Andrea Camilleri, Fabio Genovesi, Gianfranco Calligarich und Alessandro Baricco. Karin Krieger war mehrfach Stipendiatin des Deutschen Übersetzerfonds und erhielt 2011 den Hieronymusring für besondere Leistungen in der literarischen Übersetzung.
Deniz Arslan
Deniz Arslan ist ein türkischsprachiger Schriftsteller, der in Berlin lebt. Eine Sammlung seiner Kurzgeschichten, Rehavet Havası / Air of Lethargy, wurde in der Türkei veröffentlicht. Er war Co-Autor des Drehbuchs für den Spielfilm Eye Am, der beim Internationalen Filmfestival Moskau mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Er übersetzte viele Belletristikwerke, darunter die gesammelten Kurzgeschichten von Virginia Woolf. Er hat einen MA in Wirtschaftswissenschaften, arbeitet aber als Lektor und Übersetzer.
Gültekin Emre
Gültekin Emre (*1951 in Konya/Türkei) studierte an der Universität Ankara Slawistik. Emre veröffentlichte mehrere Gedichtbände und übersetzte Werke russischer Autoren ins Türkische, u.a. Maxim Gorki und Wladimir Majakowski. Seit 1980 lebt und wirkt Emre in Berlin: Seit mehr als drei Jahrzehnten erforscht der Lehrer und Autor die Spuren der Türken in Berlin.
Michael Fehr
Michael Fehr, geboren 1982 und aufgewachsen in Bern, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und an der Hochschule der Künste Bern. Fehr ist Mitgründer von »Babelsprech«, einem Projekt zur internationalen Förderung junger Poesie, das er bis 2015 auch leitete. Seit 2013 ist er außerdem Juror des Literaturwettbewerbs Treibhaus. 2015 bis 2016 gehörte er dem Hausautorenkollektiv des Luzerner Theaters an. Er wurde mit zahlreichen Schweizer Literaturpreisen geehrt und war Stipendiat der Villa Aurora in den USA (2016), des Sangam House in Indien (2017) und der Landis & Gyr Stiftung in London (2018/2019). Der Autor lebt in Bern.
Julia Korbik
Julia Korbik wurde 1988 in Herne geboren und lebt heute als Autorin und freie Journalistin in Berlin. Sie schreibt vor allem über Politik und Popkultur aus feministischer Sicht. Korbik ist Autorin mehrerer Bücher, darunter »Stand up! Feminismus für alle«, »Oh, Simone! Warum wir Beauvoir wiederentdecken sollten« und »Bonjour Liberté! Françoise Sagan und der Aufbruch in die Freiheit«. 2018 wurde sie für ihre Arbeit mit dem Luise-Büchner-Preis für Publizistik ausgezeichnet.
Patrícia Melo
Die Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Dramatikerin Patrícia Melo wurde 1962 in Assis im brasilianischen Bundesstaat São Paulo geboren. In vielen ihrer sozialkritischen Romane steht die Gewalt als Phänomen der brasilianischen Gesellschaft im Vordergrund. Patrícia Melo wurde mit einer Vielzahl internationaler Auszeichnungen geehrt, darunter mit dem LiBeraturpreis und dem Prix Deux Océans. 1999 kürte sie das »Time Magazine« zur »führenden Schriftstellerin des Millenniums« in Lateinamerika. Ihre Werke erschienen in Übersetzung u. a. in England, Frankreich, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Italien, Spanien und China. Die Autorin lebt in Lugano.
Marion Kraft
Dr. phil. Marion Kraft, Afro-Deutsche Autorin und Herausgeberin, wurde 1946 in Gelsenkirchen geboren, studierte Anglistik/Amerikanistik, Germanistik und Philosophie in Köln und Frankfurt/M. Die Analyse und Rezption von Werken Schwarzer Autzorinnen bildet den Fokus von Marion Krafts literaturwissenschaftlichen und didaktischen Essays. Weitere Themenschwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit verschiedenen Erscheinungsformen des Rassismus und mit der internationalen Frauenbewegung. Marion Kraft lebt als freie Autorin, Referentin und Übersetzerin in Berlin.