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Angela Krauß

Angela Krauß wurde 1950 in Chemnitz geboren. Nachdem sie an der Fachhochschule für Werbung und Gestaltung in Berlin studierte, besuchte sie von 1976 bis 1979 das Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig. An den Universitäten Paderborn und Frankfurt a. M. hatte sie in den Jahren 2000 und 2004 die Poetik-Professur inne. Für ihr Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet,  seit 1981 lebt sie als freie Schriftstellerin in Leipzig.

Jens Sparschuh

Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt, studierte von 1973-78 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 wurde er in Berlin promoviert und arbeitet seither dort als freier Schriftsteller. Zu Zeiten der DDR war er engagierter Bürgerrechtler, was sich auch in seinen Romanen und Hörspielen zeigt: Sie kreisen vor allem um das Problem der persönlichen Freiheit. Sparschuh erhielt das Anna-Seghers-Stipendium der Akademie der Künste, den Ernst-Reuter-Hörspielpreis und 1989 den Hörspielpreis der Kriegsblinden, durch den auch das westdeutsche Feuilleton auf den Autor aufmerksam wurde.

Wolfgang Hilbig

Wolfgang Hilbig, geboren 1941 in Meuselwitz, gestorben 2007 in Berlin, zählte zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Seit 1979 arbeitete er als freier Schriftsteller in Ost-Berlin und Leipzig. Der Hauptteil seines Werkes wurde jedoch in Westdeutschland veröffentlicht. Hilbig erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den Kranichsteiner Literaturpreis, den Bachmann- und den Fontanepreis. 2002 wurde ihm der  Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt verliehen.

Carl-Henning Wijkmark

1934 in Stockholm geboren, studierte Carl-Henning Wijkmark zunächst Philosophie und Literatur im schwedischen Lund, in Stockholm und München. Anschließend arbeitete er als Kulturjournalist und Übersetzer (u.a. von Benjamin und Nietzsche), bis er sich 1970 ausschließlich auf die Schriftstellerei konzentrierte. Neben Romanen schreibt er Opern sowie Fernseh- und Hörspiele. Er hat mehrere Preise gewonnen und war 2009/10 Stipendiat der Villa Concordia.

Andreas Maier

Der 1967 in Bad Nauheim (Hessen) geborene Schriftsteller studierte Altphilologie, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main. Der promovierte Germanist hat bereits zahlreiche Stipendien und Preise erhalten, darunter den Clemens-Brentano-Preis (2003) und das Jahresstipendium Deutscher Literaturfonds (2007). Seine Bücher werden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Andreas Maier wohnt in Frankfurt am Main.

John Burnside

John Burnside, geboren 1955 in Dunfermline (Schottland), studierte Englisch und Europäische Sprachen an der Anglia Polytechnic University. Er arbeitete zunächst als Software-Entwickler; seit 1996 ist er freier Schriftsteller. 1988 erschien sein erster Gedichtband „The Hoop“, sein Romandebüt „The Dumb House“ wurde 1997 veröffentlicht. Für seine Lyrik und Prosa wurde Burnside mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem dem T. S. Eliot Prize (2011).

Mirna Funk

Mirna Funk wurde 1981 in Ostberlin geboren und studierte Philosophie sowie Geschichte an der Humboldt-Universität. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin, unter anderem für »Neon«, »L’Officiel Germany« und »Süddeutsche Magazin«, und schreibt über Kultur und ihr Leben zwischen Berlin und Tel Aviv. 2015 erschien ihr Debütroman ›Winternähe‹, für den sie mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis 2015 für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet wurde. Literaturpreise: Uwe-Johnson-Förderpreis 2015

Stanisław Lem

Stanisław Lem wurde 1921 im damals polnischen Lemberg als Sohn einer säkular-jüdischen Familie geboren. Die deutsche Besatzung überlebten sie mit gefälschten Papieren. 1946 debütierte er mit „Der Mensch vom Mars“. In der Folge wurde Lem zu einem der bedeutendsten polnischen Schriftsteller, Essayisten und Technikphilosophen. Sein Werk wird meist der Science-Fiction zugerechnet und wurde mit einer Vielzahl an Preisen ausgezeichnet. Stanisław Lem starb 2006 in Krakau.

Sharon Dodua Otoo

Sharon Dodua Otoo wurde 1972 in London geboren und lebt in Berlin. Sie ist Britin, Mutter, Aktivistin, Autorin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe “Witnessed”. Ihre erste Novelle, “die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle”, erschien 2012 auf Englisch und 2013 auf Deutsch, es folgte “Synchronicity”, 2014 in deutscher Übersetzung, 2015 als “the original story” auf Englisch. Sharon Dodua Otoo hat 2016 mit “Herr Gröttrup setzt sich hin” den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen.

Alfred Grosser

Alfred Grosser, geboren 1925 in Frankfurt am Main, ist seit 1937 französischer Staatsbürger. Er ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft am Institut d'Etudes Politiques in Paris und Journalist, außerdem Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, Träger des großen Verdienstkreuzes mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland, der Wilhelm-Leuschner-Medaille 2004 sowie vieler anderer Auszeichnungen und Preise. Er ist Autor zahlreicher Publikationen und versteht sich dabei als "Mittler zwischen Franzosen und Deutschen, Ungläubigen und Gläubigen, Europäern und Menschen anderer Kulturen".

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