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Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino (1943-2018), studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie in Frankfurt am Main und arbeitete anschließend als freier Journalist. Von 1977 bis 1979 erschien seine "Abschaffel"-Romantrilogie, mit der ihm der literarische Durchbruch gelang. 2004 wurde Genazino mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet.

Ingo Schulze

Ingo Schulze, 1962 in Dresden geboren, hat insbesondere die DDR und die Wendezeit zum Thema seiner Romane gemacht. Mit seinem zweiten Roman "Simple Storys" wurde er weltweit bekannt. 1997 gewann er für "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" den Preis der Leipziger Buchmesse.

Stefan Hertmans

Stefan Hertmans, geboren 1951 in Gent, Belgien, ist Dichter, Dramatiker und Romancier. Er lebt in Brüssel und im südfranzösischen Monieux. Sein Werk erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Spycher: Literaturpreis Leuk. 

Chun Shu

Chun Shu (Geburtsname: Zou Nan), 1983 geborenen, ist Schriftstellerin und Dichterin. Sie hat bisher fünf Romane, drei Essay- und zwei Gedichtsammlungen veröffentlicht. Ihre ersten beiden Romane wurden zwischenzeitlich von chinesischen Behörden verboten, sind aber nun wieder im Druck.

Walburga Hülk

Walburga Hülk, geboren 1953 in Münster, studierte Romanistik, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in Münster, Orléans und Freiburg und wurde 1983 mit einer Arbeit über Eugène Sue promoviert. Seit 1996 ist sie Professorin für Romanistik an der Universität Siegen. Sie hat zahlreiche Monographien und Aufsätze über französische und italienische Literatur veröffentlicht, mit wiederkehrenden Schwerpunkten wie Bewegung, Bohème und Boulevard.

Tomas Espedal

Tomas Espedal, 1961 in Bergen geboren, gab sein literarisches Debut 1988 mit dem Roman En vill flukt av parfymer (Eine wilde Flucht vor dem Parfüm). Seither veröffentlichte er zahlreiche, mit vielen Preisen ausgezeichnete Romane und gilt neben seinem Freund Karl Ove Knausgård als einer der wichtigsten Schriftsteller Skandinaviens.

Stefanie Zweig

Stefanie Zweig wurde 1932 im damaligen Oberschlesien geboren. 1938 emigrierte sie mit ihrer jüdischen Familie nach Kenia, mit der sie 1947 nach Deutschland zurückkehrte. Ab 1959 arbeitete sie für die Abendpost/Nachtausgabe in Frankfurt a. M., deren Feuilleton sie von 1963 bis 1988 leitete. Ihre Afrika-Romane machten sie zu einer Bestsellerautorin. Sie starb 2014 in Frankfurt am Main.

Natalka Sniadanko

Natalka Sniadanko, geboren 1973 in Lwiw (Sowjetunion), studierte dort und in Freiburg (Breisgau) Slawistik und Romanistik. Ihr Debütroman "Kolekciija Pristrastej" (dt. "Sammlung der Leidenschaften") erschien 2004. Sie übersetzt deutsche und polnische Literatur ins Ukrainische und schreibt für verschiedene Zeitungen.

Uwe Tellkamp

Uwe Tellkamp, geboren 1968 in Dresden, studierte Medizin und arbeitete in einer unfallchirurgischen Klinik in seiner Heimatstadt. Literarisch trat er 2000 mit seinem Debütroman "Der Hecht, die Träume und das Portugiesische Cafe" hervor, der Durchbruch gelang ihm mit dem Roman "Der Turm", der 2008 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde.

Ralf Rothmann

Seit der Publikation der Romane "Stier" und "Wäldernacht" in der ersten Hälfte der 90er Jahre gilt Ralf Rothmann der Literaturkritik als einer der wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Rothmanns Romane und Erzählungen halten häufig ein kleinbürgerliches Ruhrpott-Milieu fest und beschäftigen sich mit der Popkultur der 70er Jahre und ihren Folgen. Rothmann wurde 1953 in Schleswig geboren.

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