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Marcel Kohler

Geboren 1991 in Mainz. Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin (2011 bis 2015). Seit 2015 ist Marcel Kohler festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Kohler ist Gründungsmitglied des Neuen Künstlertheaters und arbeitet regelmäßig als Regisseur und Bühnenbildner u. a. mit Corinna Harfouch, mit Studierenden der Hochschule "Ernst Busch" und am Nationaltheater Weimar. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute wurde Marcel Kohler 2016 zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt. 2017 erhielt er den Daphne‑Preis der TheaterGemeinde Berlin für außergewöhnliche darstellerische Leistungen.

Simone Buttazzi

In Bologna geboren und aufgewachsen. Masterstudiengang in Kommunikationswissenschaft an der lokalen Universität mit einer Dissertation über Semiologie des Kinos. Seit 2006 in Berlin wohnhaft und als freiberuflicher Übersetzer tätig. Neben dem Beruf ehrenamtlich engagiert bei der italienischen Gewerkschaft der literarischen Übersetzer (Strade-Slc) sowie als LGBT-Aktivist. Simone Buttazzi übersetzt aus dem Deutschen und aus dem Englischen ins Italienische. Schwerpunkte sind deutsche Gegenwartsliteratur, YA-Romane, Tierschutz, Kunst. Er lernt gerade Polnisch.

Stefanie Stegmann

Stefanie Stegmann, 1974 in Lübbecke (NRW) geboren, studierte Germanistik und Kunst für das Lehramt und promovierte in den Kulturwissenschaftlichen Geschlechterstudien über das Outfit von Wissenschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Von 2003 bis 2005 war sie als Lektorin für den Deutschen Akademischen Austauschdienst an der Universität Czernowitz, Ukraine, tätig. Von 2005 bis 2013 leitete sie das Literaturbüro Freiburg und initiierte dort den Prozess zur Gründung eines Literaturhauses in Freiburg, das 2017 unter der neuen Leitung von Martin Bruch eröffnet wurde. 2014 hat sie in der Nachfolge von Florian Höllerer die Leitung des Literaturhaus Stuttgart übernommen.

Julia Voss

Julia Voss, geboren 1974, studierte Neuere Deutsche Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie. Derzeit arbeitet sie als Redakteurin bei der FAZ. Für ihr Buch DARWINS BILDER (S. Fischer, 2007) erhielt sie die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft. 2009 erhielt sie den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, 2013 folgte der Luise-Büchner-Preis für Publizistik.

Lea Schneider

Lea Schneider, geboren 1989 in Köln, lebt nach längeren Aufenthalten in China und Taiwan als Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin in Berlin. 2014 erschien ihr Gedichtband „Invasion rückwärts“, 2016 folgte das an der Grenze von Lyrik, Prosa und Bildender Kunst operierende E-Book „O0“. Zuletzt erschienen ihre Übersetzungen „Yan Jun: internationaler tag der reparatur“, die Anthologie „CHINABOX. Neue Lyrik aus der Volksrepublik“ sowie „Zang Di: Gesellschaft für Flugversuche“.

Dagmar Yu-Dembski

Dagmar Yu-Dembski, in Berlin als Tochter einer deutsch-chinesischen Ehe geboren, studierte Publizistik, Kunstgeschichte und Chinastudien an der Freien Universität Berlin. Ihre Schwerpunkte in Lehre, Forschung und Journalismus umfassen deutsch-chinesische Beziehungen und chinesische Kulturgeschichte. Sie war ab 1990 Herausgeberin und Chefredakteurin der Vierteljahreszeitschrift „das neue China“ und hat zahlreiche Texte zum Thema der chinesischen Communitys in Deutschland veröffentlicht. Seit 2006 ist sie als Geschäftsführerin des Konfuzius-Instituts an der FU Berlin für den Kulturbereich verantwortlich.

Stanisław Mucha

Stanisław Mucha, geboren 1970 in Nowy Targ, Polen, studierte Schauspielkunst an der staatlichen Theaterhochschule „Ludwik Solski“ in Krakau. Nach Abschluss des Studiums war er als Schauspieler und Regieassistent fest am staatlichen Alten Theater „Helena Modrzejewska“ in Krakau engagiert und war in zahlreichen Bühnen- und Filmrollen zu sehen. Von 1995 bis 2000 studierte er Film- und Fernsehregie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg. Für seine Filme wurde er vielfach ausgezeichnet. Sein Film „KOLYMA – Straße der Knochen“ wurde beim Filmfestival Achtung Berlin 2018 als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Karl Krolow

Karl Krolow, 1915 in Hannover geboren, war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er studierte Germanistik, Romanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und publizierte ab den 1940er Jahren Gedichte. Krolows lyrisches Frühwerk zeichnet sich durch eine ausdrucksvolle Naturpoesie aus. In seinem Spätwerk setzte er sich mit dem politischen Zeitgeschehen auseinander. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis 1956. Krolow starb 1999 in Darmstadt und gilt heute als einer der bedeutendsten Lyriker der Nachkriegsliteratur.

Rolf Haufs

Rolf Haufs wurde 1935 in Düsseldorf geboren und absolvierte eine Ausbildung als Industriekaufmann. Von 1972 bis 1999 war er Redakteur der Sektion Literatur beim Sender Freies Berlin, von 1997 bis 2009 stellvertretender Direktor der Sektion Literatur der Akademie der Künste. Für sein Lyrik- und Prosawerk erhielt er u.a. den Leonce-und-Lena-Preis und den Friedrich-Hölderlin-Preis. Er starb 2013 in Berlin. 

Christian Döring

Christian Döring, geboren 1954 in Berlin, studierte Philosophie in Heidelberg, Frankfurt und Berlin. Er war von 1987 bis 1997 Lektor des Suhrkamp Verlags und in der Folge bis 2006 Programmleiter "Literatur" beim DuMont Literatur und Kunst Verlag. Seit 2011 ist er Programmleiter der "Anderen Bibliothek", nachdem er seit 2009 bereits Michael Naumann und Klaus Harpprecht, die ehemaligen Herausgeber, inhaltlich beraten hatte. Christian Döring lebt und arbeitet als Lektor und Kritiker in Paris.

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